Informationen zur Corona Pandemie – Wir sind für Sie da!

Informationen zur Corona Pandemie | Praxis Schleicher & Brückl

Liebe Patienten,

in diesen unruhigen Zeiten sind wir natürlich weiterhin für Sie da!
Telefonisch unter 089-4194530 sowie auch live in unserer Praxis aktuell Montag bis Donnerstag von 8-14.00 Uhr bei Frau Dr. Schleicher-Brückl.

Covid -19 ist eine Virusinfektion, die in der Regel und meistens milde und harmlos verläuft.
Da in einem kleinen Prozentsatz der Infektionen sich Lungenentzündungen mit komplizierten Verläufen gezeigt haben (dies betrifft vor allem Menschen ab 70 Jahren mit Vorerkrankungen), wird versucht die Ausbreitungsgeschwindigkeit zu verlangsamen, um alle Patienten ausreichend gut behandeln zu können. Die Maßnahmen der Regierung bleiben zu diskutieren, schwer zu beurteilen welche Maßnahme das geringere Übel bringt, doch es ist nun so wie es ist.

Aus diesem Grund dürfen wir leider in unserer Praxis diese Tage keine Patienten empfangen, die grippale Symptome wie Fieber, Gliederschmerzen oder Husten aufweisen. In diesem Fall sind wir gerne am Telefon für Sie zu erreichen und beraten sie ausführlich, welche Maßnahmen in dieser Lage für Sie sinnvoll und hilfreich sind.

Wie Sie wissen, haben wir einen reichen und langjährig erprobten Erfahrungsschatz an alternativmedizinischen und schulmedizinischen Maßnahmen, die sich seit jeher bei Grippesymptomen, Erkältungen und Virusgrippen bewährt haben.
Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, Rezepte und Krankmeldungen werden postalisch zugestellt.

Für alle anderen Fragestellungen besuchen Sie unsere Sprechstunde gerne nach Terminvereinbarung, auch online unter www.doctolib.de oder www.praxis-schleicher.de ist eine Terminvergabe möglich.

Prophyalxe ist nun wichtiger denn je, den Körper und den Geist in seiner Gesamtheit betrachten, wahrnehmen und gesund erhalten, ist nun das oberste Ziel.
Um nur einige Beispiele zu nennen, die wir nun für wichtig halten und die wir unseren Patienten anbieten können:

  • das Immunsystem stark halten
  • Immunmodulation und somit Ausgleich von Defiziten nach Messung, individuelle Therapie mit Schadfreien Immunstimulatoren
    z.B. Paraimmunität schaffen um das Immunsystem auf Viren scharf zu stellen
  • Auffüllen von Vitaminen und Spurenelementen in Kombination mit der OZON-Sauerstoff Therapie zur Vitalitätssteigerung und Aktivierung des Immunsystems
  • Auffüllen von Eisen bei Mangelzuständen ist ein wichtiger Punkt in der Behandlung von Infektanfäligkeit
  • Messung und Auffüllen des Vitamin D Spiegels, und auch von Zink und Selen
  • Entgiftung von Schwermetallen, um die Abwehrzellen mobil zu halten und Regulationsblockaden aufzulösen
  • Kritische Betrachtung der hormonellen Lage, insbesondere der Schilddrüsenhormone
  • Beratung zur gesunden Lebensführung und Ernährung
  • Begleitung von Ängsten in einer Krisenzeit

Dies sind nur einige Beispiele.
Für uns alle ist dies eine sehr herausfordernde Zeit mit vielen Unsicherheiten und Ängsten und wirtschaftlichen Problemen.
Mich persönlich hat die Krise sehr zum Nachdenken gebracht und ich habe für mich verschiedene Konsequenzen daraus gezogen.
Plötzlich sehen wir einen klaren Sternenhimmel, das geschäftige Treiben der Welt lässt nach und der unglaubliche Vorwärtsdrang der Menschen nach noch mehr wird leise. Wir überlegen, was wirklich notwendig ist, was wirklich wichtig ist.
Natürlich macht die Angst vor uns Ärzten und Schwestern und Pflegern nicht halt. Auch ich habe immer wieder Angst und Sorgen. Was mir hilft, ist, mich fernzuhalten von den Medien und mich vollkommen auf das zu konzentrieren, was aktuell real in meinem Leben vor sich geht und passiert. Den Zusammenhalt spüren, den es nun bei den Menschen gibt und wenn es nur ein freundlicher Gruß eines Unbekannten auf der Straße ist, der mit Mundschutz im Sicherheitsabstand an mir vorbei geht. Auch das hilft und ich praktiziere es selbst. Freundlich sein, da sein, präsent sein und viel lachen. Sich mit positiven Gedanken, Erlebnissen, Farben, Düften oder Gesprächen füttern. Flexibilität ausprobieren, denn aktuell müssen wir oft von Tag zu Tag neu entscheiden.

Und mein Team, mein hervorragendes Team hier in der Praxis, das mir Rückhalt und Zusammenhalt gibt. Ein Team, das mutig ist, sich jeden Tag neu formiert, die Stellung hält und sich gegenseitig aufbaut und stärkt.
Dafür bin ich sehr dankbar.
Und ganz besonders Sie, liebe Patientin, lieber Patient, denn wir bekommen so viel positive Rückmeldung und das zaubert uns natürlich ein Lächeln aufs Gesicht. Vielen Dank dafür!
Gehen wir also gemeinsam durch diese Krise und gehen gestärkt daraus hervor.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit,

Dr. Dorothea Schleicher-Brückl & Team

Sollten sie keine grippalen Symptome wie Fieber, Gliederschmerzen oder Husten haben, können sie gerne einen Termin unter 089-4194530 vereinbaren.

Gesprächstermine sind auch über das Telefon jederzeit möglich.

Was mache ich gegen die Frühjahrsmüdigkeit?

Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen | Praxis Schleicher & Brückl

Was mache ich gegen die Frühjahrsmüdigkeit?

Teil 1: Woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit?

Die Bäume schlagen aus und wir schlafen ein – die Frühjahrsmüdigkeit ist bei vielen Menschen ein Thema. Müdigkeit, Mattheit, Kopfweh, Schwindel – die Symptome sind vielfältig.
Doch Sie können der Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirken! Wir erklären Ihnen wie.

Was kann ich gegen die Schläfrigkeit tun?

Geben Sie sich nicht der Müdigkeit hin! Widerstehen Sie dem Sofa und versuchen Sie wieder munter zu werden. Denn legen Sie sich beispielsweise mittags kurz hin, wird wieder Melatonin gebildet und Serotonin verbracht. Und genau das wollen wir vermeiden!

Am besten gehen Sie an die Sonne, sodass der Körper sich an das Licht wieder besser und schneller gewöhnt. Außerdem hilft Bewegung an der frischen Luft, da der Kreislauf dadurch wieder in Schwung gebracht wird. Schon ein 20-minütiger Spaziergang in der Sonne wirkt wahre Wunder! Verzichten Sie dabei vor allem auf die Sonnenbrille. Am besten nimmt unser Körper das Licht für die Serotonin-Produktion nämlich über die Netzhaut der Augen auf.

Auch Wechselduschen und Saunabesuche trainieren die Blutgefäße und können Sie wieder fit machen. Frisches Obst und Gemüse unterstützen die Stoffwechselprozesse zusätzlich.

Ganz wichtig: auch ihre Einstellung zur Frühjahrsmüdigkeit spielt eine Rolle. Versuchen Sie positiv ins Frühjahr zu gehen und freuen Sie sich auf neue Herausforderungen und Aktivitäten.

Muss ich wegen der Müdigkeit zum Arzt?

Sollte die Müdigkeit nach zwei bis vier Wochen nicht nachlassen oder auch außerhalb des Frühlings auftreten, sollten Sie die Ursache vom Arzt untersuchen lassen. Möglicherweise hat die Müdigkeit andere Ursachen wie eine Schilddrüsenfunktionsstörung oder Eisenmangel.

Woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit?

Gähnende Frau mit FRühjahrsmüdigkeit

Woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit?

Endlich werden die Tage jetzt im März wieder länger, die Sonne bekommt wieder mehr Kraft und die ersten Pflanzen blühen – bald ist Frühling! Aber nicht für alle Menschen ist das ein Grund zur Freude, denn die Wetterumstellung kann auch dazu führen, dass wir vom Winterschlaf direkt in die Frühjahrmüdigkeit übergehen. Warum das so ist und woher die Frühjahrsmüdigkeit kommt, erklären wir Ihnen hier.

Welche Symptome sind typisch für die Frühjahrsmüdigkeit?

Viele Menschen verspüren gegen Anfang des Frühlings eine intensive Schläfrigkeit oder Mattheit. Obwohl sie genügend Schlaf bekommen, sind sie tagsüber müde. Zusätzlich können sogar Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme oder Konzentrationsschwierigkeiten auftreten.

Und woher kommt jetzt die Frühjahrsmüdigkeit?

Vollständig sind die medizinischen Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit noch nicht geklärt, aber es gibt zwei gute Erklärungsansätze.

Einerseits muss sich der Körper erst wieder an die wärmeren Temperaturen gewöhnen. Blutgefäße verengen sich bei Kälte und weiten sich mit den steigenden Außentemperaturen wieder geringfügig. Dadurch sinkt der Blutdruck etwas ab, was bei manchen Menschen zu Schwindel und Müdigkeit führen kann.

Andererseits können auch Hormone schuld an der Abgeschlagenheit sein. Das „Schlafhormon“ Melatonin und das „Glückshormon“ Serotonin stehen quasi in einer Art Konkurrenzkampf zu Beginn des Frühlings.
Im Winter ist es viel länger dunkel, was dazu führt, dass vermehrt Melatonin produziert wird, da dieser Botenstoff nur bei Dunkelheit ausgeschüttet wird. Es ist für einen erholsamen Schlaf verantwortlich. Wenn nun im Frühling die Tage wieder länger werden und mit steigender Helligkeit wieder mehr Serotonin produziert wird, hemmt dies gleichzeitig die Ausschüttung von Melatonin. Dieser Prozess dauert allerdings ein paar Wochen, bis sich der Hormonhaushalt wieder vollständig auf ein Gleichgewicht eingependelt hat.

Und in unserem nächsten Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie der Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirken können!

Grundlagen der Neuraltherapie

Indikationen Neuraltherapie

Grundlagen der Neuraltherapie

Kopf- oder Gelenksbeschwerden kennen wir wahrscheinlich alle. Es sind lästige Beschwerden, dessen Ursache wir häufig gar nicht hinterfragen, da die Schmerzen so weit in der Gesellschaft verbreitet sind und so oft auftreten. Bleiben die Schmerzen aber bestehen oder verstärken sich sogar mit der Zeit, können sie unseren Alltag massiv beeinflussen und auch psychische Krankheiten mit sich bringen.
Aber nun die gute Nachricht: Sie müssen diese Schmerzen nicht aussitzen, denn es gibt eine sehr gute und absolut schadfreie Therapie – die Neuraltherapie.

Was ist die Neuraltherapie?

Die Neuraltherapie gehört zur Regulationstherapie und nutzt dabei die Selbstheilungskräfte des eigenen Körpers. Die Neuraltherapie gibt es schon seit fast 100 Jahren, denn die Gebrüder Huneke entdeckten sie bereits in den 1920er Jahren. Angeblich war diese großartige Entdeckung der Neuraltherapie sogar ein Zufall! Dr. Ferdinand Huneke injizierte seiner Patienten damals irrtümlich ein Lokalanästhetikum (das u.a. Procain enthielt) in die Vene. Infolge dieser Injektion soll die hartnäckige Migräne der Patientin verschwunden sein.

Auch heute arbeitet die Neuraltherapie noch mit dem Mittel Procain. Es wird mit dünnen Nadeln an verschiedene Orte gespritzt, zum Beispiel an Nervenenden, Nervenknotenpunkte, an Sehnen- und Muskelpunkte, usw. An diesen bestimmten Punkten soll die Injektion die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren, sodass dieser sich wieder selbst regulieren und heilen kann.

Die Neuraltherapie gehört zur Naturheilkunde und bringt kaum Nebenwirkungen mit sich.

Wann ist eine Neuraltherapie geeignet?

Die Neuraltherapie hat Einfluss auf alle Regelkreise des Organismus, wie beispielsweise das nervale, hormonelle, muskuläre oder lymphatische System. Sogar Verdauungs- und Ausscheidungsorgane werden positiv beeinflusst.

Folgende Beschwerden lassen sich mit der Neuraltherapie sehr gut beeinflussen:

  • allgemeine Schmerzzustände
  • Allergien
  • Kreislauf- und Durchblutungsstörungen
  • degenerative Erkrankungen wie Arthrosen, rheumatische Erkrankungen
  • Funktionsstörungen wie Wetterfühligkeit oder Tinnitus
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Beschwerden der inneren Organe (z.B. Magen, Darm, Leber, Galle)

Gerne beraten wir Sie ausführlich zur Neuraltherapie und ihren Einsatzmöglichkeiten in der Praxis Schleicher & Brückl in München.

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Alternative Medikamente aus der Naturheilkunde

Roter Sonnenhut

Alternative Medikamente aus der Naturheilkunde

Krankheiten wie Bluthochdruck, Gicht, Rheuma, Depression, Diabetes oder ein erhöhter Cholesterinwert sind weit verbreitet. Die meisten Menschen nehmen dafür klassische Medikamente der Schulmedizin. Viele dieser Medikamente haben jedoch zahlreiche Nebenwirkungen, für die oftmals weitere Medikamente eingenommen werden, die wiederum andere Nebenwirkungen mit sich bringen und so weiter und so fort. Sie befinden sich in einem Teufelskreis.

Schadfreie Medikamente

Um so wichtiger ist es, diese nebenwirkungsreichen Medikamente durch nebenwirkungsarme oder am besten nebenwirkungsfreie Medikation zu ersetzen.
Wir in der Gemeinschaftspraxis Schleicher & Brückl legen äußert großen Wert darauf, die schwere Medikation durch schadfreie Medikamente zu ersetzen – und dies gelingt uns auch fast immer.
Viel mehr hat schon bei vielen chronisch Kranken alleine das Absetzen der schweren nebenwirkungsreichen Medikation zur Ausheilung der Grundleiden geführt. Wichtig ist außerdem, dass verschiedene Medikamente gar nicht gleichzeitig eingenommen werden dürfen, da sie sonst wirkungslos werden.

Alternativen zur nebenwirkungsreichen Medikation

Die Naturheilkunde bietet vielfältige Möglichkeiten für schonende Behandlungen mit nur sehr wenig oder gar keinen Nebenwirkungen.

Diabetes: Schwarzkümmelöl kann den Blutzucker stark regulieren. Dabei sollten 3 g pro Tag eingenommen werden. Nach neuesten Studien hat auch Zimt mit ebenfalls 3 g pro Tag eine regulierende Wirkung.
Wichtig ist in jedem Fall, die Menge des Insulins zu senken, denn es ist der Hauptverursacher für Gefäßschäden. Große Blutzuckerschwankungen sollten demnach ausgeglichen werden.

Cholesterin: Fermentierter Reis (aus China erhältlich) senkt signifikant das Cholesterin. Bei nahezu allen Patienten, die wir umgesetzt haben auf dieses naturheilkundliche Produkt, haben wir sehr zufriedenstellende Ergebnisse erzielt.

Bluthochdruck: Herkömmliche Blutdruckmittel werden meist in Kombination eingenommen und haben immer Nebenwirkungen. In der alten ayurvedischen Medizin gibt es ein Produkt, dessen Hauptwirksubstanz Rauwolfia ist. In weit über 90 % reicht Rauwolfia alleine aus, um eine maximale Blutdrucksenkung zu erreichen.

Gicht: Für die erhöhte Harnsäure, die für die Gicht verantwortlich ist, gibt es eine optimale Mischung, die wir als Gicht-Tee bezeichnen. Seine Wirkung beruht auf Pflanzen, die die Harnsäure senken, sie zur Ausscheidung bringen, die Leber, Nieren, Pankreas und andere wichtige Organe entgiften und so zu einer Entschlackung führen. In Kombination mit einer leichten Diät ist es ausreichend und man braucht keine dieser lebergiftigen Harnsäuresenker.

Husten: Bei ganz bestimmten Typen von Husten wie Keuchhusten oder Krupp hilft eine homöopathische Konstellation, bei der einige Atemmittel eine Rolle spielen. Dadurch können sich Krupp und Keuchhusten schnell bessern.

Übersäuerung: Bei permanenter Übersäuerung empfehlen wir die hochwirksame Basenbrühe. Dabei kocht man in einem Topf ein Stück Knollensellerie neben zwei Kartoffeln und 3 Karotten 20 min in einem guten Liter Wasser aus und trinkt dann die Brühe. Schon bei so manchen Patienten konnten sich die Nierenwerte so wieder regulieren.

Polypen: Auch für Polypen gibt es ein naturheilkundliches Mittel, das aus vielen einzelnen pflanzlichen Substanzen gemischt ist.

Es gibt noch eine Vielzahl weiterer naturheilkundlicher Stoffe, die genauso gut oder besser wirksam sind als chemische Medikamente und keine Nebenwirkungen mit sich bringen. Meist kommt es zu einer langsamen Regeneration, Entgiftung und zum Wiedergewinn des Urgefühls von Gesundheit und Vitalität.

Gerne beraten wir Sie zu alternativen naturheilkundlichen Medikamenten in der Praxis Schleicher & Brückl in München.

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Schmerzfrei ohne Medizin?

Naturheilkunde

Schmerzfrei ohne Medizin?

Schmerzen begegnen jedem Menschen beinahe täglich. Sie können in vielen verschiedenen Formen auftreten und sind meist Begleiterscheinung von Krankheiten und Verletzungen. Sie haben eine Warn- und Schutzfunktion und sind somit ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Sinneswahrnehmung.

Was sind Schmerzen eigentlich?

Schmerzen sind Ausdruck einer Störung im Nervensystem und werden im Schmerzzentrum des Gehirns geprägt, sodass auch dann noch Schmerzen empfunden werden können, obwohl der Auslöser schon längst entfernt wurde. Dies kann unter Umständen so weit führen, dass Menschen immer noch Schmerzen im Zehenbereich empfinden, obwohl das schmerzauslösende Bein bereits amputiert wurde (sog. Phantomschmerz).

Ursachen für Schmerzen

Schmerzen können sehr viele verschiedene Ursachen haben, wie etwa:

• Entzündungen
• Paraneoplasien (versteckte Tumorentwicklung)
• anatomische Varianten
• Immunreaktionen
• Durchblutungsstörungen

Schmerztherapien – ohne Medizin?

Schritt 1: Auslöser finden

Es gibt verschiedene Ansätze für Schmerzauslöser und daraus resultierend auch zur Schmerztherapie. Der erste entscheidende Schritt zu einer medizinfreien Schmerztherapie ist die genaue Analyse der Schmerzen. Dazu müssen serologische Untersuchungen und auch immunologische Spezialtests durchgeführt werden.
Die Analytik sollte im besten Fall bis ins Detail Aufschluss geben, was der Auslöser der Schmerzen sein kann.
In Frage kommen neben entzündlichen Erkrankungen rheumatoide Auslöser genauso wie Implantate aus Metall, Schwermetalle oder immunologische Reaktionsprodukte, die in der Abwehr von Tumorerkrankungen entstehen (z.B. Immunkomplexe). Gleichzeitig können genauso anatomische Varianten wie Fehlbelastungen Schmerzen verursachen. Zuletzt kommen Immunreaktionen, die falsche Immunkomplexe fördern, die im ganzen Körper wie Entzündungen wirken können. Dazu noch Durchblutungsstörungen, die selbst Schmerzen erzeugen. Nicht zuletzt bleibt eine seltene Form der Schmerzauslösung die Azidose, d.h. die Ansäuerung des Blutes im ganzen Körper durch Fehl- oder Überbelastung oder falscher Ernährung. Die Ursachen für Schmerzen sind schier endlos.

Schritt 2: Therapieplan

Ist die Schmerzanalyse richtig gestellt, wird nun ein umfangreicher Therapieplan zur Schmerztherapie gestellt – zuerst immer medizinfrei. Medizinfrei heißt dann in vielen Fällen Neuraltherapie, Vitamin E und Enzyme. Das Therapeutikum selbst ebnet nämlich nur den Boden für eine erfolgreiche Schmerztherapie.

Schritt 3: medizinfreie Schmerztherapien

Beispiele für medizinfreie Schmerztherapien sind:

  • Neuraltherapie
  • Akkupunktur
  • Chirotherapie
  • Physiotherapie
  • Balneotherapie
  • Diät und Ernährung
  • Vitamin E
  • Enzyme
  • funktionelle Neuprägung des Gehirns
  • Verhaltenstherapie

Die Neuraltherapie benutzt neben der Akkupunktur Procain um den Schmerz zu beheben. Procain ist 20 min nach der Injektion an die entsprechenden Regulationsorgane wieder abgebaut.
Im Rahmen der Diät und einer erfolgreichen Ernährung sollte immer auf eine basische Ernährung geachtet werden.
Vitamin E wirkt als Radikalfänger und nimmt entzündungsauslösende Reaktionen zurück.

Erst wenn alle diese medizinfreien Verfahren nicht ausreichen, können chemische Schmerzmittel Einsatz finden. Sie sollten jedoch nur vorübergehend als zusätzliche Therapie eingesetzt werden, um mit schadfreien Therapien dann das Beschwerdebild zu beheben.

Eisenspeicherkrankheit: häufig – gefährlich – therapierbar

Eisenspeicherkrankheit: häufig – gefährlich – therapierbar

Leider ist die Eisenspeicherkrankheit, die Hämochromatose, eine sehr schwierig zu diagnostizierende Erkrankung. Das liegt an ihren sehr unspezifischen Symptomen. Bei vielen Menschen sind die ersten Leitsymptome unter anderem:

  • ständige Müdigkeit
  • Leistungsschwäche
  • Impotenz
  • Diabetes mellitus
  • Herzschwäche
  • dunkle Hautpigmentierung (meist erst bei fortgeschrittener Hämochromatose)

häufig

Immerhin leiden in Deutschland nach Schätzungen etwa 400 000 Menschen an der Erbkrankheit. Sie ist jedoch nicht meldepflichtig, weshalb keine exakten Zahlen vorliegen.

gefährlich

Die Hämochromatose führt nicht selten über eine Leberzirrhose, ein Leberzellkarzinom und einer ausgeprägten Herzmuskelschwäche zum Tod, weshalb eine frühzeitige Therapie unabdingbar ist.

therapierbar

Bisher konnte die Eisenspeicherkrankheit nur sehr schwer diagnostiziert werden. Mittlerweile gibt es jedoch einen 90% sensitiven Chromosomentest, der sehr schnell Auskunft über die Erkrankung gibt, wenn die klinischen Symptome auffällig sind, die Transferrinsättigung (Eisentransport-Protein) mit Eisen und der Ferritinwert (Speicherstoff für Eisen) hoch sind.
Ist der Hämochromatose-Gentest an einen oder zwei Positionen positiv, kann sicher von der Eisenspeicherkrankheit ausgegangen werden.

Bisher wurden vor allem Aderlässe durchgeführt und Eisenchelatoren verabreicht. Diese Eisenchelatoren bringen jedoch erhebliche Nebenwirkungen mit sich und Aderlässe entziehen oftmals zu wenig Eisen oder sind aufgrund eines niedrigen Hämoglobinwertes gar nicht erst durchführbar.

Die Gemeinschaftspraxis Schleicher & Brückl führt aus diesem Grund eine neue Therapiekonzeption mit absolutem Erfolg durch.
Der Patient erhält bestimmte Injektionen (mit Erythropoetin), die seine roten Blutkörperchen (Erythrozyten) massiv zum Wachstum stimulieren. Das für die Bildung von roten Blutkörperchen benötigte Eisen nehmen die Erythrozyten aus der Leber und aus den Organen, in denen es vermehrt gespeichert wurde. Anschließend wird eine Erythrozytapherese (Blutseparationsverfahren) durchgeführt. Nach nur maximal drei Behandlungen hat der Patient wieder Normwerte und ist völlig symptomfrei.

Nach jetzigen Erfahrungen muss diese Therapie nur maximal alle 2-3 Jahre durchgeführt werden, falls es wieder zu einem leichten Anstieg der Smptome und der serologischen Werte kommt.

Aufgrund der hohen Nachfrage zur Hämochromatose-Therapie besitzt unsere Praxis mittlerweile sogar zwei Geräte zur Hämochromatosebehandlung.

Weitere ausführliche Informationen rund um das Thema Hämochromatose finden Sie unter Hämochromatose-Therapie oder in Frau Dr. Schleicher-Brückls Artikel im Paracelsus Magazin 6/18 „Die Hämochromatose – eine häufige Stoffwechselerkrankung“.

Natürlich beraten wir Sie auch gerne persönlich zur Hämochromatose in der Gemeinschaftspraxis Schleicher & Brückl in München.

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Weihnachtsurlaub

Weihnachtsurlaub | Praxis Schleicher & Brückl

Weihnachtsurlaub

Liebe Patienten und Patientinnen,

unsere Praxis bleibt ab dem 19.12.2019 bis einschließlich 06.01.2020 geschlossen.
Am 07.01.2020 sind wir zu den gewohnten Sprechzeiten wieder für Sie da.

Das gesamte Team der Gemeinschaftspraxis Schleicher & Brückl wünscht Ihnen ein besinnliches  Weihnachtsfest und einen gesunden Start in das neue Jahr 2020!

Hämochromatose – Mit ganzheitlichen Ansätzen zum Erfolg

rote Blutkörperchen

Hämochromatose – Mit ganzheitlichen Ansätzen zum Erfolg

Obwohl die Hämochromatose aktuell zu den häufigsten Stoffwechselstörungen zählt, wird sie immer noch sehr selten diagnostiziert.
Das liegt zum einen an den sehr unspezifischen Symptomen, die in Folge der Krankheiten auftreten und zum anderen daran, dass es nur sehr wenige Spezialisten auf diesem Gebiet gibt.

Frau Dr. Schleicher-Brückl ist eine dieser Spezialistinnen. Sie hat bereits 7 Jahre lang am Krankheitsbild der Hämochromatose geforscht und ihre Promotion zum Thema „Rationale Therapie der Hämochromatose mit Erythrozytapherese unter niedrigdosierten Erythropoetingaben“ geschrieben.
Sie behandelt schon seit 10 Jahren Patienten mit der Krankheit und forscht auch heute noch kontinuierlich weiter zu diesem Thema.

Aufgrund der hohen Nachfrage zur Hämochromatose-Therapie besitzt unsere Praxis mittlerweile sogar zwei Geräte zur Hämochromatosebehandlung (lesen Sie dazu auch „Neuigkeiten zur Hämochromatose“).

Weitere ausführliche Informationen rund um das Thema Hämochromatose finden Sie unter Hämochromatose-Therapie oder in Frau Dr. Schleicher-Brückls Artikel im Paracelsus Magazin 6/18 „Die Hämochromatose – eine häufige Stoffwechselerkrankung“.

Natürlich beraten wir Sie auch gerne persönlich zur Hämochromatose in der Gemeinschaftspraxis Schleicher & Brückl in München.

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Unerfüllter Kinderwunsch: Ein Fallbeispiel aus der Praxis

Unerfüllter Kinderwunsch: Ein Fallbeispiel aus der Praxis

Für viele Paare mit einem unerfüllten Kinderwunsch beginnt oft eine wahre Odyssee, die nicht nur psychisch, sondern auch körperlich sehr belastend ist.

Invasive wie nicht-invasive Untersuchungen stören das Allgemeinbefinden und belasten das organische System. Von der Hormontherapie bis hin zu den verschiedenen Möglichkeiten der künstlichen Befruchtung – da geht die Romantik bei jedem Paar auf der Strecke verloren.

Selbstverständlich gehören exakte diagnostische Maßnahmen an den Anfang einer jeden Behandlung. In sehr vielen Fällen ist jedoch der hochtechnifizierte Apparat zur Befruchtung der Eizelle gar nicht nötig – es geht auch auf natürlichem Wege.

Der Fall

Vor vielen Jahren saß ein junges Ehepaar aus höchstem Adelshaus in unserer Sprechstunde und klagte über einen unerfüllten Kinderwunsch.
„Warum besuchen Sie für dieses Problem einen Immunologen?“, fragte ich das junge Paar. Der junge Graf erwiderte darauf: „Weil Immunologie etwas mit innerer Stärke zu tun hat und wir wollen, dass unser Kind, solle es auf diesem Wege geboren werden, stark und gesund auf die Welt kommt.“

Der Graf hatte insofern Recht, als in der Tat das einzig ganzheitliche Prinzip der Medizin die Immunologie ist. Das Immunsystem, das Hormonsystem und die Emotionen regulieren sich gegenseitig.

Deshalb versuchten mit ganzheitlichen Therapien eine Schwangerschaft zu ermöglichen. Wir begannen damit, mögliche Ursachen für die Unfruchtbarkeit zu suchen und fanden zwei tote Zähne im Frontbereich des Oberkiefers der Frau. Zusätzlich hatte sie Amalgamplomben im Mund und dadurch einen hohen Quecksilberwert. Diese Toxine leiteten wir umgehend aus und das Zahnproblem wurde behoben.

Ein spezieller Test auf Spermienantikörper (lesen Sie hier mehr dazu) bei der Frau fiel positiv aus. Wir führten eine spezielle Therapie gegen diese Spermienantikörper durch und leiteten eine Gegensensibilisierungsbehandlung ein.
Einige pflanzliche Mittel konnten das Ungleichgewicht des Hormon- und Immunsystems korrigieren.

Nun war der Körper der Frau entgiftet und ideal für die Einnistung einer Eizelle vorbereitet. Zusätzlich behandelten wir Mann und Frau mit Carnitin und essentiellen Fettsäuren zur Bereitstellung schlackfreier, hochwertiger Energie und zur Anregung der Spermienbildung.

Diese natürlichen Methoden reichten aus, um schon nach drei Monaten die so lang ersehnte Schwangerschaft zu ermöglichen. Auch ein zweites Kind folgte ohne weitere Probleme.

Dieser ganzheitliche Ansatz und das biologische Fertilitätsprogramm führte im Laufe von 15 Jahren zu zahlreichen Kindern, die in der Fertilitätssprechstunde nach entsprechender Beratung geboren wurden.