Wie giftig sind Schwermetalle im Körper?

Wie giftig sind Schwermetalle im Körper? | Praxis Schleicher & Brückl

Wie giftig sind Schwermetalle im Körper?

Der menschliche Körper ist es gewohnt mit Metallen umzugehen. Einige davon, wie zum Beispiel Eisen, Zink oder Kupfer sind für unseren Stoffwechsel sogar unabdingbar. In der Regel hält unser Körper durch spezielle Entgiftungsmöglichkeiten die Metallmengen auf einem gesunden Niveau. Werden dem Organismus jedoch zu viele Metalle zugeführt, oder die Entgiftungsfähigkeit ist geschwächt, dann kommt es zu chronischen Vergiftungen und Gesundheitsschäden.

Wie kommen die Schwermetalle in den Organismus?

Vor allem durch aktives und passives Rauchen, durch Abgase, durch Amalgam-Zahnfüllungen oder durch belastete Nahrungsmittel wie Fisch gelangen die Schwermetalle in unseren Körper.

Welche Wirkung haben die Substanzen?

Blei
  • schädigt das Immunsystem,
  • schädigt die Enzyme,
  • schädigt die Erbsubstanz und die Keimdrüsenfunktion,
  • verändert das Blutbild und fördert Blutarmut.
Quecksilber
  • wirkt hemmend auf das Knochenmark,
  • ist giftig für die Zellmembranen,
  • fördert allergische Reaktionen,
  • stört Rezeptoren an Zelloberflächen,
  • verringert die Zahl wichtiger Zellen des Immunsystems.
Platin
  • wirkt toxisch,
  • erhöht das Lungenkrebsrisiko,
  • führt zu Ekzemen,
  • fördert die Entwicklung zu Leukämien,
  • führt zu krankheitserregenden Immunreaktionen (Bindehautentzündung, Schnupfen, Husten, Asthma).
Cadmium
  • stört die Funktion der Enzyme,
  • fördert die Infektanfälligkeit,
  • begünstig die Tumorentstehung.

Wie kann ich meinen Körper bei der Entgiftung unterstützen?

Mit Hilfe der Chelattherapie können die Gifte aus dem Organismus ausgeleitet werden. Dabei wird dem Patienten eine Infusionslösung mit sogenannten Chelatbildnern verabreicht. Chelatbildner sind Substanzen, die in der Lage sind, Metalle zu binden, um sie wasserlöslich zu machen. Die gebundenen giftigen Metalle werden dann über den Urin ausgeschieden.

Natürlich ist es auch wichtig, herauszufinden, warum der Körper zu viele Schwermetalle in sich trägt. Wir beraten Sie dazu gerne in unserer Praxis!

Frühkindliche Entwicklung und Förderung – Artikel im Naturheilkunde Journal 08/2018

Frühkindliche Entwicklung und Förderung - Artikel Naturheilkunde Journal | Praxis Schleicher & Brückl

Frühkindliche Entwicklung und Förderung – Artikel im Naturheilkunde Journal 08/2018

Wesentliche Elemente einer Persönlichkeit wie Vertrauen, Selbstwert oder Beziehungsfähigkeit werden bereits in den ersten Wochen und Monaten eines Neugeborenen im Unterbewusstsein geprägt.  Über das Unterbewusstsein können wir unsere Babys aber schon von Anfang an positiv beeinflussen.

Lesen Sie hier den neuen Artikel von Frau Dr. med. Dorothea Brückl und Abbas Schirmohammadi, wie frühkindliche Entwicklung und Förderung bestmöglich gelingen kann.

Der Weg in ein glückliches Leben – Artikel Naturheilkunde Journal 08.2018

Hämochromatose: Was mache ich dagegen?

Hämochromatose: Was mache ich dagegen? | Praxis Schleicher & Brückl

Hämochromatose: Was mache ich dagegen?

Die Folgeschäden der Eisenspeicherkrankheit führen unbehandelt zu schwerwiegenden Erkrankungen im Körper. Bei rechtzeitiger Therapie können jedoch alle Schäden verhindert werden.

Klassischer Aderlass

Das bekannteste Behandlungsverfahren ist die Aderlasstherapie. Dem Patienten wird regelmäßig Blut entnommen, sodass die überfüllten Eisenspeicher geleert werden. Diese Aderlässe müssen lebenslang fortgesetzt und je nach Ausprägung der Krankheit 4 bis 12 mal pro Jahr durchgeführt werden. Die Therapie wird von den meisten Betroffenen gut toleriert, führt aber dennoch aufgrund des chronischen Blutverlustes zu einer Schwächung des Körpers. Außerdem gehen mit jeder Blutentnahme auch wichtige Blutbestandteile wie Eiweiße, Blutplättchen und weiße Blutkörperchen, die besonders für das Immunsystem wichtig sind, verloren. Bei Patienten mit Blutarmut oder ausgeprägter Herzmuskelschwäche sind Aderlässe allgemein zu gefährlich.

Medikamentöse Therapie

Bei der medikamentösen Therapie werden dem Patienten sogenannte Chelatbildner wie Deferoxamin oder Deferasirox verabreicht. Sie binden das Eisen an sich und scheiden es dann über die Niere aus. Allerdings werden die Medikamente oft nicht gut vertragen und haben viele Nebenwirkungen wie Seh- und Hörstörungen.

Erythrozytapharese: der optimierte Aderlass

Genau wie beim klassischen Aderlass wird dem Patienten bei der Erythrozytapharese Blut abgenommen. Allerdings fließt dieses sofort in ein geschlossenes System, wo es in seine Einzelteile aufgetrennt wird. Danach entfernt man gezielt nur die roten, eisenhaltigen Blutkörperchen aus dem Blut. Im Vergleich zum Aderlass lassen sich so pro Behandlung sehr viel mehr rote Blutkörperchen entfernen. Auch die Behandlungszeit ist viel kürzer.
Um die Therapie weiterhin zu verbessern und extrem hohe Eisenwerte möglichst schnell in die Norm zurückzubringen, wird vor der Erythrozytapharese die Blutbildung mit Erythropoetin angeregt. Erythropoetin ist ein Wachstumsfaktor für rote Blutkörperchen, der diese vermehrt bilden lässt. Sie verbrauchen Eisen, welches sie aus dem Gewebe, in dem es vermehrt eingelagert ist, herausholen und in sich selbst einbauen. Eine anschließende Erythrozytapharese ist somit noch effizienter. Meist fallen die Eisenwerte schon nach 2 bis 3 Behandlungen ab. Außerdem sind nur alle 1 bis 3 Jahre eine bis drei Behandlungen notwendig. Der Patient kann als gesund betrachtet werden.

Selbsthilfe: Ernährung umstellen

Die Ernährung spielt bei der Therapie der Hämochromatose zwar nur eine untergeordnete Rolle, jedoch können diätische Maßnahmen die Heilung unterstützen.

  • Schwarzer Tee zum Essen vermindert die Aufnahme von Eisen.
  • Verzichten Sie auf Vitamin C-haltige Getränke (z.B. Orangensaft) 2 Stunden vor und nach dem Essen, da diese die Eisenaufnahme begünstigen.
  • Trinken Sie keinen Alkohol, da er die Aufnahme von Eisen steigert und Gift für die Leber ist.
  • Versuchen Sie auf stark eisenhaltige Nahrungsmittel zu verzichten: z.B. Blutwurst (30mg/100g), Schweineleber (18mg/100g), Weizenkleie (15mg/100g), Kürbiskerne (11,2mg/100g), Rinderschinken (10mg/100g), getrocknete Sojabohnen (9,7mg/100g), Pinienkerne (9,2mg/100g), Austern (5,8mg/100g).

Hämochromatose: Wie stelle ich sie fest?

Hämochromatose: Wie stelle ich sie fest? | Praxis Schleicher & Brückl

Hämochromatose: Wie stelle ich sie fest?

Die Hämochromatose ist eine erblich bedingte Eisenspeicherkrankheit, die aufgrund eines Gendefekts (c282y-Mutation) auftritt.
Durch unsere Nahrung nehmen wir Eisen in den Körper auf, welches im oberen Dünndarmabschnitt dann ins Blut aufgenommen wird. Bei der Hämochromatose gelangt zu viel Eisen ins Blut, was eine erhöhte Blut-Eisen-Konzentration zur Folge hat. Dieses überschüssige Eisen wird dann in verschiedenen Organen abgelagert, was auf Dauert dort schwere Schäden verursachen kann. Typische „Eisenablageorte“ sind vor allem Leber, Bauchspeicheldrüse, Gelenke und Herz.

Obwohl die Hämochromatose aktuell zu den häufigsten Stoffwechselstörungen zählt, wird sie immer noch selten diagnostiziert. Dies liegt an den sehr unspezifischen Symptomen, die in Folge der Krankheit auftreten. Viele Betroffene wurden erst richtig diagnostiziert, weil ein findiger Arzt die Krankheit nach zu hohen Eisenwerten feststellen konnte. Deshalb ist es wichtig auf Frühsymptome zu achten.

Anfangs zeigen sich nur sehr unspezifische Symptome, wie zum Beispiel allgemeine Erschöpfung, Müdigkeit, unklare Gelenkbeschwerden, Gewichtsabnahme, diffuse Oberbauchschmerzen oder depressiven Verstimmungen.

Später treten aufgrund der zu hohen Eisenmenge im Körper schwere Organschäden auf:

  • Die Leber als zentrales Stoffwechselorgan wird am meisten belastet. Das überschüssige Eisen wird vorrangig dort gelagert und wirkt wie ein Zellgift. Ohne rechtzeitige Therapie folgt eine Leberzirrhose mit der Gefahr von Leberkrebs.
  • In der Bauchspeicheldrüse führen die Eisenablagerungen unter anderem zur Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
  • Zellschäden im Herzmuskel können Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen auslösen.
  • Lagert sich Eisen in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) ab, folgen ein Testosteronmangel mit verminderter Libido bei Männern und verfrühten Wechseljahren bei Frauen.

Äußert sich der Verdacht einer Hämochromatose, ist der nächste Schritt eine Blutabnahme mit Bestimmung von Ferritin (das Eisenspeicherprotein) sowie der Sättigung des Transferrins (Eisentransportprotein). Leider gehören diese Werte normalerweise nicht zur Routinediagnostik, weshalb erhöhte Werte oft lange nicht bemerkt werden.
Um die Diagnose zu sichern, besteht die Möglichkeit einen speziellen Gentest durchzuführen, mit dem die Hämochromatose zweifelsfrei erfasst werden kann.

Eine möglichst frühzeitige Diagnose und Therapie ist sehr wichtig, um Organschäden zu vermeiden und die Krankheit aufzuhalten. Lesen Sie demnächst, welche Therapiemöglichkeiten es für die Hämochromatose gibt.

Auf natürlichem Wege zum Wunschkind – Teil 2

Auf natürlichem Weg zum Wunschkind Teil 2 | Praxis Schleicher & Brückl

Auf natürlichem Wege zum Wunschkind – Teil 2

6. Allgemein fruchtbarkeitssteigernde Maßnahmen

Die Therapie zielt darauf ab, den Eisprung bei der Frau zu normalisieren und die Spermienqualität beim Mann zu verbessern. Durch alternativmedizinische Produkte, spezielle Teemischungen oder anthroposophische Präparate kann dies erreicht werden. Auch manuelle Anwendungen aus der Osteopathie oder Neuraltherapie wirken fruchtbarkeitssteigernd. Schlackfreie Energie aus Carnitin und essentiellen Fettsäuren erhöhen beim Mann in Kombination mit Zink die Spermienmenge und eine bessere Beweglichkeit der Samen.

7. Frau-Sein fördern!

Frauen haben es heutzutage nicht immer leicht. Erfolgreich im Beruf, den Haushalt schmeißen, Karriere machen, die attraktive Geliebte ihres Mannes sein und schließlich auch noch Kinder bekommen. Für das echte Frau-Sein bleibt nur noch wenig Raum. Aspekte, die dem Weiblichen zugeordnet sind, wie das Unterbewusste, das Magische, das Kreative und Schöpferische sowie das Nähren und Pflegen der Familie spielen in unserer zielorientierten und leistungsstarken Welt nur noch eine untergeordnete Rolle. Ein Kind zu empfangen hat jedoch mit Leistung wenig zu tun.
Stellen Sie sich selbst die Frage, was für Sie Weiblichkeit eigentlich bedeutet. Umgeben Sie sich beispielsweise mit Rosen. Die Rose selbst unterstützt alle weiblichen Aspekte. Ob ein frischer Strauß, in der Kosmetik, als ätherisches Öl in der Duftlampe, in alchemistischen Präparaten oder im Garten – der Duft der Rose fördert das Loslassen, stimmt Sie ruhig und wirkt zudem auch noch aphrodisierend.

8. Eigenverantwortung fördern

Paare, die schon lange erfolglos versuchen auf natürlichem Wege ein Kind zu bekommen, sind oft deprimiert und verzweifelt. Die moderne Reproduktionsmedizin nimmt ihnen den Glauben an den eigenen Körper, sodass die meisten Patienten eine Schwangerschaft ohne technische Eingriffe gar nicht mehr für möglich halten.
Allerdings ist das Vertrauen in den eigenen Körper sehr wichtig. Mit Hilfe therapeutischer Gespräche können Sie versuchen das Bewusstsein für Ihre Körper- und Naturverbundenheit zu schärfen. Alles, was den eigenen Körper erfahrbar und spürbar macht, kann dabei helfen: Sport, Yoga, manuelle Therapien, uvm.

9. Den Raum schützen und den Druck nehmen

„Ich bitte Sie, während Ihrer Entgiftung vorerst wieder zu verhüten“. Wenn dieser Satz im Gespräch mit einem Paar fällt, herrscht anfangs oft Verwunderung und sofort im Anschluss Erleichterung. Man spürt förmlich, wie ein riesengroßer Druck von den Patienten abfällt. Manchmal reicht schon dieser Satz allein, um dem Paar zurück zur Normalität zu helfen. Versuchen Sie Ihr gemeinsames Leben nicht nur um den Kinderwunsch herum aufzubauen, sondern finden Sie zurück zu Ihrem Alltag als Paar.
In den therapeutischen Gesprächen in meiner Sprechstunde wird ein Raum eröffnet, in dem sich das Paar nach langer Zeit wieder mit anderen Augen betrachten darf. Sie können durchatmen und ganz entspannt auch mal wieder andere Dinge thematisieren. Auch wenn es nur für eine kurze Zeit ist, schafft das schon viel Entlastung.

10. Und etwas Magie…

… ist natürlich auch noch nötig. Trotz aller medizinischen Fortschritte, Diagnosemöglichkeiten und Fachwissen – wir sprechen immer wieder von einem kleinen Wunder, wenn neues Leben im Körper der Frau heranwächst. Ein Kind zu empfangen ist und bleibt etwas Magisches, Göttliches und Wunderbares.
Wieso also nicht selbst versuchen ein klein wenig zu zaubern, um den magischen Aspekt dieses Themas zu verstärken? Es gibt zum Beispiel magische Orte, Fruchtbarkeitsbrunnen oder Rituale, von denen es heißt, sie würden die Fruchtbarkeit stärken.
In Süddeutschland und in der Schweiz glaubte man früher, dass die Kinder aus Steinen kommen. Am Vierwaldstätter See gibt es noch heute Gerüchte um einen solchen Fels. Er wird „Alter Weiber Morgengabe“ genannt. Rituale wie drei Mal auf den Stein klopfen oder um ihn herumgehen sollen den Kindersegen herbeiführen.
Ein individuelles Ritual symbolisiert den Kinderwunsch durch eine greifbare Tat. Dadurch wird der Wunsch fokussiert und manifestiert. Für manche Paare kann dies sehr heilsam sein.

So vorbereitet ist der Körper des Mannes und der Frau gesund und das Urgefühl von Gesundheit kann wieder entstehen. Alle Therapieansätze sind komplett schadfrei und ohne technische Eingriffe. Bei 80% der Patienten gelingt so eine problemlose, natürliche Schwangerschaft.
Ab dem Tag der nachgewiesenen Schwangerschaft setzen wir jedwede Medikation ab und begleiten das Paar schadfrei durch die Schwangerschaft.

Auf natürlichem Wege zum Wunschkind – Teil 1

Auf natürlichem Weg zum Wunschkind Teil 1 | Praxis Schleicher & Brückl

Auf natürlichem Wege zum Wunschkind – Teil 1

Die Ursachen für Kinderlosigkeit sind vielfältig und deshalb oft schwer zu erkennen. Bei Frauen spielen das Alter, Hormonstörungen, gynäkologische Erkrankungen, Spermienantikörper oder Gerinnungsstörungen eine Rolle. Bei Männern sind am häufigsten Spermienstörungen verantwortlich.

Trotzdem sind hoch technisierte Verfahren wie die Spermieninjektion in die Eizelle oft nicht notwendig. Der Therapieansatz zur Fruchtbarkeitssteigerung sollte immer ganzheitlich sein. Unsere Praxis bietet Ihnen verschiedene biologische Ansätze zur Fertilitätssteigerung, ganz natürlich und schadfrei.

1. Entherdung

Herde sind Störfelder, die vor allem im Bereich des Kiefers, nahe der Frontzähne zu Problemen einer Schwangerschaft und Infertilität führen können. Auch beim Mann werden bei Herden im Zahnbereich Störungen der Spermienproduktion und der Funktionalität der Spermien nachgewiesen. Diese Herde sollten giftfrei saniert und entstört werden.
Störfelder können auch im weiblichen Unterleib auftreten, zum Beispiel durch Narben von operativen Eingriffen oder Intrauterinspiralen. Der Frankenhäuser-Plexus, das große Nervengeflecht des Unterleibs, kann davon blockiert und in seiner Funktion gestört sein.
Durch neuraltherapeutische Injektionen können solche Störfelder effektiv gelöscht und perfekte Voraussetzungen für einen harmonischen Zyklus, den Eisprung und eine Einnistung geschaffen werden.

2. Entgiftung von Toxinen

In über 40% der Fälle sind toxische Substanzen die Ursache für Unfruchtbarkeit. Schwermetalle wie Quecksilber können eine Infertilität ausmachen oder zur erhöhten Abortrate führen. Genauso toxisch sind aber auch Gold, Palladium, Platin und Blei. Vor Beginn der Befruchtung der Eizelle, sollten diese Toxine deshalb systematisch und wohl dosiert aus dem Körper ausgeleitet werden.

3. Gegensensibilisierung

Falls bei Mann oder Frau Antikörper gegen die Spermienzellen festgestellt werden, muss eine Gegensensibilisierung durchgeführt werden.
Frauen erhalten einen Impfstoff aus speziell aufbereitetem Blut ihres Mannes und entwickeln dadurch einen neuen Antikörper, welcher wiederum die Spermienantikörper eliminiert.
Beim Mann werden die Spermienantikörper wie eine allergische Grundreaktion, durch Gegensensibilisierungsverfahren, behandelt.

4. Post-Pill-Syndrom und spezifische Hormontherapien aus der Natur

Durch jahrelange Einnahme der Anti-Baby-Pille kann das Hormonsystem der Frau aus dem Gleichgewicht geraten. Lassen sich im Hormonsystem in Kombination mit dem Immunsystem labile Werte feststellen, können diese mit pflanzlichen Mitteln ohne Schadstoffe korrigiert werden. Besonders sanft und wirksam sind hier die alchemistisch-spagyrischen Präparate und Phytotherapeutika. Sie helfen dem Hormonsystem dabei wieder zum „Harmoniesystem“ zu werden.

5. Hormonwirksame Stoffe in Kosmetik und Plastik

Viele herkömmliche Kosmetika und Pflegeprodukte enthalten hormonaktive Substanzen, die unter anderem auch die Spermienqualität beeinflussen können. Greifen Sie lieber auf biologische Produkte zurück!
Plastikprodukte stehen schon länger im Verdacht das Hormonsystem negativ zu beeinflussen. Auch Trinkflaschen oder andere Behälter für Nahrungsmittel oder Getränke aus Plastik sollten Sie nach Möglichkeit vermeiden.

Lesen Sie demnächst fünf weitere Therapiemöglichkeiten zur Steigerung der Fruchtbarkeit!

Warum werde ich nicht schwanger?

Warum werde ich nicht schwanger?

Etwa jedes siebte Paar in Deutschland ist ungewollt kinderlos. Viele dieser Paare haben erfolglose Odyseen durch gynäkologische Arztpraxen und endokrinologische Labore hinter sich, die nicht nur psychisch, sondern auch körperlich belastend sind.

Unfruchtbarkeit hängt jedoch nicht nur davon ab, wie aktiv die männlichen Spermien sind oder wie der Hormonstatus der Frau beschaffen ist. Häufig spielen toxische Belastungen, aber auch Immunreaktionen eine entscheidende Rolle, da sie zu latenten Entzündungen im Körper führen. Hinzu kommen die psychische Belastung durch die vielen Untersuchungen und Hormontherapien, die den Organismus anstrengen und letztlich das Krebsrisiko erhöhen. Auch die Zahl der männlichen Samenzellen pro Ejakulation hat sich seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts mehr als halbiert, während sich die ungewollte Kinderlosigkeit auf 15-20% verdoppelt hat.
Auch wenn sich beide Partner gesund fühlen, können die verschiedensten Faktoren hemmend auf die Fruchtbarkeit wirken.

Immunologische Ursachen

Spermienantikörper

In einigen Fällen kann es vorkommen, dass die Frau Antikörper gegen die Spermien des Mannes bildet. So neutralisiert das Immunsystem der Frau die Spermien, bevor sie überhaupt zur Befruchtung der Eizelle fähig sind. Es entstehen zudem Immunkomplexe, die im Organismus kursieren und autoaggressive Reaktion auslösen.
Auch das Immunsystem des Mannes kann Antikörper gegen die eigenen Samenzellen bilden. Werden diese sogenannten MAR-Antikörper nicht behandelt, liegt eine hundertprozentige Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit vor.

Erhöhte Killerzellen

Als Killerzellen werden Zellen des Immunsystems bezeichnet, die fremde oder veränderte Zellen (von Krankheitserregern befallene Zellen oder Krebszellen) erkennen und sie bekämpfen.
Wird bei der Frau eine erhöhte Killerzellenanzahl im Blut festgestellt, so sind diese in der Regel auch in der Gebärmutter vermehrt vorhanden. Killerzellen greifen sämtliche Zellen an, die als körperfremd eingestuft werden, weshalb manchmal auch das befruchtete Ei als fremd angesehen und abgewehrt wird. Grundsätzlich lässt sich dieses Problem mit einer Lipidinfusionen therapieren, allerdings sollte der ursprüngliche Grund für die erhöhte Zahl der Killerzellen gefunden werden. Mit Hilfe einer Immuntherapie können Defizite des Immunsystems behoben werden und die Zahl der Killerzellen normalisiert sich.

Selbstverständlich gehören exakte diagnostische Maßnahmen an den Anfang einer jeden Behandlung. Oft sind dann technisierte Verfahren wie die künstliche Befruchtung oder die Kryokonservierung nicht nötig. Es geht auch auf natürlichem Wege.

Lesen Sie demnächst unsere verschiedenen Therapieansätze für ein biologisch schadfreies Fertilitätsprogramm.

Stammzelltherapie nach Schlaganfällen und Herzinfarkten

Stammzelltherapie | Praxis Schleicher & Brückl

Stammzelltherapie nach Schlaganfällen und Herzinfarkten

Stammzellen können sich durch ständige Zellteilung immer wieder selbst erneuern. Sie sind sozusagen die „Urzellen“ unseres Körpers. Außerdem können sie sich spezialisieren und sich zu rund 200 verschiedenen Zelltypen ausgestalten. Stammzellen können also als eine Art Ersatzteillager für kaputtes Gewebe gezüchtet werden und so die Grundlage für individuelle Therapien bilden.

Wer dabei jetzt an den umstrittenen Einsatz von embryonalen Stammzellen denkt, der das Absterben ungeborenen Lebens zur Folge hat, liegt falsch. Heutzutage gewinnt man die Stammzellen absolut risikofrei aus dem Fettgewebe und dem eigenen Blut.
Die Fettzellen werden aus dem Oberschenkel- oder Bauchgewebe entnommen. Dazu wird nach einer lokalen Anästhesie ein Stab unter die Hautdecke geführt, der die Fettzellen aus dem Gewebe entnimmt. Diese Zellen werden dann im Labor behandelt. Dadurch kann man die Stammzellen herausfiltern und sie mit Wachstumsfaktoren aus dem Blutplasma anreichern.

Schon nach wenigen Stunden können die vermehrten Stammzellen wieder in die Region oder den Ort der Erkrankung gespritzt werden. Es folgt eine intensive Wechselwirkung mit dem Immunsystem. Die Stammzellen haben zusätzlich einen antientzündlichen Charakter. Auf diese Weise werden geschädigte Zellen, zum Beispiel nach einem Herzinfarkt oder Schlaganfall, vom Körper selbst repariert.

Aber nicht nur nach Schlaganfällen und Herzinfarkten ist diese Art von Stammzelltherapie geeignet. Weitere Behandlungsmöglichkeiten sind:

  • degenerative Gelenkerkrankungen
  • neurodegenerative Erkrankungen
  • Herzleiden
  • vaskulare (gefäßbedingte) Impotenz
  • rheumatoide Arthritis
  • Demenz, Alzheimer, Parkinson
  • Degeneration von Gewebe
  • Durchblutungsstörungen
  • Ulzerationen
  • Diabetes mellitus I und II
  • Maculadegeneration
  • Sicca-Syndrom (trockene Augen)
  • Nierenversagen

Der Verpflanzung von teilungsfähigen Fettstammzellen wird eine große Zukunft vor allem in der ästhetischen Chirurgie wie auch der Wiederherstellungschirurgie (z.B. zur Rekonstruktion einer Brust nach Krebs) vorausgesagt.
Auch in der kosmetischen Medizin gibt es bereits gute Ergebnisse: zur Verjüngung der Haut spritzt man die Stammzellen unter Falten. So erhält man ein optimales Ergebnis ganz ohne Nebenwirkungen.

Heilung aus dem eigenen Blut

Eigenbluttherapie | Praxis Schleicher & Brückl

Heilung aus dem eigenen Blut

Immer wieder kommt es vor, dass ein gestörtes Immunsystem gegen den eigenen Körper arbeitet. Es folgen Allergien, Neurodermitis, Rheuma, Infektanfälligkeit, autoaggressive Erkrankungen und mehr. Man spricht von sogenannten Immunkomplexerkrankungen, die durch eine falsche Immunantwort entstehen. Diese Beschwerden entwickeln sich leider oft zu chronischen Krankheiten.
Dabei können verschiedene Naturheilverfahren, die auf die Heilung aus dem eigenen Blut setzen, helfen.

Gegensensibilisierung

In den 1950er Jahren entwickelte Dr. med. Theurer die Gegensensibilisierung für die Behandlung von Allergien. Die Grundlage dabei bildet das eigene Blut. Die krankmachenden Immunkomplexe aus dem Eigenblut werden isoliert und behandelt (z.B. mit Kieselsäure), sodass sich ihre Oberfläche leicht verändert. Danach folgt eine homöopathische Verdünnungsreihe. Nimmt man dann das behandelte und verdünnte Eigenblutprodukt wieder ein (2 mal 6 Tropfen täglich), so bildet das Immunsystem gleichzeitig neue Antikörper gegen die ähnlichen, aber krankmachenden Immunkomplexe und neutralisiert sie.
Bei der Gegensensibilisierung muss nicht einmal der Auslöser der Allergie bekannt sein. Schon nach 3-5 Wochen verschwinden Ihre Allergien gegen beispielsweise Tierhaare, Pollen oder Hausstaub. Auch Beschwerden wie Neurodermitis, Rheuma und Asthma lassen sich dadurch behandeln.

Eigenblutinjektionen

Eine noch treffsichere Form der Eigenblutbehandlung sind Injektionen Ihres behandelten Bluts. Diese Injektionen müssen jedoch 20 bis 40 mal durchgeführt werden. Früher wurden die Spritzen nur 10 mal verabreicht, weshalb die Therapie oft erfolglos blieb. Mittlerweile liegen die Erfolgsquoten allerdings bei 90%! 3 mal pro Woche werden 2 ml Eigenblut gespritzt. Die Therapie ist völlig ohne Nebenwirkungen.

Wachstumsfaktoren

Wachstumsfaktoren gibt es für Haut, Sehnen, Muskeln, Knorpel, Knochen, Nerven uvm. Das besondere an ihnen ist, dass sie jedes Gewebe regenerieren können.
Durch spezielle Präparationsverfahren können die Wachstumsfaktoren ganz einfach aus Ihrem Blut in sehr hoher Konzentration gewonnen werden. Diese werden dann an die zu behandelnde Stelle gespritzt, sodass sich die beschädigten Stellen regenerieren können. Auch bei diesem Therapieverfahren wird die eigene Heilkraft des Körpers genutzt, um akute oder sogar chronische Krankheiten zu beenden. Die Injektionen von Wachstumsfaktoren werden zum Beispiel an Gelenke zur Regeneration von Knorpelgewebe und Knochen, unter die Haut zur Verjüngung oder an Beingeschwüre zur besseren Wundheilung gespritzt. Die Anwendungsgebiete sind sehr vielfältig. Wir beraten Sie gerne in unserer Praxis!

Beschleunigung der Heilungsprozesse: Die Stoßwellen-Therapie

Stoßwellentherapie | Praxis Schleicher & Brückl

Beschleunigung der Heilungsprozesse: Die Stoßwellen-Therapie

Die Stoßwellen-Therapie ist eine sehr moderne, nicht-invasive Therapiemethode, die die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Der Stoffwechsel wird angeregt, die Durchblutung gesteigert, geschädigtes Gewebe regeneriert sich wieder und kann ausheilen. Es handelt sich um eine natürliche Behandlungsmethode, die absolut schonend und schmerzarm auf den Körper wirkt. Schon seit den 1990er Jahren wird die Stoßwellen-Therapie im orthopädischen Bereich angewendet.

Was sind Stoßwellen?

Physikalisch betrachtet handelt es sich um sehr kurze Schallimpulse von sehr hoher Energie. Sie zeichnen sich durch einen plötzlichen Druckanstieg aus, der sich ausbreitet und so Energie an weiter entfernte Orte übertragen kann.

Wie wirken die Stoßwellen?

In der Medizin werden die Stoßwellen elektromagnetisch erzeigt. Diese therapeutischen Stoßwellen lassen sich fokussieren und können dann in tiefer gelegenen Körperregionen gezielt ihre Energie freisetzen. Das darüber liegende Gewebe (Haut, Fettgewebe, Muskeln) wird nicht beschädigt. Erst wenn die Wellen auf feste Gewebebestandteile treffen – Nierensteine, Gallensteine, Kalkablagerungen – entlädt sich die in den Stoßwellen enthaltene Energie. Die Stoßwellen-Therapie kann somit sogar eine Reihe von Operationen überflüssig machen.
Die biologische Wirkung von Stoßwellen gilt als unbestritten. Sie begünstigen das Zellwachstum und führen zur Einsprossung von Gefäßen. Dadurch werden die Heilungsprozesse im Körper beschleunigt. Des Weiteren bewirken sie eine Ausschüttung von Wachstumsfaktoren und stimulieren das Knochenwachstum.

Anwendungsgebiete der Stoßwellen-Therapie in unserer Praxis

  • Behandlungen des Bewegungsapparates
  • Behandlungen von Niereninsuffizienz
  • Behandlung von Cellulite
  • Erektile Dysfunktion (Impotenz)

Mehr Informationen zu den verschiedenen Anwendungsgebieten können Sie unter Stoßwellen-Therapie nachlesen.