Heilung aus dem eigenen Blut

Eigenbluttherapie | Praxis Schleicher & Brückl

Heilung aus dem eigenen Blut

Immer wieder kommt es vor, dass ein gestörtes Immunsystem gegen den eigenen Körper arbeitet. Es folgen Allergien, Neurodermitis, Rheuma, Infektanfälligkeit, autoaggressive Erkrankungen und mehr. Man spricht von sogenannten Immunkomplexerkrankungen, die durch eine falsche Immunantwort entstehen. Diese Beschwerden entwickeln sich leider oft zu chronischen Krankheiten.
Dabei können verschiedene Naturheilverfahren, die auf die Heilung aus dem eigenen Blut setzen, helfen.

Gegensensibilisierung

In den 1950er Jahren entwickelte Dr. med. Theurer die Gegensensibilisierung für die Behandlung von Allergien. Die Grundlage dabei bildet das eigene Blut. Die krankmachenden Immunkomplexe aus dem Eigenblut werden isoliert und behandelt (z.B. mit Kieselsäure), sodass sich ihre Oberfläche leicht verändert. Danach folgt eine homöopathische Verdünnungsreihe. Nimmt man dann das behandelte und verdünnte Eigenblutprodukt wieder ein (2 mal 6 Tropfen täglich), so bildet das Immunsystem gleichzeitig neue Antikörper gegen die ähnlichen, aber krankmachenden Immunkomplexe und neutralisiert sie.
Bei der Gegensensibilisierung muss nicht einmal der Auslöser der Allergie bekannt sein. Schon nach 3-5 Wochen verschwinden Ihre Allergien gegen beispielsweise Tierhaare, Pollen oder Hausstaub. Auch Beschwerden wie Neurodermitis, Rheuma und Asthma lassen sich dadurch behandeln.

Eigenblutinjektionen

Eine noch treffsichere Form der Eigenblutbehandlung sind Injektionen Ihres behandelten Bluts. Diese Injektionen müssen jedoch 20 bis 40 mal durchgeführt werden. Früher wurden die Spritzen nur 10 mal verabreicht, weshalb die Therapie oft erfolglos blieb. Mittlerweile liegen die Erfolgsquoten allerdings bei 90%! 3 mal pro Woche werden 2 ml Eigenblut gespritzt. Die Therapie ist völlig ohne Nebenwirkungen.

Wachstumsfaktoren

Wachstumsfaktoren gibt es für Haut, Sehnen, Muskeln, Knorpel, Knochen, Nerven uvm. Das besondere an ihnen ist, dass sie jedes Gewebe regenerieren können.
Durch spezielle Präparationsverfahren können die Wachstumsfaktoren ganz einfach aus Ihrem Blut in sehr hoher Konzentration gewonnen werden. Diese werden dann an die zu behandelnde Stelle gespritzt, sodass sich die beschädigten Stellen regenerieren können. Auch bei diesem Therapieverfahren wird die eigene Heilkraft des Körpers genutzt, um akute oder sogar chronische Krankheiten zu beenden. Die Injektionen von Wachstumsfaktoren werden zum Beispiel an Gelenke zur Regeneration von Knorpelgewebe und Knochen, unter die Haut zur Verjüngung oder an Beingeschwüre zur besseren Wundheilung gespritzt. Die Anwendungsgebiete sind sehr vielfältig. Wir beraten Sie gerne in unserer Praxis!

Beschleunigung der Heilungsprozesse: Die Stoßwellen-Therapie

Stoßwellentherapie | Praxis Schleicher & Brückl

Beschleunigung der Heilungsprozesse: Die Stoßwellen-Therapie

Die Stoßwellen-Therapie ist eine sehr moderne, nicht-invasive Therapiemethode, die die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert. Der Stoffwechsel wird angeregt, die Durchblutung gesteigert, geschädigtes Gewebe regeneriert sich wieder und kann ausheilen. Es handelt sich um eine natürliche Behandlungsmethode, die absolut schonend und schmerzarm auf den Körper wirkt. Schon seit den 1990er Jahren wird die Stoßwellen-Therapie im orthopädischen Bereich angewendet.

Was sind Stoßwellen?

Physikalisch betrachtet handelt es sich um sehr kurze Schallimpulse von sehr hoher Energie. Sie zeichnen sich durch einen plötzlichen Druckanstieg aus, der sich ausbreitet und so Energie an weiter entfernte Orte übertragen kann.

Wie wirken die Stoßwellen?

In der Medizin werden die Stoßwellen elektromagnetisch erzeigt. Diese therapeutischen Stoßwellen lassen sich fokussieren und können dann in tiefer gelegenen Körperregionen gezielt ihre Energie freisetzen. Das darüber liegende Gewebe (Haut, Fettgewebe, Muskeln) wird nicht beschädigt. Erst wenn die Wellen auf feste Gewebebestandteile treffen – Nierensteine, Gallensteine, Kalkablagerungen – entlädt sich die in den Stoßwellen enthaltene Energie. Die Stoßwellen-Therapie kann somit sogar eine Reihe von Operationen überflüssig machen.
Die biologische Wirkung von Stoßwellen gilt als unbestritten. Sie begünstigen das Zellwachstum und führen zur Einsprossung von Gefäßen. Dadurch werden die Heilungsprozesse im Körper beschleunigt. Des Weiteren bewirken sie eine Ausschüttung von Wachstumsfaktoren und stimulieren das Knochenwachstum.

Anwendungsgebiete der Stoßwellen-Therapie in unserer Praxis

  • Behandlungen des Bewegungsapparates
  • Behandlungen von Niereninsuffizienz
  • Behandlung von Cellulite
  • Erektile Dysfunktion (Impotenz)

Mehr Informationen zu den verschiedenen Anwendungsgebieten können Sie unter Stoßwellen-Therapie nachlesen.

Die besten Tipps bei Wetterfühligkeit

Wetterfühligkeit Praxis Schleicher & Brückl

Die besten Tipps bei Wetterfühligkeit

Bei manchen Menschen beeinflusst das Wetter Leistungsfähigkeit, Stimmung und das Allgemeinbefinden. Ein bevorstehendes Gewitter, die nächste Regenfront, der kommende Schnee oder einfach ein abrupter Wechsel von einer Wetterlage in die andere werden für wetterfühlige Menschen oft unangenehm.

Alles nur eingebildet oder ein Schutzreflex? Medizin-Meteologen sind der Meinung, dass es sich bei Wetterfühligkeit ursprünglich um einen lebenserhaltenden Mechanismus gehandelt habe, der die Menschen und Tiere bei kommenden Wetterwechsel frühzeitig warnte.

Aber was tun, wenn einem das Wetter aufs Gemüt schlägt? Wir haben für Sie ein paar Tipps und Tricks zusammengestellt.

Beschwerde-Tagebuch

Finden Sie heraus welches Wetter Ihnen Probleme bereitet. Leiden Sie beispielsweise unter Kopfschmerzen, legen Sie ein sogenanntes Kopfschmerz-Tagebuch an, in dem Sie auch die jeweilige Wettersituation festhalten. Kündigt sich dann eine für Sie heikle Wetterlage an, können Sie schon frühzeitig vorbeugende Maßnahmen ergreifen.

Melisse

Die Inhaltsstoffe der Melisse unterstützen das vegetative Nervensystem. Melissentee hilft beispielsweise gegen Kopfschmerzen, Erkältungen und beruhigt die Nerven. Außerdem wirkt er gegen Müdigkeit, Konzentrationsschwächen und depressiven Verstimmungen.

Kaffee

Ein Tässchen Kaffee oder Espresso hilft den Kreislauf in Schwung zu bringen. Sollten Sie keinen Kaffee vertragen, trinken Sie einfach extra viel Wasser, um den Kreislauf anzuregen. Auch bekannte Tropfen wie Korodin mit Kampfer oder Solunat Nr. 17 mit alchemistischem Gold sind hervorragende Kreislaufmittel, die bei Bedarf schnell Abhilfe schaffen, wenn der Kreislauf müde ist.

Narben entstören

Narben jeglicher Art und Größe können einen Störfaktor der Leitfähigkeit im Gewebe darstellen. Fühlen sich die Narben bei einem Wetterwechsel unangenehm an, jucken oder spannen, sollten Sie sich genauer mit ihnen befassen. Sie könnten die Ursache Ihrer Beschwerden sein. Werden die Narben behandelt und entstört (z.B. mit Hilfe der Neuraltherapie), wird das Gewebe geschmeidiger und die Nervenbahnen in diesem Bereich regulieren sich wieder selbst. Dadurch verschwinden oft zusätzlich viele andere Symptome – unter anderem auch die Wetterfühligkeit!

Solum uliginosum

Das Moorextrakt aus Hochmoortorf ist ein anthroposophisches Arzneimittel zur Anregung der Wärmeorganisation im Körper und hilft unter anderem bei rheumatischen Erkrankungen und Wetterfühligkeit. Es kann entweder als Öl auf die Haut (am besten nach dem Duschen oder Baden) aufgetragen oder in Form von Globuli eingenommen werden. Solum legt sich wie ein wohlige Schutzhülle um den Menschen und gibt Dünnhäutigen eine zweite Haut.

Und zu guter Letzt

Machen Sie mal eine Pause!Viele Menschen arbeiten ohne Pause, essen direkt am Schreibtisch und hetzen so von Termin zu Termin. Gönnen Sie sich zwischendurch mal etwas Ruhe. Nicht nur Ihr Körper braucht Pausen, auch Geist und Seele sind Ihnen dankbar, wenn Sie sich zwischendurch kurz erholen dürfen. Schon 20 Minuten (besser 30 bis 60 Minuten) helfen dabei, den Körper zu entspannen, sich zu regenerieren und wieder neue Energie zu gewinnen. Somit sind Sie belastungsfähiger und auch besser gegen die Wetterfühligkeit gewappnet.

Fit in den Frühling – Teil 2

Fit in den Frühling | Praxis Schleicher & Brückl

Fit in den Frühling – Teil 2

Und schon geht es weiter mit unseren nächsten 5 Tipps für den Frühjahresputz Ihres Immunsystems.

6. Saisonale Heilkräuter

Besonders Pflanzen und Kräuter die im Frühjahr reif werden, eignen sich für eine Frühjahrskur. Man kann die Kräuter gut in frischen Salaten oder Kräuterquarks genießen, denn getrocknet verlieren sie oft an Aroma und Wirkung.
Äußerst wichtig in den Frühlingsmonaten ist der Kerbel, der für seine natürliche antibiotische Wirkung bekannt ist. Kerbel hilft gegen die Frühjahrsmüdigkeit und sollte mindestens 1-2 Wochen lang täglich gegessen werden. Er verdünnt das Blut und kann sogar Thrombosen verhindern. Um seine Wirkstoffe komplett zu erhalten, sollte er jedoch nur einige Sekunden lang mitgekocht werden.
Außerdem ist Kerbel perfekt für die neu entfachten Frühlingsgefühle: schon Plinius behauptete, dass Kerbel den durch Beischlaf erschöpften Körper wieder fit macht und schlaffe Greise zur Begattung anstachelte. Wissenschaftliche Beweise hierfür gibt es allerdings keine.

7. Verzicht auf Alkohol, Nikotin und Süßigkeiten

Wenn Sie mitten in Ihrer Frühjahrskur stecken, sollten Sie natürlich sämtliche Giftstoffe vermeiden. Manchmal ist das gar nicht so einfach, aber wussten Sie schon, dass die Leber das regenerationsfähigste Organ schlechthin ist? Schon nach 21 Tagen ohne Alkohol können sich die Leberzellen optimal erholen und Ihre Stoffwechselzentrale wird wieder wie neu!
Nikotin sollte in jedem Fall komplett vermieden oder zumindest deutlich reduziert werden. Schon in einer einzigen Zigarette stecken tausende von Giftstoffen und Chemikalien.
Süßigkeiten zu reduzieren heißt Zucker zu reduzieren. Damit verlieren Sie nicht nur überflüssige Fettpölsterchen, sondern tun nebenbei auch Ihren Nerven etwas Gutes. Bei anhaltenden Entzugserscheinungen können Sie mit Ahornsirup, Agavensirup oder Stevia gegensteuern. Aber auch diese Süßungsmittel sollten Sie nach Möglichkeit langsam reduzieren.

8. Teekur im Frühling und Herbst

Auch immunologische Tees aus Heilpflanzen wirken entgiftend. 2 mal im Jahr, im Frühling und Herbst, sind Teekuren optimal.
Löwenzahn und Brennnessel eignen sich perfekt für Leber und Galle, da sie eine leicht ausscheidungsfördernde Wirkung besitzen. Brennnessel pflegt zudem die Nasen- und Augenschleimhäute. Ackerschachtelhalm und Birkenblätter regen die Ausscheidung an, Hagebutte ist ein hervorragender Vitaminträger.
Wer sich mit Pflanzen und Kräutern auskennt, kann sie selbst sammeln, ansonsten in der Apotheke mischen lassen.
Ein ganz einfaches, aber wirkungsvolles Beispiel: eine Handvoll frische Brennnesselblätter mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen und 2-3 Tassen täglich trinken.

9. Überwärmungsbäder

Die Idee der Überwärmungsbäder stammt von der Heilpraktikerin Maria Schlenz. Sie bewirken ein künstlichen Fieber. Diese erhöhte Temperatur im Körper ist die beste Voraussetzung für ein effektives Immunsystem, da die Stoffwechselaktivität steigt.
Während des Badens wird die Wassertemperatur kontinuierlich über einen Zeitraum von 20 bis 40 Minuten von 38°C auf 43°C erhöht, bis Sie ins schwitzen kommen. Nach dem Bad trocknen Sie sich warm ab und legen sich zum Nachruhen ins Bett. Anschließend sollten Sie den Flüssigkeitsverlust mit viel Tee oder Wasser auffüllen.
Wer keine Badewanne zur Verfügung hat, kann einen großen Eimer mit Sitzgelegenheit in die Dusche stellen und bei einem Fußbad heißes Wasser nachlaufen lassen. Der Eimer darf dabei überlaufen, bis die gewünschte Temperatur erreicht ist.
Achtung: Menschen mit hohem Blutdruck und Herz-Kreislauf-Problemen sollten diese Methode nur mit hoher Vorsicht und am besten unter Aufsicht durchführen!

10. Wickeltechniken

Quarkwickel: Streichen Sie ca. 1 cm dick zimmerwarmen, frischen Quark auf ein Baumwolltuch und legen Sie dieses auf Ihre Brust. Mit einem weiteren Handtuch darüber bleibt der Wickel warm und Ihre Kleidung sauber. Lassen Sie den Wickel eine halbe Stunde bis eine Stunde einwirken. Quarkwickel entschleimen die Atemwege und helfen Ihnen beim Abhusten.

Zitronenwickel: Diese Methode ist als Halswickel sehr beliebt. Einfach ein Frottiertuch in puren Zitronensaft tauchen und um den Hals wickeln. Das Tuch kann mehrere Stunden getragen werden.

Kartoffelwickel: Zerdrücken Sie warme Kartoffeln auf einem Frottiertuch und decken Sie dieses mit einem zweiten Tuch ab. Jetzt kann der Wickel auf Hals und/oder Brust aufgelegt werden.Vorsicht: Kartoffeln können Wärme sehr gut speichern! Testen Sie vor dem Auflegen die Temperatur, da es sonst zu Verbrennungen kommen kann!

Ingwer-Nierenwickel: Für diesen Wickel rühren Sie gemahlenen Ingwer mit etwas warmen Wasser an. Die Paste streichen Sie im Anschluss auf ein Leinentuch und legen es auf die Nierengegend. Mit einem weiteren warmen Tuch abdecken und 20 Minuten wirken lassen. Dadurch wird die Nierenaktivität angeregt. Die Haut kann danach leicht gerötet sein.

Mit diesen einfach Methoden bereiten Sie Ihren Körper auf das Frühjahr vor. Das Entgiften macht Freude und Sie fühlen sich schon innerhalb kurzer Zeit entschlackt, leicht und mit frischer Energie aufgefüllt.

Fit in den Frühling – Teil 1

Fit in den Frühling | Praxis Schleicher & Brückl

Fit in den Frühling – Teil 1

Die ersten Sonnenstrahlen kündigen den Frühling an. Die Natur ist auf Aktivität gepolt – das steckt an! Unser inneres Bedürfnis nach einem Frühjahresputz wächst und genauso wie wir unser Haus entstauben, putzen und von alten Energien befreien, können wir unser Immunsystem fit für den Frühling machen. Zu dieser Jahreszeit ist unser Körper nämlich wie von selbst auf Reinigung und Ausleitung eingestellt. Wir haben für Sie 10 Tipps zusammengestellt, wie Sie Ihr Immunsystem dabei unterstützen können.

1. Rhythmus

Mit dem Frühling stellt sich ein neuer Rhythmus ein, der von der Natur geprägt ist. Die Vögel kommen aus dem Süden zurück und schon um 5 Uhr morgens kann man fröhlichem Gezwitscher lauschen.
Dies ist ein natürliches Signal, seinen Alltagsrhythmus nun wieder auf den Sommer einzustellen und aus dem „Winterschlaf“ zu erwachen.
Rhythmus heißt: früh aufstehen, die Energie der Sonne tanken (Vitamin D), bis abends aktiv sein, dann langsam runterfahren und zur Ruhe kommen. Versuchen Sie nicht zu spät ins Bett zu gehen (spätestens 22 Uhr), um am nächsten Tag wieder aktiv starten zu können.

2. Bewegung

Wir wissen es alle: Sport hält jung und vital. Bewegung vertreibt die Müdigkeit und gibt neuen Schwung und Freude am Leben. Gehen Sie dabei, wenn möglich, an die frische Luft und in die Natur.
Setzen Sie sich Ihre Ziele aber nicht zu hoch! Um das Immunsystem zu stärken muss es nicht gleich Ausdauersport sein. Überfordern Sie Ihren Körper nicht und beginnen Sie mit kürzeren Trainingseinheiten, zum Beispiel  2 mal pro Woche 20 Minuten flottes Walking.
Durch die Bewegung beginnen Sie leicht zu schwitzen, die Gefäße werden geweitet, die Atemfrequenz erhöht sich, der Sauerstoffgehalt im Blut steigt an, die Organe werden mit frischer Energie versorgt und der Körper entschlackt. Außerdem verschwindet gleichzeitig auch der lästige Winterspeck!
Regelmäßige Bewegung erhöht mit jedem Training die Immunzellen um 15-20%. Dadurch werden die Abwehrkräfte stärker, denn neugeborene Immunzellen sind besonders aktiv!

3. Entschlacken

Starten sie den Frühling mit einer kurzen Fastenzeit (8-12 Tage reichen) und entschlacken Sie so Ihren Körper. Später können Sie dann einen festen Fastentag pro Woche einführen. Am Besten wählen Sie entweder den Freitag oder noch besser den Montag, sodass die Entschlackung rhythmisch und regelmäßig stattfindet.
Beginnen Sie Ihr Fasten mit einer ausführlichen Darmreinigung mit Glaubersalz. Im Anschluss wählen Sie Ihren Fastentyp: entweder mit Gemüsebrühe, Kohlsuppe, Basenbrühe oder Gemüsesäfte. Durch das Fasten werden Schlacken aktiviert und ausgeleitet.
Auch Sauna, Dampfbäder und Kneipp-Anwendungen unterstützen die Entgiftung des Körpers. Wer nicht die Möglichkeit hat, in die Sauna zu gehen, kann das Kneipen auch zu Hause mit Wechselfuß- oder Armbädern durchführen.
Kombinieren Sie dieses Wellnessprogramm mit Peelings (z.B. Zitronenabrieb & einer Mischung aus Olivenöl/Meersalz). Peelen Sie Ihre Haut und spülen Sie sich danach lauwarm in der Dusche ab. Anschließend reiben Sie die gereinigte Haut mit Öl ein (z.B. geröstetes Sesamöl oder Arganöl). So kann das Immunsystem auch über die Haut entgiften.
Die Grundsubstanz (Zuckerfasergerüst im Körper, das Schadstoffe auffängt) ist der Umschlagplatz der Immunologie und muss besonders entgiftet werden. Gönnen Sie sich eine Kur von 4 Wochen mit dem Nahrungselixier, das in der Natur von den Bienen für Ihre Königin hergestellt wird: das Gelee Royale.

4. Ernährung

Die richtige Ernährung unterstützt den Körper einerseits beim entschlacken und stärkt andererseits die Abwehrkräfte. Wählen Sie Lauch, Sellerie, Fenchel, Sesam, Tomaten, grüne Sprossen, Obst, Basenbrühe, Tees und frische Kräuter des Frühlings. Besonders wirksam sind Brennnessel, Birke und Schachtelhalm zur Anregung von Niere und Blase, Löwehnzahn zur Stimulation der Leber, Drachenkopf, Zitronenmelisse und Holunderblüten für innere Wärme und höhere Stoffwechselaktivität. Am besten kombinieren Sie diese Nahrungsmittel mit leichtem Fisch und Geflügel.

5. Trinken, trinken, trinken!

Trinken Sie viel! Schon bei längeren Spaziergängen kann der Körper bis zu einen Liter Flüssigkeit verlieren. Um die Stoffwechselvorgänge aufrecht zu erhalten und alle Gifte, die das Immunsystem belasten, ausschwemmen zu können, sollten Sie vermehrt Flüssigkeit aufnehmen. Besonders mit basischem Mineralwasser, das viel Magnesium und Kalzium enthält, unterstützen Sie Ihr Abwehrorgan.
Zusätzlich können Sie Hühnerbrühe als Basis einer energiereichen, wertvollen immunologischen Antibiotikasuppe nutzen. Zutaten: Petersilie, Gemüsezwiebel, Lauch, Kresse, Kerbel, Spinat, Löwenzahn, Knoblauch, Brokkoli und Sonnenblumenkerne.

Lesen Sie demnächst die nächsten 5 Tipps um Ihren Körper perfekt auf den Frühling vorzubereiten.

Wärme erzeugen wenn es kalt wird …

…denn nicht umsonst heißt es ERKÄLTUNG.

Jetzt wo die kalte Jahreszeit begonnen hat, und die Tage wieder weniger Sonnenlicht haben, ist die Pflege unserer Wärmehülle und das Erzeugen von Wärme ein wichtiger Punkt zur Prophylaxe von Erkältung oder Grippe. Hier die wichtigsten Punkte:

1.  Die Pflege der Haut als erster Schutzmantel ist besonders wichtig; hier empfiehlt sich das regelmäßige Einölen mit Mandel- oder Sesamöl. Für Kinderbäckchen gibt es auch die bekannte Coldcream.

2.  Warm einhüllen im Sinne des Zwiebelschalenprinzips, hier besonders auf natürliche Materialien achten wie Wolle oder Seide, besonders bei den Schichten, die direkt der Haut aufliegen.

3.  Den Kreislauf anregen z. B. mit einem flotten Spaziergang, sodass die Durchblutung im ganzen Körper erhöht wird und somit auch Wärme erzeugt wird.

4.  Warme Getränke, am besten gleich am Morgen, z. B. Ingwerwasser oder auch Tees mit feurigen Gewürzen wie z. B. Zimt, Nelken oder Kardamom.

5.  Zuhause eine heimelige und warme Atmosphäre schaffen mit Kerzenlicht, z. B. aus Bienenwachs, das dann auch gleich besonders erwärmend duftet, oder auch das Verdampfen von ätherischen   Ölen in einer Duftlampe; hier z. B. warme Düfte wählen wie Vanille, Tonka, Kakao oder Mandarine.

6.  Am Abend mit der Wärmflasche an den Füßen ins Bett, oder auch mit warmen Socken.

7.  Letzter Punkt, aber besonders wichtig, Körperkontakt zu unseren Liebsten, sich Umarmen, über den Rücken streichen oder sich gegenseitig eine entspannende Massage gönnen, z. B. an den Füßen mit Johanniskrautöl versetzt mit einigen Tropfen Lavendel; so lässt sich dann auch besonders gut schlafen.

 

Bleiben Sie gesund!

Herzlichste Grüße

Dr. Dorothea Brückl

 

Grippe vorbeugen: Die Starken 3

Wie jedes Jahr um diese Zeit beginnt die Grippewelle.

Zur Vorsorge lutschen Sie am besten Cystus Tabletten, damit es gar nicht erst zur Ansteckung kommt. Auch die Einnahme von Schwarzkümmel hat hervorragende protektive Effekte auf die Bronchien und Lunge. Diesen nehmen Sie in Form von Kapseln oder auch als flüssiges Öl, z.B. mit Honig vermischt in den Tee, ein.

Haben Sie sich jedoch angesteckt und machen sich bereits die ersten Symptome bemerkbar, dann haben sich bei uns die Starken 3 bewährt:

Propolistinktur (z.B. als Tropfen in Wasser oder Tee)
Manukahonig
(direkt einnehmen und in den Tee)
Echinaceatinktur (Echinacea angustifolia)
(als Tropfen am Besten direkt in den Mund)

Mit dieser Kombination kam es bereits 2 Tage nach Beginn der Erkältung zum Abklingen der Symptome.

Zusätzlich empfehlen wir für diese Jahreszeit auch die Kontrolle des Vitamin D Spiegels, da wir uns nun der dunklen Jahreszeit nähern. Bei ausreichend hohem Vitamin D Spiegel sinkt die Infektanfälligkeit deutlich.

Bei langdauernden Infekten, hohem Fieber oder hartnäckigem Auswurf bitte sogleich beim Arzt vorstellen.

Wir sind gerne für Sie da.
Kommen Sie gut durch die Erkältungszeit!

Leberreinigung bei Hämochromatose

Entgiftungsprogramm für die Leber bei Hämochromatosepatienten

Die Hämochromatose ist eine erbliche Erkrankung, bei der zu viel Eisen aus der Nahrung aufgenommen wird und im Körper, vorrangig in der Leber abgelagert wird. Dies führt auf Dauer zu Organschäden. Da die Leber als zentrales Stoffwechselorgan bei der Hämochromatose besonders belastet ist, ist eine regelmäßige Entlastung und Entgiftung des Organs von höchster Wichtigkeit.

Eine Entgiftung, idealerweise zweimal im Jahr, bringt die Leber wieder auf Vordermann und unterstützt sie in Ihrer Regeneration.
Wussten Sie, dass die Leber zu den Organen gehört, die sich am besten regenerieren können? Im Rahmen der Hämochromatoseforschung wurde in einer Studie festgestellt, dass die Leberzirrhose (Leberverfettung) wieder verschwinden kann, wenn man die Hämochromatose therapiert und somit die Leber entlastet.
Diese Erkenntnis ist sensationell, denn bisher galt die Leberzirrhose als nicht heilbar.

Liegt eine Hämochromatose vor, so wird das überschüssige Eisen vorrangig in der Leber gelagert und wirkt dort wie ein Zellgift. Durch die Therapie der Hämochromatose entfernen wir zwar das überschüssige, abgelagerte Eisen, jedoch muss die Leber immer mit einem erhöhten Eisenumsatz umgehen und diesen auch verstoffwechseln. Deshalb ist es notwendig, dieses wichtige Organ gut zu pflegen.

Ich habe speziell für meine Hämochromatosepatienten ein Programm zur Entgiftung der Leber entwickelt. Dieses besteht aus Infusionen zur Anregung der Entgiftungsleistung, aus der Neuraltherapie über dem Lebersegment zur Regulation und Förderung der Durchblutung sowie einer oralen Medikation, die der Patient zu Hause einnehmen kann.

Dieses aufeinander abgestimmte Programm hat eine Dauer von 3 Wochen, wobei die orale Einnahme darüber hinaus weitere 3 Wochen fortgeführt werden sollte.

Am Anfang der Therapie steht eine Testung auf Schwermetalle und daraufhin finden zweimal pro Woche Infusionen zur Entgiftung statt in Kombination mit der Neuraltherapie.

Gerne vereinbaren Sie Ihre Termine für dieses Programm bei Ihrer Ansprechpartnerin: Claudia Hassan, 089-4194530 in unserer Praxis oder auch per Email an praxis@praxis-schleicher.de

Für weitere Fragen und zur Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Herzlichst,

Dr. med. Dorothea Brückl

2017

2016 war für viele, uns eingeschlossen, ein bewegtes Jahr.

Möge 2017 ein lebendiges, glückliches, frohes, friedliches und gutes, erfolgreiches Jahr für alle werden.

Das wünschen wir Ihnen.

Für jegliche Fragen zur Gesundheit, Prävention und Regeneration sind wir stets für Sie da.

Viele unserer Patienten wissen, dass für uns alle Aspekte des Menschen von großer Wichtigkeit sind. Aus unserer Sicht sind sie immer eine Einheit und es besteht der Zusammenhang zwischen Körper, Geist und Seele. So sind wir gerne in allen Fragen und Situationen des Lebens verständnisvolle Ansprechpartner für Sie und empfehlen Ihnen auch kompetente Kollegen für weiterführende Therapien.

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen!

Ihre Praxis Dr. Schleicher und Dr. Brückl

Vortragstermine Dr. Schleicher

Auf der 50. Medizinischen Woche in Baden-Baden  28.10. – 01.11.2016 wird Dr. Peter Schleicher seinen Vortrag:

Regulationsmedizin – Erfahrung und Wissenschaft

präsentieren.

Freitag 28.10.2016 17.00 – 17.30 Uhr

Info

 

Bei der 85. Tagung für Naturheilkunde 11.11. – 13.11.2016 präsentiert er das Thema:

Autoimmunerkrankungen – Diagnostik und Behandlungsstrategien für die Naturheilpraxis

Samstag 12.11.2016 16.45 – 17.30 Uhr

Info