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Reiseernährung

Schon seit langer Zeit ist bekannt, dass stressgeplagte Menschen im Urlaub zwischen dem 4. und 8. Tag ein sehr hohes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erleiden. Nach Analysen fand man eine ganze Reihe von Gründen, die dieses Risiko ausmachen.

  1. Es beginnt mit dem Reisestress, wenn entfernte Ziele über lange Autofahrten oder Flugreisen durch langes Sitzen kombiniert mit falscher Ernährung und falscher Trinkkultur das Thromboserisiko erhöhen. Oft nicht bemerkt entwickelt sich so langsam eine Thrombose, die sich aufbaut, bis es zur Embolie kommt.
  2. nach Ankunft am Zielort reagiert der Körper durch abrupten Stressabfall mit Kreislauffehlregulation.
  3. Plötzlich anfallende Klimaänderungen, d. h. vermehrt Sonneneinstrahlung, höhere Außentemperaturen, Wind, Salzwasser jedoch auch der vermehrte Genuss von Alkohol und Kaffee führen zum Austrocknen, einmal durch vermehrtes Schwitzen und zum anderen durch vermehrte Ausscheidung, so dass die Blutfließfähigkeit stark ansteigt, d. h. das Blut eindickt. Auch hier entsteht wieder ein hohes Thromboserisiko.
  4. Die Ernährungsumstellung im Urlaub führt oft zu komplett anderen Ernährungsrhythmen, d. h. der Urlauber isst mehrgängig, meist viel später als zu Hause und häufig 1-2x mehr als zu Hause. Meistens wird beim Essen auch noch vermehrt Alkohol getrunken, so dass durch diese Geselligkeit wieder eine enorme Stoffwechselbelastung auftritt, die wieder die Blutfließfähigkeit stark beeinträchtig.
  5. Durch die vermehrte Sonneneinstrahlung, die durch Wind und Wasser nicht so stark registriert wird, kommt es zur Hormonumstellung und zum rapiden Abfall des Calciums, weil dadurch die Drüsen, die Calcium regulieren, angeregt werden.

Alleine diese aufgeführten Änderungen, die ein Urlaub mit sich bringt, sind Grund genug, ein Risikoprofil für Herzinfarkt und Apoplex oder Thrombosen zu erhöhen.

Was kann man aber tun, um diesen Stroke zu entgehen:

  1. Beim Reisen die richtige Ernährung einhalten – d. h. leichte Kost, womöglich Fisch, viel Obst, besonders enzymreiches wie Ananas und Papaya, evtl. Antithrombosespritze oder Enzyme zusätzlich einnehmen.
  2. Beginnen Sie am Urlaubsort mit einem moderaten Bewegungstraining, wenigstens 20 Minuten/Tag ohne Hochleistung.
  3. Trinken Sie viel, insbes. Suppen, z.B. Kaltsuppen mit Gurke oder Rote Beete. Trinken Sie viel Mineralwasser. Über die Gurke werden nicht nur viele Vitamin-Spurenelemente sondern insbes. Magnesium und Calcium zugeführt und zugleich auch viel freie Flüssigkeit. Mineralwasser stabilisiert Ihren Elektrolythaushalt, so dass die Plasmaviskosität (Blutfließfähigkeit) abnimmt und die Feindurchblutung im Gefäßsystem ansteigt. Das Thromboserisiko sinkt.
  4. Verzichten Sie auf harte Alkodrinks, weil sie den sogenannten „Oktoberfesteffekt“ auslösen, d. h. Sie scheiden immer 1 Liter mehr Flüssigkeit aus, als Sie aufnehmen.
  5. Vor dem Schlafengehen und auch bei Genuss von Alkohol sollten Sie immer 1 Liter Mineralwasser zusätzlich trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Ist es sehr warm und sind Sie lange im Meerwasser, benötigen Sie evtl. zusätzlich 3-5 Liter.
  6. Essen Sie viel Gemüse und Fisch und achten Sie auf leichte Kost. Essen Sie auf alle Fälle nicht mehr als 3 Gänge pro Menue. Nach dem Essen sollten Sie sich bewegen und den Kreislauf aktivieren.
  7. Nehmen Sie Magnesium- und Calcium-Brausedrinks zusätzlich ein.
  8. Meiden sie extreme Süßigkeiten, da dadurch der Insulinanstieg Ihr Blutgefäßsystem verengt und wieder das Thromboserisiko erhöht.
  9. Achten sie auf ausreichenden Schlaf trotz der verführerischen Ambitionen öfter und länger zu feiern.
  10. Meiden Sie auf alle Fälle exzessive Sonneneinstrahlung, da sie nicht nur das Immunsystem schädigt sondern Ihnen extrem Flüssigkeit raubt und das Hormonsystem wie Ihren Elektrolythaushalt durcheinander bringt.

Wenn Sie all diese angenehmen und schönen Ratschläge wahrnehmen, werden Sie nach einem mit Freude erwarteten Urlaub sehr erholt und gekräftigt wieder nach Hause kommen und meiden auf alle Fälle jedes Risiko einer Erkrankung während der arbeitsfreien Zeit.



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