Achtung Insektenstiche: Tipps zur Vorbeugung und Behandlung | Praxis Schleicher & Brückl

Achtung Insektenstiche: Tipps zur Vorbeugung und Behandlung

Insekten sind oft ein lästiger Begleiter an warmen Sommerabenden. Doch was kann man tun, um nicht gestochen zu werden?

Wir haben ein paar Tipps für Sie zusammengestellt:

  • in der Nähe von Bienen oder Wespen ganz normal bewegen
  • niemals nach Bienen oder Wespen schlagen!
  • keine Parfüms, ätherische Öle, parfümierte Cremes oder Lotionen auf der Haut benutzen
  • Schweiß- und Ledergeruch fördern die Stechbereitschaft
  • helle Kleidung tragen
  • keine Bananen oder andere Früchte in der Nähe von Bienen, Wespen oder Hornissen verzehren; sie enthalten Substanzen, welche die Insekten mit einem Alarmstoff zur Verteidigung verwechseln und erhöhen die Bereitschaft zuzustechen
  • niemals auf einer getönten Flasche trinken, die im Freien gestanden ist
  • Getränke im Freien, besonders zuckerhaltige, immer abdecken
  • Insektenmittel: chemisch oder auch natürlich (besonders gut wirken Zitronen-Eukalyptus-Cocktails)
  • besondere Vorsicht gilt bei warmen schwülen Wetterlagen und hohem Luftdruck

Ganz zu vermeiden sind die Stiche aber oftmals einfach nicht. Passiert’s dann doch mal, ist das in der Regel kein Grund zur Panik. Um die Stiche etwas angenehmer zu machen und schneller abheilen zu lassen, können Sie folgendes ausprobieren:

  • Quarkwickel
  • Eiswürfel zum Kühlen und zur Entzündungshemmung
  • Teebaumöl zum Einreiben wirkt desinfizierend und entzündungshemmend
  • zur immunologischen Langzeitbehandlung können orale Gegensensibilisierungen aus Eigenblut oder Eigenurin und Eigenblutinjektionen helfen

ACHTUNG!

Bei Stichen im HNO/Rachenraum ist besonders aufzupassen! Es drohen Atemnot oder sogar Erstickungsgefahr! Deshalb sollten Sie rasch und bedacht handeln:

  • Oberkörper aufrecht halten
  • Eiswürfel lutschen und an die betroffene Stelle bringen
  • mit Eiswasser gurgeln
  • zusätzlich von außen kühlen und Arnika geben
  • Eiswürfelpakete um den Hals legen
  • nichts trinken!
  • Notarzt rufen

Allergiker sollten zusätzlich, wie schon in unserem Teil 1 der Insektenstichbeiträge erwähnt, ein Notfallset aus Antihistaminika, Cortison und Adrenalin bei sich tragen.

Achtung Insektenstiche: wann sie gefährlich werden können