Achtung Insektenstiche: wann sie gefährlich werden können

Achtung Insektenstiche: wann sie gefährlich werden können | Praxis Schleicher & Brückl

Achtung Insektenstiche: wann sie gefährlich werden können

Bei Rekordtemperaturen in diesem Sommer verbringen die meisten Menschen ihre Abendstunden bei den angenehmeren Temperaturen im Freien. Sei es ein gemütlicher Grillabend, noch ein kurzer Ausflug zum See oder einfach nur zuhause im Garten: Insekten sind ein ständiger Begleiter. Am Ammersee kämpft man aktuell sogar gegen eine wahrliche Mückenplage.

In der Regel sind Insektenstiche nur lästig, aber harmlos. Es zeigt sich meist nur eine leichte Schwellung und mäßige Rötung an der Einstichstelle.

Anders verhält es sich jedoch bei Personen, die plötzlich allergisch reagieren. Auch bei Stichen und Bissen im Rachen-Zungenraum kann es zu lebensbedrohlichen Situationen kommen. Immerhin sterben jedes Jahr aufs Neue Menschen an den Folgen von Insektenstichen.

Die meisten Symptome nach Insektenstichen werden durch das Insektengift ausgelöst. Zu ihnen zählen unter anderem:

  • Juckreiz
  • Ausschlag
  • Schwindel
  • Unwohlsein
  • Nesselsucht
  • Schwellungen
  • Atemnot
  • Kreislaufkollaps
  • anaphylaktischer Schock

Gefährdete Personen sollten deshalb immer ein Notfallset zur Verfügung haben. Dieses beinhaltet Antihistaminika, Cortison und Adrenalin. Auch ein Allergieausweis kann in manchen Fällen sinnvoll sein, da es Reaktionen gibt, bei denen man plötzlich nicht mehr sprechen kann.

Grundsätzlich kann man die Allergie durch Eigenblutinjektionen oder Gegensensibilisierungs- und Desensibilisierungsverfahren behandeln.

Gefährlich kann es auch werden, wenn gestochene Personen die Stiche aufkratzen. Dabei kommt es nicht selten zu Infektionen, mit Bakterien, die sonst die in den Körper gelangt wären. Gelangen so gefährliche Keime in die Blutbahn (z.B. Streptokokken), droht eine Blutvergiftung!

In unserem nächsten Artikel geben wir Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie Insektenstiche vorbeugen und die Symptome behandeln können.

Nahrungsmittel und ihre Wirkung auf Medikamente – Teil 2

Nahrungsmittel und ihre Wirkung auf Medikamente – Teil 2 | Praxis Schleicher & Brückl

Nahrungsmittel und ihre Wirkung auf Medikamente – Teil 2

Weiter gehts mit Teil 2 und weiteren Nahrungsmitteln und Medikamenten.

Cortison

Wenn schon unbedingt Cortison eingenommen werden muss, brauchen Sie eine Vitamin-C-reiche Kost, da Vitamin-C die Arbeit der Nebenniere unterstützt. Essen Sie auch reichlich mageres Eiweiß, wie Fisch, Fleisch, Eischnee und Milchprodukte, weil Cortison den Eiweißbestand reduziert. Außerdem sollten Sie den Salz- und Zuckergebrauch stark einschränken.

Diuretika

Diuretika entwässern und entziehen dem Körper lebenswichtige Mineralien und auch Vitamin C. Wenn Sie Diuretika nehmen, müssen Sie Kalium zuführen. Am besten eignen sich dazu Kartoffeln, Aprikosen, Bananen, Melonen, Pflaumen, Bohnen, Erbsen, Karotten, Spargel sowie auch Bier und Bierhefe.

Lipidsenker

Lipidsenker dienen zum Senken der erhöhten Blutfettwerte, haben allerdings sehr viele Nebenwirkungen. Sie verhindern die Aufnahme der Nahrungsfette und vor allem der fettlöslichen Vitamine. Versuchen Sie Ihren Cholesterinspiegel immer erst mit Ernährung zu senken. Rohkost- und Obsttage und eine knackige gesunde Mischkost, die höchstens 70-80 g Fett am Tag enthält, dazu den täglichen Löffel Lecithin und wertvolle Chufas-Nüssli können helfen. In jedem Fall sollten Sie auf Kaffee, fettes Fleisch und viel Eigelb verzichten.

Impotenz

Manche Medikamente erzeugen Errektions- und Potenzstörungen. Dazu zählen Bluthochdruckmittel, Mittel gegen Gicht und Magenschleimhautreizung, Psychopharmaka sowie verschiedene Herzmittel. Auch Anabolika, wie Bodybuilder sie benutzen, hemmen die Potenz. Gichtmittel können meist auch durch eine vernünftige Diät ersetzt werden. Ebenso der Blutdruck lässt sich schadfrei einstellen mit beispielsweise salzarmen Speisen und dem Abbau von Stress.

Antikoagulantien

Unter Antikoagulantien versteht man Blutverdünnen. Wer sie nimmt, sollte Nahrungsmittel meiden, die Vitamin K beinhalten. Vitamin K ist vor allem in grünem Blattgemüse wie Kopf- und Feldsalat, Spinat, Mangold, Blumenkohl, Rosenkohl, Brokkoli, Fenchel sowie auch in Eigelb, Innereien (Leber), Distelöl, Sojabohnen und fetthaltiger Milch enthalten. Wenig Vitamin K enthält Getreide (ausgenommen Hafer), alle Wurzelgemüsearten und fast alle Früchte. Bei Einnahme eines Vitaminkomplexes sollte man diesen deshalb auf den Vitmamin-K-Gehalt checken.

Nahrungsmittel und ihre Wirkung auf Medikamente – Teil 1

Nahrungsmittel und ihre Wirkung auf Medikamente – Teil 1 | Praxis Schleicher & Brückl

Nahrungsmittel und ihre Wirkung auf Medikamente – Teil 1

Die Wirkung von bestimmten Arzneimitteln kann durch gleichzeitige Nahrungsaufnahme verstärkt oder abgeschwächt werden. Auch unerwünschte Wirkungen können auftreten. Oft lassen sich Interaktionen zwischen Arzneimitteln und Nahrungsmitteln schon durch einfache Maßnahmen effektiv vermeiden. Wir zeigen Ihnen wie!

Antibiotika

Antibiotika zerstören empfindlich den Vitaminhaushalt und die Verwertung von Mineralien aus der Nahrung. Deswegen ist es sehr wichtig, nach der Behandlung mit Antibiotika die Darmflora wieder aufzubauen, komplexe Kohlenhydrate aus vollem Korn zu essen und auch genügend Gemüse, Früchte und Milchsäureprodukte von Sauerkraut bis Joghurt zu sich zu nehmen. Bis ein paar Wochen nach der Antibiotikaeinnahme sollte wenig Fleisch gegessen und Zucker vermieden werden.

Tetrazykline

Tetrazykline sind antibiotisch wirksame Arzneistoffe. Sie verbinden sich mit dem Calcium, das aus der Milch kommt, weshalb die bakterienhemmende Wirkung stark herabgesetzt oder ganz aufgehoben wird. Diese Antibiotika also immer nur mit Wasser einnehmen!
Penicillinarten
Penicilline sind auf Säuren empfindlich. Deshalb sollte man nichts gleichzeitig essen, das die Magensäuresekretion anregt, zum Beispiel Meerrettich, Senf, Weißwein oder Bouillon.

Eisenpräparate

Sie dürfen nie mit Kaffee, Tee oder Rotwein geschluckt werden, denn die darin befindliche Gerbsäure geht im Magen eine schwerlösliche Verbindung ein. So wird das Eisen ungenutzt ausgeschieden! Die Aufnahme von Nahrungseisen wird wesentlich verbessert, wenn man beispielsweise Eisen aus Leber, Schinken, Blutwurst, Eigelb, Milch aber auch aus Vollkorn, Spinat oder grünem Salat zu sich nimmt. Kombiniert man dies mit Vitamin C, wird die Eisenaufnahme verstärkt. Deshalb öfter vor dem Essen auch mal ein Gläschen frischen Orangen- oder Zitronensaft trinken.

Appetitzügler

Appetitzügler können auf Dauer zu Nerven- und Gehirnschäden führen. Sie lassen signifikant den Vitamin-C-Spiegel abfallen, was die Abwehrkräfte schwächt und sich negativ auf den Fettstoffwechsel auswirkt. Sollten Sie kurzfristig Appetitzügler nehmen müssen, dann bitte reichlich Vitamin-C-Haltiges essen und trinken!

Abführmittel

Diese Medikamente sind immer gefährlich! Sie entziehen dem Körper lebenswichtige Mineralien und erschlaffen den Darm. Die Elektrolytverluste können bis zu schweren Herzschädigungen führen. Gegen Verstopfung hilft eher faserreiche Kost. Meiden Sie auch auf Dauer harmlose Paraffinöle, denn sie werden unverdaut ausgeschieden und scheiden auch die sehr lebenswichtigen fettlöslichen Vitamine A, D, E und K aus.

Antazida

Sie binden die Magensäure und helfen bei Sodbrennen. Antazida enthalten sehr oft Aluminium. Meiden Sie nach ausführlichen Gelagen diese Säurebinder und trinken Sie während des Abends reichlich Mineralwasser, denn auch dies beugt dem Kater vor. Die häufige Übersäuerung kann verhindert werden durch Verzicht auf alles Raffinierte, wie Weißmehl, Kuchen, Zucker, Schokolade, Eiscreme, etc. Greifen Sie lieber zu natürlichen Stoffen wie Kartoffeln, Karotten, hochwertigen Eiweiß, mageren Fisch, Quark, Vollkornbrot und Milch.

Schon bald geht es weiter mit Teil 2 und weiteren Medikamenten inklusive Ihrer Wechselwirkungen mit Nahrungsmitteln!

Allergien: Ein Fallbeispiel aus der Praxis

Allergien: Ein Fallbeispiel aus der Praxis | Praxis Schleicher & Brückl

Allergien: Ein Fallbeispiel aus der Praxis

Schon im März haben wir Ihnen einiges über Allergien vorgestellt (hier geht’s nochmal zu den Artikeln). Viele Betroffene bekämpfen Jahr für Jahr lediglich die Symptome einer Allergie und sind hilflos, wenn es um das Finden einer richtigen Therapie geht. Deshalb wollen wir Ihnen heute ein Fallbeispiel aus unserer Praxis genauer vorstellen.

Der Fall

Der junge Nachwuchs-Manager, Mitte 20, sitzt mit leidendem Gesichtsausdruck und typischen Krankheitsanzeichen in der Praxis: fahle Hautfarbe, tränende Augen, Hautausschlag am Hals und hinter den Ohren. Beim Atmen hört man pfeifende Geräusche und ein Brodeln. Vor vier Jahren, so berichtet er, habe er im Sommer nach dem Baden mit nassem Hemd eine Mofa-Tour unternommen. Noch am selben Tag abends erkrankte er an einer fieberhaften Erkältung. Er erhielt die übliche Standardtherapie mit Antibiotikum, ging jedoch weiter zur Arbeit.
Das Krankheitsbild ging zurück, jedoch nach drei Wochen stellte sich das Hautekzem am Hals und hinter den Ohren ein, das bei Wärme extrem juckte. Zusätzlich bekam der Mann tränende, juckende und brennende Augen und eine fließende Nase. Die Diagnose hieß: allergische Diathese – Neurodermitis und Heuschnupfen.

Diesmal behandelte man ihn mit Antihistaminika und Kortison. Wieder verging die Krankheit schnell, um jedoch schon nach acht Tagen als erneute Erkältungskrankheit wiederzukehren. Der HNO-Arzt räumte die Nasennebenhöhle aus und entfernte die Mandeln.
Zwei Wochen später hatte der Patient Asthma. Nun sah er seine berufliche Karriere gefährdet. Wie sollte er in seinem Zustand den Leistungsdruck halten?

Als erstes untersuchte unsere Praxis das Abwehrsystem des jungen Mannes. Einerseits bestand eine extrem überschießende Immunantwort, andererseits fehlte die Aktivität der Fresszellen – das typische Bild einer schweren allergischen Neigung.
Bei der Stuhlanalyse fanden sich zudem hohe Pilzbesiedelungen und ein Mangel an gesundheitsfördernden Darmbakterien.
Wir verordneten ihm Schwarzkümmelöl zum Inhalieren und als Teesubstanz. Kombiniert wurde diese Therapie mit Echinacinpräparaten über einen längeren Zeitraum. Außerdem erhielt er eine Eigenbluttherapie und Eigenharninjektion sowie eine Gegensensibilisierung. Hinzu kam die Sanierung des Darms. Als Spezialkur für die Lunge setzten wir zu einem späteren Zeitpunkt den Immunmodulator Ribomunyl ein. Dieser immunausgleichende Stoff enthält alle Informationseiweiskörperchen der Problemkeime des Bronchotrachealtraktes und erhöht in dieser Körperregion das Abwehreiweis IgA um das Dreifache. Schon vom zwölften Tag an zeigte sich eine deutliche Besserung. Die Ausschläge gingen zurück, die Atmung wurde freier.

Nach vier Wochen war der Heuschnupfen überwunden. Der Patient war nach zwölf Wochen insgesamt gesund und wieder voll leistungsaktiv. Er ist, wie nicht anders zu erwarten, ins Führungsmanagement seiner Firma aufgestiegen.

Wie viel Sport ist gesund? – Bewegungsmangel vs. Hochleistungssport

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Wie viel Sport ist gesund? – Bewegungsmangel vs. Hochleistungssport

Ohne Bewegung ist an einen gesunden Körper gar nicht zu denken. Unser Organismus ist auf Bewegung ausgerichtet, um gesund zu sein und zu bleiben. Wichtige Teile wie das Herz-Kreislaufsystem, der Bewegungsapparat und die motorische Koordination funktionieren nur dann gut, wenn wir ausreichend Sport treiben.
Aber: Intensive Studien des immunologisch versierten Sportmediziners Prof. Dr. Heinz Liesen (ehem. Arzt der Hockey-Nationalmannschaft) belegen, dass weder ein Bewegungsmangel noch Hochleistungssport förderlich für die Gesundheit ist.

Bewegungsmangel

Das bequeme Sesselleben mit nur kleinen Spaziergängen führt zur Abnahme der körpereigenen Immunkraft. Sie wird dadurch nicht nur geschwächt, sie degeneriert sogar, denn durch den Mangel an körperlicher Aktivität verengen sich die Gefäße, ihre Durchblutung wird vermindert und die Atmung flacher. Der Organismus nimmt also weniger Sauerstoff auf und kann ihn dazu noch weniger zu den Organen und dem Gewebe leiten.

Hochleistungssport

Auch beim Sport mit andauernder Hochbelastung wird durch Körperstress das Immunsystem geschwächt. Bei Marathonläufern etwa kann das Niveau auf das von AIDS-Patienten absinken. Die Infektanfälligkeit und die Krankheitsrate steigen acht Tage nach der Anstrengung beängstigend an.

Die schlichte Einsicht: Bewegungsmangel ist ebenso ungesund wie übertreibender Sporteinsatz.

Ideal, auch wenn es trivial klingt, ist eine maßvolle, aber regelmäßige Körperbelastung: schnelles Gehen, leichtes Laufen, kräftiges Schwimmen, zügiges Radfahren, usw. Dadurch werden nachweislich im Lymphsystem neue, sehr aktive Immunzellen gebildet und die Gefäße erweitert. Ihre Durchblutung wird dadurch erhöht und der Sauerstoffgehalt steigt steil an. Das bedeutet, dass ein regenerativer Prozess aller Organe eingeleitet wird und die Abwehrkraft des gesamten Immunsystem zunimmt.
Die schwerste Aufgabe dabei ist das Anfangen. Mindestens eine halbe Stunde Bewegung pro Tag brauchen wir, um gesund zu bleiben. Um relevante Gesundheitsgewinne zu erzielen, sollten Sie mindestens 2 Stunden pro Woche Sport treiben. Ab ca. sieben Stunden pro Woche kehrt sich der gesundheitsförderliche Effekt allerdings dann um und schadet dem Körper.

Kochen und Heilen Teil 2: Essen als Heilmittel

Essen und Heilen Teil 2 | Praxis Schleicher & Brückl

Kochen und Heilen Teil 2: Nahrungsmittel als Heilmittel

Gemüse ist lecker, knackig und gesund. Dazu reich an Kohlenhydraten, Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweißen. Je nach Gemüsesorte sind vor allem Vitamin C und Vitamin K sowie Magnesium und Phosphor in hohen Mengen enthalten.
Vielen Gemüsearten wird sogar eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Diese stellen wir Ihnen heute vor.

Hülsenfrüchte

In Hülsenfrüchten und Gemüse steckt in hoher Konzentration neben wichtigen Vitamin-Spurenelementen Folsäure. Folsäure vermindert das Risiko für Darmkarzinome um 75 % und bewirkt außerdem eine Senkung des Arterioskleroserisikos.

Tomaten

Tomaten enthalten Lycopen, das das Karzinomrisiko in der Prostata um 50 % senkt. Zudem enthalten Tomaten Omega-3-Fettsäuren, die wiederum das Herzinfarktrisiko um etwa die Hälfte senken und außerdem antientzündlich wirken!

Ziegen- und Schafsmilchprodukte

Sensationell konnte festgestellt werden, dass auch Ziegen- und Schafsmilchprodukten das dort enthaltene Betacasein signifikant Brustkrebs verhindert.

Oliven- oder Rapsöle

Essentielle Fettsäuren mindern das Arterioskleroserisiko und vermindern das Krebsrisiko.

Obst

In Obst stecken sogenannte Radikalfänger. Sie tragen bei der Senkung des Arteriosklerose- und des Entzündungsrisikos bei.

Fleisch

In Fleisch steckt Carnitin, das als Transportenzym für essentielle Fettsäuren dient. Es transportiert die Fettsäuren in die Mitochondrien (Energiezentrale der Zelle).

Heilkräuter

Viele Kräuter enthalten immunologisch aktive Substanzen, die den Körper stärken.

Eine vergleichende internationale Studie ergab, dass unter den Bewohnern Kretas Gefäßerkrankungen zu 95-97 % seltener auftreten, als in den USA oder in den Ländern Nord- oder Zentraleuropas. Aufgrund dieser sensationellen Ergebnisse wurde die Studie vertieft. Zugleich wurde als Nebeneffekt der Studie eruiert, dass neben der niedrigen Arteriosklerosequote auch der Anteil an Tumorerkrankungen auf Kreta um 50 % niedriger liegt. Eindeutig zeigte sich, dass diese guten Ergebnisse mit der Nährstoffaufnahme zusammenhängen. So wurde nach internationalen Wissenschaftskriterien ein neues Grundkonzept zur gesunden Ernährung im neuen Jahrtausend vorgestellt. Das Ergebnis der 7-Länder Studie zur „Neuen Ernährung“ zeigt wichtige Säulen für ein gesundes Leben:

  • hochwertige Oliven- oder Rapsöle
  • Hülsenfrüchte
  • Gemüse
  • Fisch
  • Obst
  • Heilkräuter
  • Schaf-, Sauermilchprodukte
  • Nahrungsmittelqualität
  • richtiger Zeitpunkt
  • Fastenzeit
  • Entschlackung

Wichtig im Gesamtkonzept nur neuen Ernährung als Ergebnis der 7-Länder-Studie ist also die Zufuhr von hochwertigen essentiellen Fettsäuren, Carnitin, Folsäure, Lycopen und Wirkstoffen aus Weintrauben und Radikalfängern aus Obst und Gemüse. Entscheidend ist dabei die niedrige Zufuhr von Fleisch, aber dass dennoch alle 14 Tage 1-2x ein Carnitinproduzent notwendig ist. Bevorzugt werden Geflügel, Wild, Ziege oder Lamm.
Wer also gerne Gemüse isst, der tut nicht nur seiner Figur etwas Gutes, sondern vor allem auch dem ganzen Körper!

Osterurlaub

Osterurlaub | Praxis Dr. Schleicher & Brückl

Osterurlaub

Liebe Patientinnen und Patienten,

unsere Praxis bleibt vom 11.04.2019 bis einschließlich 18.04.2019 geschlossen.
Telefonisch sind wir in dieser Zeit, mit Ausnahme des 12.04., von 08:00 bis 15:00 Uhr zu erreichen. Am Freitag, den 12.04.2019 sind wir telefonisch von 8:00 bis 13:30 Uhr erreichbar.
Ab dem 23.04.2019 sind wir wie gewohnt wieder für Sie da.

Das gesamte Team der Praxis Dr. Schleicher & Brückl wünscht Ihnen und Ihrer Familie ein frohes Osterfest!

Kochen und Heilen Teil 1: Gewürze und Gewürzmischungen als Heilmittel

Essen und Heilen Teil 1 | Praxis Schleicher & Brückl

Kochen und Heilen Teil 1: Gewürze und Gewürzmischungen als Heilmittel

Gesund kochen kann so einfach gehen, denn bestimmte Gewürze sind wahre Wunderheiler! Manche Forschungen zeigen sogar, dass Einzelsubstanzen aus verschiedenen Gewürzen gezielt immunologischen Reaktionen zugeordnet werden können.
Wir stellen Ihnen heute einige Gewürze und ihre heilende immunologische Wirkung vor:

Ingwer

Ingwer sollte als Wurzel immer frisch in der Küche verwendet werden. Er ist sehr wirksam gegen alle Arten von Übelkeit, auch gegen Reisekrankheit. Für Kinder, die lange Autofahrten nicht gut vertragen, gibt es sogar spezielle Mittel, die nur Ingwer enthalten.
Im Ingwer ist der Stoff Gingeorol enthalten, der gegen Cholesterin und Blutverklumpung wirkt und so vor Schlaganfällen und Thrombosen schützt. Zusätzlich wirkt Ingwer entgiftend, entzündungshemmend und stimuliert das zentrale Nervensystem. Auch bei Bronchitis können Sie den Ingwer feingeraspelt (1/2 Teelöffel) mit Sirup mischen und mit heißem Wasser schlucken.
Vermischen Sie den Ingwer mit Knoblauch, verstärkt sich die antiseptische Wirkung noch mehr.

Zimt

Immunologisch ist der Zimt mittlerweile sehr gut erforscht. Insbesondere bei Zuckerkrankheiten kann Zimt bei Mengen von 1g/Tag den Blutzucker um bis zu 20% senken und stabilisieren. Viele Diabetiker brauchen bei regelmäßiger Zimtzufuhr sogar weniger Insulin.
Sehr günstig wirkt sich Zimt auch auf die Menstruation der Frau aus. Wenn sie eine Woche vor der Regel reichlich Zimt genießen, zum Beispiel als Zimtzucker auf Joghurt oder Milch, auf einem Bratapfel oder als gute Prise zu heißen Getränken, treten weniger Beschwerden auf.
Als Zimtöl enthält das Gewürz sogar eine Substanz, das wie ein Antibiotikum wirkt.
Und ganz nebenbei: Im Orient werden Mundpillen aus Honig vermischt mit Zimt und Nelken gelutscht, da dieser Duftstoff eine stark erotisierende Wirkung ausübt!

Nelke

Nelkenöl enthält den Wirkstoff Euganol, welcher stark antiseptisch wirkt und zur Betäubung von akuten Schmerzen eingesetzt wird. Es ist also gegen Bakterien wirksam und dient auch als Schmerzmittel bei Zahnweh.

Thymian

Immunologisch wertvoll ist die Wirksubstanz Thymol im Thymian. Diese wirkt desinfizierend und antibakteriell. Thymian wirkt hervorragend gegen Erkältungen, Halsentzündungen und auch gegen entzündliche Vorgänge im Magen-Darm-Trakt.

Muskat

Muskat enthält zu 15% ein ätherisches Öl, das Myristicin. Es wirkt antiseptisch, regt den Appetit an und vertreibt Blähungen. In Indonesien nimmt man beispielsweise bei akuten Bauchinfektionen und Durchfällen eine Messerspitze Muskatpulver mit Wasser ein.
Aber Vorsicht: Das Myristicin hat psychoaktive Eigenschaften und kann schon in der Dosis von einer einzigen Nuss (ca. 5-10 g) zu schweren Krämpfen, Schwindel, Halluzinationen und sogar zu einem Koma führen!

Natürlich können Sie die Gewürze nicht nur einzeln verwenden, sondern Gewürzmischungen herstellen. Aus medizinischer Sicht sind sie kombiniert sogar besonders wirksam.
Wichtig ist außerdem, dass Sie die Gewürze nicht schon zu Beginn des Kochens, sondern erst in den letzten 15 Minuten dem Essen hinzufügen. Sie können zum Beispiel wie beim Tee einen Gewürzbeutel kreieren, der dann zum Schluss dem Gericht beigegeben wird.

Neuigkeiten zur Hämochromatose

Neuigkeiten zur Hämochromatose | Praxis Schleicher & Brückl

Neuigkeiten zur Hämochromatose

Aufgrund der großen Nachfrage haben wir ein zweites Gerät zur Hämochromatosebehandlung bekommen. Somit können wir nun zwei Pheresen gleichzeitig laufen lassen und Ihre Wartezeit verkürzen.

Außerdem ist Frau Dr. Schleicher-Brückls Buch zum Thema Hämochromatose in einer Neuauflage erschienen und nun im Handel erhältlich!
Weitere Informationen HIER.

Falls Sie sich näher mit dem Thema Hämochromatose befassen wollen, lesen Sie auch unsere Beiträge Hämochromatose: Wie stelle ich sie fest? und Hämochromatose: Was mache ich dagegen?.

Allergien: Was kann ich dagegen tun?

Allergien: Was kann ich dagegen tun? | Praxis Schleicher & Brückl

Allergien: Was kann ich dagegen tun?

Eine Allergie ist sehr belastend. Aus diesem Grund sollten Sie die nervenden Symptome nicht einfach hinnehmen, sondern aktiv gegen die Allergie vorgehen.

1. Gegen was bin ich allergisch?

Als erstes erfolgt eine saubere Diagnostik, die auch den Immunstatus und verschiedene Allergietests miteinbezieht.

2. Meidung des Allergens

Danach ist das erste Ziel der Behandlung aller Allergien die Vermeidung des Allergieauslösers (Allergen). Das ist natürlich insbesondere bei einer Pollen-Allergie nicht gänzlich möglich, da sich Pollen überall in der Luft befinden.

3. Ausleitende Therapie

Deshalb empfehlen wir zusätzlich anfangs eine ausleitende Therapie, die alle entzündlichen Stoffe und Schlackenablagerungen aus dem Körper entfernen soll.
Während dieser Entschlackungsphase muss viel Flüssigkeit aufgenommen werden: am besten magnesiumhaltiges Mineralwasser, spezielle Tees oder Basenbrühe.

Rezept für Basenbrühe:

1 l Wasser
3 mittelgroße Kartoffeln
1 Karotte
1 großes Stück Sellerie

Gemüse klein schneiden um im Dampfkochtopf 20 min kochen. Kein Salz verwenden! Gemüsebrühe abgießen und ungesalzen trinken. Täglich frisch zubereiten!

4. Gegensensibilisierung

Jetzt ist der Körper bereit für die Gegensensibilisierung. Hierbei lernt der Körper, dass seine Überreaktion gegen die harmlosen Stoffe unbegründet ist und er diese Substanzen nicht mehr angreifen muss.

  • Blind-Desensibilisierung: Eine kleine Menge Blut wird entnommen und mit speziellen Stoffen angereichert, um daraus aktive Immuntropfen herzustellen. Diese werden dann mind. 1 Jahr lang eingenommen, sodass das Immunsystem gezielt Antikörper gegen die darin enthaltenen Allergieauslöser bildet und sie somit unschädlich macht. Ein großer Vorteil dieser Therapie: es ist völlig unwichtig, was das krankmachende Allergen ist, denn die Antikörper im Blut bilden selbst den immunologischen Reiz.
  • Schwarzkümmelbehandlung: Schwarzkümmelöl enthält essentielle Fettsäuren, die in den Fettstoffwechsel eingreifen und die Bildung von Arachidonsäure bewirkt. Diese führt zu einer Immunausgleichsreaktion. Bei dieser Therapie soll das Schwarzkümmelöl 3 Mal täglich eingenommen werden (entsprechend 3 g täglich).

5. Verhalten während und nach der Therapie

Alles, was die natürlichen Selbstheilungskräfte beeinträchtigen könnte, sollte während und kurz nach der Behandlung vermieden werden.
Das bedeutet insbesondere

  • geregelter Lebensrhythmus
  • ausreichend Schlaf
  • keine intensive Sonnenbestrahlung
  • Vermeidung von physischen und psychischen Überanstrengungen
  • viel frische Luft, Bewegung und Freizeit
  • keine heißen Bäder Thermalanwendungen oder Überhitzungsprozeduren
  • gesunde und ausgewogene Ernährung: vitaminreiche Kost (Obst, Gemüse, Fruchtsäfte, Milch, Joghurt, pflanzliche Öle), regelmäßige Mahlzeiten, Vermeidung: tierische Eiweiße, grobe Kohlarten, blähende Speisen, chemisch konservierte Nahrungsmittel, Kaffee, Alkohol, Nikotin

Als Allergologen in München sind wir schon seit vielen Jahren für unsere Patienten da. Unser Ziel ist es dabei immer, eine für den Einzelnen individuelle Therapielösung zu finden.
Sie haben Fragen zum Thema Allergie oder möchten uns im Rahmen einer Beratung und Behandlung zurate ziehen? Dann kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie einen Termin.