Insektenstiche
Insektenstiche sind normalerweise harmlos, verursachen häufig nur an den Einstichstellen:
- Schmerzen
- leichte Schwellung
- mäßige Rötung
Anders verhält es sich bei Personen, die allergisch reagieren oder wenn die Insektenstiche im Rachen-Zungenraum stattfinden, denn dort kann es zu lebensbedrohlichen Situationen kommen. Immerhin sterben 40 Menschen pro Jahr an den Folgen von Insektenstichen.
Die meisten Symptome nach Insektenstichen werden durch Insektengift ausgelöst und sind:
- allergisch
- juckender großflächiger Ausschlag
- Nesselsucht
- Schwellung im Halsbereich
- Atemnot
- Kreislaufkollaps
- anaphylaktoider Schock
- Unwohlsein
- Schwindel
Gefährdete Personen sollten immer ein Notfallset zur Verfügung haben. Das beinhaltet:
- Antihistaminika
- Cortison
- Adrenalin
Grundsätzlich kann man die Allergie behandeln durch:
- Eigenblutinjektionen
- Gegensensibilisierungs- und Desensibilisierungsverfahren
Besondere Gefahr ist gegeben bei Stichen mit Wespen, Bienen, Hornissen.
Besonderheiten:
Bei Stichen im HNO/Rachenraum droht Atemnot und sogar Erstickungsgefahr. Deshalb rasch und bedacht handeln.
- Oberkörper aufrecht
- Eiswürfel lutschen und an die betroffene Stelle bringen
- mit Eiswasser gurgeln
- von außen zusätzlich kühlen und Arnika geben
- nichts trinken
- Eiswürfelpakete um den Hals legen
- Notarzt rufen
Besondere Behandlungsmethoden bei allen Arten von Stichen:
- Quarkwickel
- Teebaumöl
- Aquavit von Soluna auf die Einstichstelle geben und Eiswürfel zur Entzündungshemmung
Tipps gegen Insektenstiche:
- in der Nähe von Bienen oder Wespen normal bewegen
- niemals nach Bienen oder Insekten schlagen
- niemals barfuss im Gras auf der Wiese gehen
- keine Parfüms, ätherische Öle, parfümierte Cremes und Lotions auf der Haut benutzen
- auch Schweiß- und Ledergeruch fördert die Stechbereitschaft
- tragen Sie helle Kleidung
- Verzehren Sie keine Bananen oder andere Früchte in der Nähe von Bienen, Wespen oder Hornissen. Sie enthalten Substanzen, welche die Insekten aufregen. Sie verwechseln sie als Alarmstoff zur Verteidigung und erhöhen beim Insekt die Bereitschaft zuzustechen.
- Seien Sie besonders vorsichtig an warmen schwülen Wetterlagen und hohem Luftdruck. Flüchten Sie vor Insekten in dunkle Hausbereiche.
- Trinken sie niemals aus einer getönten Flasche, die geöffnet im Freien gestanden ist.
- Getränke im Freien, besonders zuckerhaltige, sind immer abzudecken
- Führen Sie immer ein Insektenmittel mit.
Tipps zur Behandlung der Insektenallergie und zur Vorbeugung von Stichen:
- Aquavit von Soluna, ein alchemistisches Mittel, das bei Safaris sogar gegen Skorpionbisse eingesetzt wurde. Nach dem Stich auf die gestochene Stelle tupfen und zugleich 10 Tropfen einnehmen.
- Eiswürfel zum Kühlen und Entzündungshemmung.
- Orale Gegensensibilisierung als Eigenblut oder Eigenurin zur Langzeitbehandlung, Eigenblutinjektion zur immunologischen Behandlung
- Teebaumöl zum nahtlosen Einreiben gegen Insekten. Außerdem hat Teebaumöl eine desinfizierende entzündungshemmende Wirkung.
- Einsatz von chemischen Stoffen, die Insekten abschrecken. Dabei sind besonders wirksam Lotionen, Sprays oder Cremes.
- Natürliche Stoffe wirken auch, jedoch nicht ganz so stark. Dabei wirkt besonders gut ein Zitronen-Eukalyptus-Cocktail oder ätherische Öle. Denken Sie auch daran, dass die Kleider eingesprüht werden sollten.

