Belastungsquelle Arbeit: Wie Sie wieder neuen Schwung in den Job bringen

Belastungsquelle Arbeit | Praxis Schleicher & Brückl

Belastungsquelle Arbeit: Wie Sie wieder neuen Schwung in den Job bringen

Gerade jetzt im Winter, wo die Tage noch sehr kurz sind und das kalte Wetter uns nicht recht an die frische Luft treibt, sind wir oft frustriert von unserer Arbeit. Sie nimmt bei den meisten Menschen den Hauptteil des Tages ein und wir haben das Gefühl unsere Freizeit nur noch im Dunkeln gestalten zu können. So entsteht Arbeitsfrust, Stress und Ärger. Wir stellen Ihnen heute ein paar Tricks vor, wie Sie wieder Lust am Arbeiten bekommen und auch positive Seiten erkennen können.

Vor allem psychische Erkrankungen machen uns unser Leben oft zur Bewährungsprobe. Schuld an den steigenden Zahlen an psychischen Leiden ist sicher nicht allein die Arbeitswelt, jedoch wird niemand bestreiten, dass der Beruf des Öfteren eine mögliche Quelle für Dauerstress ist – und der macht krank.
Allerdings können Sie sich selbst ein persönliches Anti-Stress-Programm basteln, das auf drei Grundregeln aufgebaut ist: akzeptieren – verändern – oder verlassen. Es gibt immer einen Weg.

Die positiven Seiten der Arbeit erkennen

Versuchen Sie einmal etwas Gutes an Ihrem täglichen Arbeitstag zu finden: er gibt Ihnen Struktur, gibt Ihnen Antrieb für einen schwungvollen Start in den Tag und führt dazu, dass Sie sich aktiv und wertvoll fühlen können. Schließlich hat Ihr Arbeitgeber ja speziell Sie für Ihre Position ausgesucht.

Falls Sie aktuell sehr unzufrieden mit Ihrer Tätigkeit sind, dann ergreifen Sie jetzt die Initiative selbst! Stellen Sie sich im ersten Schritt folgende Fragen: „Was interessiert mich? Was würde mich glücklicher machen? Wie kann ich meine Ziele erreichen?“.
Im nächsten Schritt müssen Sie selbst aktiv werden. Es gibt immer wieder gute Gelegenheiten für ein Gespräch mit dem Chef, denn diesem ist oft gar nicht klar, dass sich seine Mitarbeiter Veränderungen wünschen.

Wertschätzung unter Kollegen

Ein Quelle, aus der Sie vielleicht auch neue Energie schöpfen können, sind Ihre Kollegen. Sagen Sie ihnen doch einfach einmal „Gut gemacht!“ – es gibt kaum eine kräftigere Motivationsspritze und jeder Mensch freut sich über Anerkennung. Wer sich wertschätzen verhält, kann das gesamte Arbeitsklima positiv beeinflussen und es ist auch wahrscheinlicher, dass Ihre Kollegen dann auch für Sie einmal ein Lob aussprechen.

Erhalten Sie von Ihrem Chef selten oder gar keine Anerkennung, sollte das nicht zu sehr an Ihrem Selbstwertgefühl kratzen. Manche Menschen tuen sich einfach sehr schwer mit dem Loben.

Glücklich nur am Feierabend?

Arbeitszeit ist auch Lebenszeit – warum also nicht etwas mehr Leben in die Arbeit einbringen?
Vielleicht können Sie Ihre freundschaftlichen sozialen Kontakte nicht komplett in die Freizeit verschieben und finden auch am Arbeitsplatz liebe Menschen, die Sie mögen. Kurze Plaudereien in der Kaffeepause, eine gemeinsame Mittagspause – das alles kann motivierend wirken.

Wichtig ist, dass Sie sich nicht selbst unter zu großen Druck setzen – denn das kann unter Anderem zum Burn-out-Syndrom führen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie es nicht alleine schaffen, aus Ihrem Stimmungstief zu kommen, dann beraten wir Sie natürlich gerne in unserer Praxis!

Spurenelemente und Vitamine in der Immunologie

Spurenelemente und Vitamine in der Immunologie | Praxis Schleicher & Brückl

Spurenelemente und Vitamine in der Immunologie

In der Immunologie geht man davon aus, dass bestimmte Spurenelemente und Vitamine Einfluss auf das humorale und zelluläre Abwehrsystem haben. Als Humorale Immunantwort wird der Teil der Immunantwort des Körpers bezeichnet, der durch die nicht-zellulären Bestandteile von Körperflüssigkeiten vermittelt wird. Zusammen mit der zellulären Immunantwort bilden sie das Immunsystem des Menschen.
Auch Metalle spielen eine entscheidende Rolle bei der Regulation genetischer Prozesse. Ihre wichtigste Aufgabe besteht unter anderem in der genetischen Informationsübertragung.

Auf welche Spurenelemente und Vitamine Sie beim Thema Immunsystem besonders achten sollten, haben wir für Sie zusammengestellt:

Zink

Unser Immunsystem verfügt über Wirkmechanismen mit sehr hoher Enzymaktivität. Diese Enzyme enthalten alle überdurchschnittlich viel Zink. Deshalb hat Zink eine enorme Bedeutung bei der Aufrechterhaltung der Immunhomöostase. Die Immunhomöostase sorgt für das Gleichgewicht zwischen einer kontrollierten und nützlichen als auch einer unkontrollierten und schädigenden Immunreaktion.

Magnesium

Magnesium spielt eine große Rolle bei der Erzeugung von DNA und steuert die Proteinsynthese im Zellkern. Außerdem aktiviert es rund 300 Enzyme im Kohlenhydrat-, Fett und Eiweißstoffwechsel.

Selen

Selen hat wichtige Wirkungen auf die humorale und zelluläre Abwehr:

  • Schutz von Zellmembranen
  • antimutagene Wirkung
  • Schutz vor Chromosomenschäden
  • Entgiftung von Schwermetallen
  • Stimulierung der Immunabwehr
  • Schutz vor Strahlenwirkungen
  • Leberschutz

Eisen

Über die Wirkung des Eisens auf das Immunsystem ist leider noch sehr wenig bekannt. In der Onkologie kann man jedoch beobachten, dass Patienten mit extrem schlechtem zellulären Abwehrstatus Eisenmangelanämien zeigen.
Sicher ist, dass Eisen zum Aufbau von Zellen notwendig ist, weshalb man von einer zentralen Bedeutung in der gesamten Homöostase ausgehen kann.

Vitamin C

Vitamin C hat umfangreiche zellbiochemische Aufgaben. Zum Beispiel hat es eine hohe Bedeutung in der Organisation des Bindegewebes, der Collagenproduktion und der Entgiftung bei Stoffen wie Zyanid, Formaldehyd, Kohlenmonoxid und Nitrosaminen.
Vitamin C-Mangel ist verbunden mit größerer Anfälligkeit gegenüber Infektionskrankheiten.

 

Wollen Sie mehr über die Immunologie erfahren? Besuchen Sie unsere Seite der Immuntherapie!
Falls Sie das Gefühl haben, an einer Immunschwäche zu leiden, kommen Sie gerne bei uns in der Praxis vorbei. Wir entwickeln maßgeschneidert auf Ihren Immunstatus eine Therapie und gleichen über Immunmodulation derartige Defizite aus.

Schlafstörungen? – Gesunde Ernährung kann helfen

Schlafstörungen? - Gesunde Ernährung kann helfen | Praxis Schleicher & Brückl

Schlafstörungen? – Gesunde Ernährung kann helfen

Die Aktivität des Organismus hängt wesentlich mit der Nahrungsaufnahme zusammen. Nicht alles, was wir essen und trinken, hilft uns beim Ein- und Durchschlafen. Doch gesunden Schlaf können Sie quasi essen!

Die wenigsten wissen, dass zum Beispiel grüner Salat Opiate enthält, die einen ausgewogenen guten Schlaf fördern. Wenn Sie den Salat noch kurz anbraten, erhalten sie nicht nur ein interessantes Geschmackserlebnis, sondern die Opiate in konzentrierter Form.

Auch Nudeln, Müsli, Bananen und Avocados sind reine Schlafmedizin. Vor allem Kohlenhydrate stellen eine reichliche Quelle des Eiweiß-Bausteins Tryptophan, welcher wiederum den Schlafstoff Serotonin produziert.
Vermeiden Sie abends Essen, das stark gesalzen, stark geräuchert, stark gewürzt oder besonders fett ist. Speisen, die beispielsweise viel Säure enthalten stimulieren Ihren Kreislauf und halten Sie wach.

Neben der Art der Nahrung ist natürlich auch die Menge von Bedeutung. Ein voll gefüllter Bauch ist für Ihre Nachtruhe ebenso ungünstig wie ein knurrender Magen. Die Abendmahlzeit sollte zwischen 2 und 4 Stunden vor dem Schlafengehen eingenommen werden, sodass der Verdauungsapparat nicht zu stark belastet bleibt.

Zusätzlich können Sie folgende Tipps befolgen, um mögliche Schlafstörungen zu beheben:

  • Im Schlafzimmer sollte eine Temperatur von 19 bis 21 Grad Celsius sein.
  • Ein flotter Spaziergang vor dem Schlafengehen um den Block ist schlaffördernder als joggen. Beim Laufen werden Stoffe freigesetzt, die Sie wieder wacher machen.
  • Machen Sie abends ein warmes Fußbad und klettern Sie danach direkt ins Bett.
  • Bevor Sie zur Schlaftablette greifen, bieten die Homöopathie und die Phytotherapie viele Alternativen an Beruhigungs- und Schlafmitteln.
  • Rezept für einen Schlummer-Tee: 5 g Hopfen, 20 g Melisse, 20 g Krauseminze, 20 g Angelikawurzel, 10 g Lavendel, 10 g Brombeerblätter, 15 g Baldrianwurzel (insgesamt 100 g). Von dieser Mischung 1 EL in einer großen Tasse mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen, zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen, warm trinken.

Auch die Neuraltherapie, in fünf bis zehn Sitzungen, kann sich sehr positiv auf das vegetative Nervensystem auswirken und so für einen gesunden und tiefen Schlaf sorgen. Gerne beraten wie Sie diesbezüglich!

Ein starkes Immunsystem – 10 Gebote der Immunologie

10 Gebote der Immunologie | Praxis Schleicher & Brückl

Ein starkes Immunsystem – 10 Gebote der Immunologie

Das Immunsystem ist der Wächter unserer Gesundheit. Tag und Nacht versuchen verschiedene Infektions-Erreger in den menschlichen Körper zu gelangen – fast immer vergeblich. Damit Ihr Immunsystem stark und unantastbar bleibt, haben wir 10 Tipps für Sie zusammengestellt, wie Sie Ihrem Abwehrorgan unter die Arme greifen können.

1. Bewegung an der frischen Luft

Bewegung bringt den Kreislauf in Schwung und hält unsere Schleimhäute feucht. Schon 3 mal pro Woche 20 Minuten flottes Gehen reicht aus, um Ihren Kreislauf so anzuregen, dass er mit mehr Sauerstoff versorgt wird und entschlackt.

2. Konfliktbewältigung: Psychohygiene

Lösen Sie Ihre Konflikte! Wenn Sie privat oder beruflich vor Schwierigkeiten stehen von denen Sie „die Nase voll haben“, dann wird es höchste Zeit Lösungsansätze zu finden. Am besten sprechen Sie die Probleme direkt in der Situation an und versuchen ein klärendes Gespräch zu entwickeln. Lernen Sie auch mal „Nein“ zu sagen und trennen Sie sich wenn nötig von Personen, die Sie negativ beeinflussen.

3. Vitamin C

Vitamin C ist nicht nur ein hoher Radikalfänger, der Ihre Zellen schützt, sondern es fördert zudem die Aufnahme von wichtigen Mineralien wie zum Beispiel Eisen um das Siebenfache. Mit genügend Vitamin C arbeiten Ihre weißen Blutkörperchen effektiver, sodass sämtliche Abwehrreaktionen im Körper beschleunigt ablaufen können. Frisch gepresste Orangen- und Zitronensäfte, Brokkoli, Grünkohl oder Rosenkohl sind gute Vitamin C Nahrungsquellen.

4. Zufuhr von Magnesium, Calcium und Kalium

Mineralien wie Magnesium, Calcium und Kalium sind unbedingt notwendig für die Aktivierung der Abwehrzellen. Am besten gewinnen Sie sie aus frischen oder gefrorenen Beeren. Ein tägliches Müsli daraus zum Frühstück macht Sie immunologisch fit.

5. Ernährung: Die Kreta-Diät

Die Nahrung stellt unsere wichtigste Energiequelle dar. Darum ist es von entscheidender Bedeutung, die Art der Nahrung richtig auszuwählen und auf ihre Qualität und Zusammenstellung zu achten.
Die fundiert erforschte Kreta-Diät bietet ein gesundes Ernährungskonzept: halten Sie zwischen den einzelnen Mahlzeiten 5 Stunden Abstand, essen Sie 2-3 mal pro Woche Fleisch (bevorzugt Geflügel, Kaninchen, Lamm, Ziege), 2 mal pro Woche Fisch, ansonsten frisch nach Saison Gemüse und Obst.

6. Regelmäßige Benutzung von Heilölen

Ob gegen Allergien, Schlafstörungen, Bluthochdruck oder ein schwaches Immunsystem: Schwarzkümmelöl (ca. 3g täglich) kann sehr wertvoll für Ihren Körper sein. Auch Arganöl (1 EL täglich) kann nachgewiesen den Insulinstoffwechsel positiv beeinflussen.

7. Sauna, Dampfbad und Kneipp

Gehen Sie regelmäßig (1-2 mal pro Woche) in Sauna und Dampfbad – auch während der Sommermonate! Zusätzliche Kneipp-Anwendungen erhöhen Ihre Immunabwehrkraft um wenigstens 15%. Die Wirkung ist nachhaltig.

8. Fasten, Ausleitungskuren, Panchakarma Kuren

Versuchen Sie regelmäßige Fastenzeiten einzulegen oder deklarieren Sie einen Tag pro Woche zum Fastentag. Bestimmte Kuren wie die Panchakarma Kur aus der indischen Heilkunst Ayurveda dienen der Ausleitung von Giften und reinigen Körper und Geist intensiv. So wird die Grundsubstanz des Körpers entschlackt und Ihr Abwehrsystem bleibt flexibel und stark.

9. Tag-Nacht-Rhythmus

Leben Sie nach einem guten Tag-Nacht-Rhythmus, da dieser unabdingbar für die Erholungsphasen des Immunsystems ist. Vermeiden Sie es nach 22 Uhr ins Bett zu gehen. Die Alchemisten geben morgens Aurum (Gold) und abends Argentum (Silber): morgens zur Anregung des Bewusstseins und abends zur Erholung des Unterbewussten.

10. Kein Nikotin, kein Alkohol

Meiden Sie alle Toxine, vor allem jedoch Nikotin und Alkohol. Sie stellen neben Schwermetallen die wahrscheinlichen größten immunschädigenden Gifte dar.

Natürlich ist es schwierig immer alle Punkte zu befolgen. Aber auch wenn Sie nur eine Handvoll unserer Tipps befolgen, wird sich Ihr Energielevel enorm steigern und Ihr Immunsystem bleibt stark gegen unerwünschte Eindringlinge.

Weihnachtsurlaub

Weihnachtsurlaub | Praxis Schleicher & Brückl

Weihnachtsurlaub

Liebe Patienten und Patientinnen,

unsere Praxis bleibt ab dem 21.12.2018 bis einschließlich 06.01.2019 geschlossen.

Herr Dr. Schleicher ist bis einschließlich 13.12.2018 im Hause, Fr. Dr. Brückl ist bis einschließlich 20.12.2018 mittags für Sie da.
Ab dem 07.01.2019 sind wir zu unseren gewohnten Sprechzeiten wieder da.

In dringenden Fällen erreichen Sie uns am 02.01. und am 03.01.2019 bis 16:00 Uhr und am 04.01.2019 bis 13:00 Uhr telefonisch.

Das gesamte Team der Gemeinschaftspraxis Schleicher & Brückl wünscht Ihnen ein besinnliches  Weihnachtsfest und einen gesunden Start in das neue Jahr 2019!

Neuer Artikel zur Hämochromatose im Paracelsus Magazin 6/18

Neuer Artikel zur Hämochromatose im Paracelsus Magazin 6/18 | Praxis Schleicher & Brückl

Neuer Artikel zur Hämochromatose im Paracelsus Magazin 6/18

Obwohl die Hämochromatose aktuell zu den häufigsten Stoffwechselstörungen zählt, wird sie immer noch sehr selten diagnostiziert.
Dies liegt an den sehr unspezifischen Symptomen, die in Folge der Krankheit auftreten. Deshalb ist es wichtig auf Frühsymptome zu achten!

Lesen Sie jetzt den neuen Artikel zum Thema Hämochromatose von Frau Dr. Dorothea Brückl im Paracelsus Magazin 6/18 vom 29.11.2018.

Zum Artikel

Basisregeln des Gesundwerdens

Basisregeln des Gesundwerdens | Praxis Schleicher & Brückl

Basisregeln des Gesundwerdens

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – in den kalten Wintermonaten kursieren so einige Bakterien und Viren die die typischen Erkältungssymptome provozieren. Wer allerdings seinen Beschwerden rechtzeitig entgegenwirkt und seinem Immunsystem unter die Arme greift, der kann auch schnell wieder gesund werden.
Wir haben für Sie die Basisregeln für eine schnelle Genesung zusammengestellt.

1. Ruhe

Nehmen Sie sich nichts vor und schalten Sie einfach mal so gut es geht ab, denn Stress schwächt Ihre Abwehrkräfte. Legen Sie sich ins Bett oder aufs Sofa, sorgen Sie für eine entspannte Atmosphäre und genießen Sie es einfach mal nichts zu tun.

2. Viel trinken

Versuchen Sie mindestens 3 Liter Flüssigkeit, am besten Wasser oder Tee, aufzunehmen. Ein ausgewogener Flüssigkeitshaushalt ist wichtig, um die Schleimhäute feucht zu halten. Damit können diese sich besser gegen neue Viren und Bakterien wehren. Ob warm oder kalt, ist ganz von Ihren Vorlieben abhängig. Meist tut Wärme gut, in einigen Fällen, wie beispielsweise bei geschwollenen Mandeln, kann auch Kälte angenehm sein.

3. Hühnersuppe

Über viele Jahre schon hat sich ein altes Hausmittel als „Gesundmacher“ bewährt: die Hühnersuppe. Im Hühnerfleisch ist reichlich Zink enthalten, das besonders wichtig für das Immunsystem ist. Beim Kochen des Huhns wird zudem der Eiweißstoff Cystein freigesetzt, der Entzündungen bekämpft und Schleimhäute abschwellen lässt. Außerdem füllen Sie mit der Suppe gleichzeitig noch Ihren Elektrolyt- und Wasserhaushalt auf.

4. Wärme

Halten Sie Ihren Körper warm. Eine Wärmflasche in Kombination mit Omas selbstgestrickten Wollsocken oder ein Fußbad wirken manchmal wahre Wunder, wenn der Kopf zu ist und die Nase verstopft. Vielen Menschen tut auch ein Erkältungsbad gut. Danach aber bitte zum Nachschwitzen gleich ins Bett und ausruhen.

5. Frische Luft

Sorgen Sie dafür, dass die alte abgestandene Luft durch frischen Sauerstoff im Krankenzimmer ersetzt wird. Einfach mehrmals am Tag kurz Stoßlüften. Damit kein Zug entsteht, gehen Sie am besten kurz aus dem Zimmer oder Sie kuscheln sich bis zur Nasenspitze unter die Decke.

6. Fieber

Fieber ist eine natürliche Heilreaktion des Körpers, das man zulassen sollte. Es reinigt den Körper und aktiviert alle notwendigen Immunreaktionen. Das Fieber darf auch eine kurze Zeit lang hoch sein – wichtig ist, wie es dem Patienten dabei geht. Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und Schwäche sind normal. Achten Sie vor allem darauf, genug zu trinken, wenn Sie Fieber haben.
Wer dennoch das Gefühl hat, das Fieber sei zu hoch, kann auf die altbewährten Methoden wie Wadenwickel, Essigsocken usw. zurückgreifen.

7. Geduld

Unser Immunsystem macht das schon. Geben Sie sich und Ihrem Körper die Zeit und das Vertrauen gesund zu werden. Manchmal dauert das eben ein paar Tage. Genießen Sie einfach die Tage der Ruhe ganz ohne Stress und Alltagshektik.

Falls sich Ihr Zustand jedoch stark verschlechtert oder Sie das Gefühl haben, Hilfe beim Gesundwerden zu brauchen, dann sprechen Sie mit Ihrem Arzt des Vertrauens. Auch wenn Ihr Fieber länger als drei oder vier Tage anhält, sollten Sie in unserer Praxis vorbeikommen.

Neuraltherapie: Die schadfreie Therapie gegen akute und chronische Beschwerden

Neuraltherapie | Praxis Schleicher & Brückl

Neuraltherapie: Die schadfreie Therapie gegen akute und chronische Beschwerden

Kopf- oder Rückenschmerzen hatte wahrscheinlich schon jeder von uns. Es sind lästige Beschwerden, die wir oft einfach hinnehmen, ohne zu hinterfragen woher sie kommen. Manifestieren sich diese Schmerzen jedoch und bleiben dauerhaft bestehen, können sie unseren Alltag massiv beeinflussen und machen die Betroffenen schon mal für ein paar Tage handlungsunfähig. Jedoch müssen Sie Schmerzen dieser Art nicht aussitzen, denn es gibt eine sehr wirkvolle und absolut schadfreie Therapie: die Neuraltherapie!

Schon in de 1920er Jahren wurde die Neuraltherapie von den Brüdern Ferdinand und Walter Huneke entwickelt. Man sagt, dass Ferdinand einer Migränepatientin irrtümlich Procain injiziert hatte und diese auf einen Schlag beschwerdefrei war.
Heute unterscheidet man verschiedene Formen der Neuraltherapie:

  • Störfeldtherapie
  • Segmenttherapie

Die Neuraltherapie gehört zur Regulationsmedizin. Das heißt, dass der Körper durch einen entscheidenden Impuls (meist eine Injektion) dazu veranlasst wird, sich wieder selbst zu regulieren und zu heilen. Das Verfahren gehört zur Naturheilkunde mit sehr vielfältigen positiven Effekten und bringt kaum Nebenwirkungen mit sich.

Störfeldtherapie

Bei dieser Form geht man von der Existenz sogenannter Störfelder aus. Dabei handelt es sich um Regionen im Körper, die selbst unauffällig sind und keine Beschwerden verursachen. Sie wirken sich jedoch auf ganz andere Körperregionen aus, bringen das natürliche Gleichgewicht durcheinander und müssen behandelt werden. Beispielsweise kranke und wurzelbehandelte Zähne, Narben oder auch bislang unerkannte Bakterienherde können über die Nervenbahnen und Reflexzonen auch andere Körperregionen schwächen und Krankheiten hervorrufen.
Durch eine gezielte Injektion eines lokalen Betäubungsmittels (meist Procain) direkt in die verschiedenen Störfelder, werden diese ausgeschaltet und der Körper kann sich selbst wieder in ein gesundes Gleichgewicht bringen.

Segmenttherapie

Bei der Segmenttherapie wird das Lokalanästhetikum direkt in den Bereich der Beschwerden durch sogenannte Quaddelungen eingebracht. Dabei wird das Medikament in die obere Fettschicht der Haut gespritzt. Auch intramuskuläre Injektionen in Triggerpunkte (Schmerzpunkte oder lokale Muskelverhärtungen) sind möglich.

Wann hilft die Neuraltherapie?

Egal ob Sie akute oder chronische Beschwerden haben, die Neuraltherapie ist sehr vielseitig einsetzbar. Ein paar Beispiele:

  • Kopfschmerzen, Migränepatient
  • Rückenschmerzen oder andere Muskelverspannungen
  • Arthrose
  • Bandscheibenvorfall, Hexenschuss, u.a.
  • Kreislauf- und Durchblutungsstörungen
  • Allergien, Heuschnupfen, Asthma
  • Beschwerden an den inneren Organen (z.B. Magen, Darm, Leber, Galle)
  • Gynäkologische Erkrankungen
  • uvm.

Wenn Sie Interesse an einer Neuraltherapie haben beraten wir Sie sehr gerne dazu in unserer Praxis!

Gesund durch die Wintermonate

Gesund durch die Wintermonate | Praxis Schleicher & Brückl

Gesund durch die Wintermonate

Im Herbst und Winter starten die meisten Erkältungswellen. Das nass-kalte Klima, dunkle Tage, schnelle Temperaturabfälle und die niedrige Luftfeuchtigkeit schwächen das Immunsystem. Viele Menschen ziehen sich zudem noch nicht warm genug an, was den Körper innerlich auskühlen lässt.
Aber Sie können sich auch jetzt schon wappnen, um gesund durch die Wintermonate zu kommen.

Luftfeuchtigkeit

Heizen Sie Ihre Wohnung auf 20-21 Grad auf und legen Sie ein feuchtes Handtuch über den Heizkörper. Bei erhöhter Luftfeuchtigkeit können keine Viren übertragen werden.
Tipp: Zusätzlich auf das Handtuch einen Spritzer Zitronensaft oder Pfefferminzöl geben, das verstärkt die Abwehr!

Hygiene

Hygiene ist das A und O gegen Krankheitserreger. Waschen Sie sich mindestens 10 mal am Tag ca. 30 Sekunden lang die Hände mit lauwarmen Wasser und Seife. Auch Nasenspülungen mit Salz können Sie bis zu 2 mal am Tag durchführen. Dadurch werden die Schleimhäute von Viren und Bakterien befreit. Danach mit Öl oder Paraffin eincremen – filtert die Erkältungserreger und hält warm.

Getränke

Heiße Getränke wie Tees aus Lindenblüten und Thymian mit frisch gepresstem Zitronensaft oder auch der Saft von schwarzen Johannisbeeren sorgen für warme Schleimhäute und lassen die Krankheitserreger nicht so leicht eindringen.
Tipp: Hühnersuppe enthält Aminosäuren, die das Immunsystem zusätzlich stärken!

Nahrung

Vitamin C unterstützt das Immunsystem. Reichlich vorhanden ist es in Zitronen, Orangen, Mandarinen, Tomaten, roter Paprika, Kresse, Kerbel, Meerrettich, Zwiebeln und Radieschen.
Eine kalziumreiche Ernährung verwandelt Ihre Abwehrzellen in wahre Killerzellen. Viel Munition liefern Johannisbeeren, Frischkäse und Ziegenjoghurt.
Auch Fleisch sollten Sie regelmäßig genießen. Das in Geflügel, Wild, Ziege und Lamm enthaltene Carnitin entschlackt und liefert zusätzlich wertvolle Energie.
Versuchen Sie außerdem Ihre letzte Mahlzeit vor 19 Uhr zu essen, da das Immunsystem für die Nachtruhe sonst zu sehr mit der Verdauung beschäftigt ist.

Sonnenschein

In den Wintermonaten werden die Tage immer kürzer und unserem Körper fehlt das Tageslicht. Denn je weniger Licht wir abbekommen, desto höher ist der Melatonin-Spiegel im Körper und unser Tag-Nacht-Rhythmus kommt durcheinander. Müdigkeit, Depressionen und Schlafstörungen sind die Folge.
Deshalb: Kosten Sie jeden verfügbaren Sonnenstrahl aus!

In der Öffentlichkeit

In öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Menschenmassen ist die Ansteckungsgefahr besonders hoch. Ein temporärer Mundschutz aus einem Schal kann helfen.
Versuchen Sie außerdem kurze Strecken zu Fuß zu gehen. So vermeiden Sie nicht nur Menschenmengen, sondern regen durch die Bewegung Ihren Körper zur Produktion neuer Immunzellen an.

Sollte Sie die Erkältung am Schluss doch erwischen, dann sind wir natürlich gerne für Sie da.
Kommen Sie gut durch die Erkältungszeit!

Burn-out-Syndrom: Therapiekonzepte

Burn-out-Syndrom: Therapiekonzepte | Praxis Schleicher & Brückl

Burn-out-Syndrom: Therapiekonzepte

Beim Burn-out-Syndrom gibt es keine Standard-Therapie. Die Behandlung muss individuell zum Patienten und zu seiner aktuellen Lebenssituation passen.
Manchmal helfen aber auch schon kleine Umstellungen im Alltag, um den Betroffenen das Leben zu erleichtern. Wir verraten Ihnen einige Tipps, was Sie selbst gegen das Burn-out-Syndrom tun können und wie Ihnen der Arzt helfen kann.

1. Ernährung umstellen

Versuchen Sie Ihren Körper basisch zu ernähren, indem Sie säurebildende Lebensmittel vermeiden. Dadurch verhindern Sie eine Übersäuerung des Organismus, die für sehr viele chronische Leiden verantwortlich gemacht werden kann. Ziel der basischen Ernährung ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt.
Versuchen Sie außerdem viele essentiellen Fettsäuren, wie hochwertige Rapsöle oder Olivenöle, zu sich zu nehmen. Dazu viel Obst und Gemüse, frische Fruchtsäfte und Hülsenfrüchte. Auf gehärtete Fette wie Butter oder Sahne sollten Sie wenn möglich verzichten. Essen Sie reichlich Fisch und wenn Sie nicht ohne Fleisch leben können, dann greifen Sie eher zu Geflügel, Kaninchen, Lamm und Ziege.

2. Bewegung

Für den Anfang starten Sie am besten mit einem langsamen Aufbautraining. Walken sie zügig, bis Sie leicht zu schwitzen beginnen. Später können Sie versuchen täglich mindestens 20 Minuten zu laufen und kleine Übungen für die Beweglichkeit zu machen.

3. Schlaf

Schlaf ist ein natürlicher Teil unseres Lebens und neben gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung eine der wichtigsten Voraussetzungen für unser körperliches und geistiges Wohlbefinden.
Versuchen Sie feste zu-Bett-geh-Zeiten zu etablieren. Gehen Sie beispielsweise spätestens um 22 Uhr ins Bett und schlafen Sie mindestens 8 Stunden.

4. Pausen

Viele Menschen fühlen sich ausgebrannt, weil Sie keine Ruhe finden und ständig unter Strom stehen. Planen Sie regelmäßige Erholungspausen ein, kann sich Ihr Körper und Geist kurz regenerieren und Sie finden wieder neue Kraft für den restlichen Tag. Entspannungstechniken wie autogenes Training, Yoga oder progressive Muskelrelaxation können Ihnen dabei helfen.

5. Nein-sagen

Lernen Sie auch mal Nein zu sagen und geben Sie ein paar Ihrer Aufgaben ab, wenn Sie das Gefühl haben, in Arbeit zu ersticken.
Auch übertriebene Hilfsbereitschaft oder Perfektionismus üben zusätzlichen Druck auf Sie aus – erlauben Sie sich Fehler, wir sind alle nur Menschen.

6. Isolation vermeiden

Oft wollen Sie wahrscheinlich das Bett nicht verlassen und müssen sich dazu zwingen, unter Menschen zu gehen. Auch wenn die Überwindung bestimmt groß ist – es wird sich lohnen. Sie müssen nicht alles allein schaffen. Nehmen Sie die Hilfe Ihrer Freunde und Familie an, sie sind für Sie da. Auch wenn Sie nicht über Ihre Ängste und Probleme sprechen wollen, oder auch nicht können, kann Ihnen Gesellschaft gut tun. Dadurch vergessen Sie vielleicht für kurze Zeit Ihre Sorgen, können sich ablenken und vertreiben das Gefühl der Einsamkeit.

7. Hilfe durch den Arzt

Bei Verdacht auf Burn-out-Syndrom wird der Arzt zuerst überprüfen, ob für Ihre Symptome keine körperlichen Ursachen wie z.B. Stoffwechselerkrankungen, Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion oder andere hormonelle Störungen vorliegen. Außerdem müssen permanente Auslöser wie Bakterien, Viren, Pilze, und Magenkeime ausgeschlossen werden. Danach wird Ihr Immunsystem genauer betrachtet und auf Allergien getestet.
Jetzt kann beispielsweise eine Neuraltherapie oder eine medikamentöse Therapie folgen, die die Aktivierung körpereigener Kräfte anregt.
Außerdem sollte der Patient auf Schwermetalle untersucht werden. Falls eine Belastung vorliegt, steht an erste Stelle der Therapie eine Entgiftung, die Sie leistungsstark macht und Ihnen das Urgefühl der Gesundheit wieder zurück gibt.

Erfahrungsgemäß lässt sich das Burn-out-Syndrom relativ gut behandeln. Bei weiteren Fragen, beraten wir Sie sehr gerne in unserer Praxis!