Basisregeln des Gesundwerdens

Basisregeln des Gesundwerdens | Praxis Schleicher & Brückl

Basisregeln des Gesundwerdens

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – in den kalten Wintermonaten kursieren so einige Bakterien und Viren die die typischen Erkältungssymptome provozieren. Wer allerdings seinen Beschwerden rechtzeitig entgegenwirkt und seinem Immunsystem unter die Arme greift, der kann auch schnell wieder gesund werden.
Wir haben für Sie die Basisregeln für eine schnelle Genesung zusammengestellt.

1. Ruhe

Nehmen Sie sich nichts vor und schalten Sie einfach mal so gut es geht ab, denn Stress schwächt Ihre Abwehrkräfte. Legen Sie sich ins Bett oder aufs Sofa, sorgen Sie für eine entspannte Atmosphäre und genießen Sie es einfach mal nichts zu tun.

2. Viel trinken

Versuchen Sie mindestens 3 Liter Flüssigkeit, am besten Wasser oder Tee, aufzunehmen. Ein ausgewogener Flüssigkeitshaushalt ist wichtig, um die Schleimhäute feucht zu halten. Damit können diese sich besser gegen neue Viren und Bakterien wehren. Ob warm oder kalt, ist ganz von Ihren Vorlieben abhängig. Meist tut Wärme gut, in einigen Fällen, wie beispielsweise bei geschwollenen Mandeln, kann auch Kälte angenehm sein.

3. Hühnersuppe

Über viele Jahre schon hat sich ein altes Hausmittel als „Gesundmacher“ bewährt: die Hühnersuppe. Im Hühnerfleisch ist reichlich Zink enthalten, das besonders wichtig für das Immunsystem ist. Beim Kochen des Huhns wird zudem der Eiweißstoff Cystein freigesetzt, der Entzündungen bekämpft und Schleimhäute abschwellen lässt. Außerdem füllen Sie mit der Suppe gleichzeitig noch Ihren Elektrolyt- und Wasserhaushalt auf.

4. Wärme

Halten Sie Ihren Körper warm. Eine Wärmflasche in Kombination mit Omas selbstgestrickten Wollsocken oder ein Fußbad wirken manchmal wahre Wunder, wenn der Kopf zu ist und die Nase verstopft. Vielen Menschen tut auch ein Erkältungsbad gut. Danach aber bitte zum Nachschwitzen gleich ins Bett und ausruhen.

5. Frische Luft

Sorgen Sie dafür, dass die alte abgestandene Luft durch frischen Sauerstoff im Krankenzimmer ersetzt wird. Einfach mehrmals am Tag kurz Stoßlüften. Damit kein Zug entsteht, gehen Sie am besten kurz aus dem Zimmer oder Sie kuscheln sich bis zur Nasenspitze unter die Decke.

6. Fieber

Fieber ist eine natürliche Heilreaktion des Körpers, das man zulassen sollte. Es reinigt den Körper und aktiviert alle notwendigen Immunreaktionen. Das Fieber darf auch eine kurze Zeit lang hoch sein – wichtig ist, wie es dem Patienten dabei geht. Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und Schwäche sind normal. Achten Sie vor allem darauf, genug zu trinken, wenn Sie Fieber haben.
Wer dennoch das Gefühl hat, das Fieber sei zu hoch, kann auf die altbewährten Methoden wie Wadenwickel, Essigsocken usw. zurückgreifen.

7. Geduld

Unser Immunsystem macht das schon. Geben Sie sich und Ihrem Körper die Zeit und das Vertrauen gesund zu werden. Manchmal dauert das eben ein paar Tage. Genießen Sie einfach die Tage der Ruhe ganz ohne Stress und Alltagshektik.

Falls sich Ihr Zustand jedoch stark verschlechtert oder Sie das Gefühl haben, Hilfe beim Gesundwerden zu brauchen, dann sprechen Sie mit Ihrem Arzt des Vertrauens. Auch wenn Ihr Fieber länger als drei oder vier Tage anhält, sollten Sie in unserer Praxis vorbeikommen.

Neuraltherapie: Die schadfreie Therapie gegen akute und chronische Beschwerden

Neuraltherapie | Praxis Schleicher & Brückl

Neuraltherapie: Die schadfreie Therapie gegen akute und chronische Beschwerden

Kopf- oder Rückenschmerzen hatte wahrscheinlich schon jeder von uns. Es sind lästige Beschwerden, die wir oft einfach hinnehmen, ohne zu hinterfragen woher sie kommen. Manifestieren sich diese Schmerzen jedoch und bleiben dauerhaft bestehen, können sie unseren Alltag massiv beeinflussen und machen die Betroffenen schon mal für ein paar Tage handlungsunfähig. Jedoch müssen Sie Schmerzen dieser Art nicht aussitzen, denn es gibt eine sehr wirkvolle und absolut schadfreie Therapie: die Neuraltherapie!

Schon in de 1920er Jahren wurde die Neuraltherapie von den Brüdern Ferdinand und Walter Huneke entwickelt. Man sagt, dass Ferdinand einer Migränepatientin irrtümlich Procain injiziert hatte und diese auf einen Schlag beschwerdefrei war.
Heute unterscheidet man verschiedene Formen der Neuraltherapie:

  • Störfeldtherapie
  • Segmenttherapie

Die Neuraltherapie gehört zur Regulationsmedizin. Das heißt, dass der Körper durch einen entscheidenden Impuls (meist eine Injektion) dazu veranlasst wird, sich wieder selbst zu regulieren und zu heilen. Das Verfahren gehört zur Naturheilkunde mit sehr vielfältigen positiven Effekten und bringt kaum Nebenwirkungen mit sich.

Störfeldtherapie

Bei dieser Form geht man von der Existenz sogenannter Störfelder aus. Dabei handelt es sich um Regionen im Körper, die selbst unauffällig sind und keine Beschwerden verursachen. Sie wirken sich jedoch auf ganz andere Körperregionen aus, bringen das natürliche Gleichgewicht durcheinander und müssen behandelt werden. Beispielsweise kranke und wurzelbehandelte Zähne, Narben oder auch bislang unerkannte Bakterienherde können über die Nervenbahnen und Reflexzonen auch andere Körperregionen schwächen und Krankheiten hervorrufen.
Durch eine gezielte Injektion eines lokalen Betäubungsmittels (meist Procain) direkt in die verschiedenen Störfelder, werden diese ausgeschaltet und der Körper kann sich selbst wieder in ein gesundes Gleichgewicht bringen.

Segmenttherapie

Bei der Segmenttherapie wird das Lokalanästhetikum direkt in den Bereich der Beschwerden durch sogenannte Quaddelungen eingebracht. Dabei wird das Medikament in die obere Fettschicht der Haut gespritzt. Auch intramuskuläre Injektionen in Triggerpunkte (Schmerzpunkte oder lokale Muskelverhärtungen) sind möglich.

Wann hilft die Neuraltherapie?

Egal ob Sie akute oder chronische Beschwerden haben, die Neuraltherapie ist sehr vielseitig einsetzbar. Ein paar Beispiele:

  • Kopfschmerzen, Migränepatient
  • Rückenschmerzen oder andere Muskelverspannungen
  • Arthrose
  • Bandscheibenvorfall, Hexenschuss, u.a.
  • Kreislauf- und Durchblutungsstörungen
  • Allergien, Heuschnupfen, Asthma
  • Beschwerden an den inneren Organen (z.B. Magen, Darm, Leber, Galle)
  • Gynäkologische Erkrankungen
  • uvm.

Wenn Sie Interesse an einer Neuraltherapie haben beraten wir Sie sehr gerne dazu in unserer Praxis!

Gesund durch die Wintermonate

Gesund durch die Wintermonate | Praxis Schleicher & Brückl

Gesund durch die Wintermonate

Im Herbst und Winter starten die meisten Erkältungswellen. Das nass-kalte Klima, dunkle Tage, schnelle Temperaturabfälle und die niedrige Luftfeuchtigkeit schwächen das Immunsystem. Viele Menschen ziehen sich zudem noch nicht warm genug an, was den Körper innerlich auskühlen lässt.
Aber Sie können sich auch jetzt schon wappnen, um gesund durch die Wintermonate zu kommen.

Luftfeuchtigkeit

Heizen Sie Ihre Wohnung auf 20-21 Grad auf und legen Sie ein feuchtes Handtuch über den Heizkörper. Bei erhöhter Luftfeuchtigkeit können keine Viren übertragen werden.
Tipp: Zusätzlich auf das Handtuch einen Spritzer Zitronensaft oder Pfefferminzöl geben, das verstärkt die Abwehr!

Hygiene

Hygiene ist das A und O gegen Krankheitserreger. Waschen Sie sich mindestens 10 mal am Tag ca. 30 Sekunden lang die Hände mit lauwarmen Wasser und Seife. Auch Nasenspülungen mit Salz können Sie bis zu 2 mal am Tag durchführen. Dadurch werden die Schleimhäute von Viren und Bakterien befreit. Danach mit Öl oder Paraffin eincremen – filtert die Erkältungserreger und hält warm.

Getränke

Heiße Getränke wie Tees aus Lindenblüten und Thymian mit frisch gepresstem Zitronensaft oder auch der Saft von schwarzen Johannisbeeren sorgen für warme Schleimhäute und lassen die Krankheitserreger nicht so leicht eindringen.
Tipp: Hühnersuppe enthält Aminosäuren, die das Immunsystem zusätzlich stärken!

Nahrung

Vitamin C unterstützt das Immunsystem. Reichlich vorhanden ist es in Zitronen, Orangen, Mandarinen, Tomaten, roter Paprika, Kresse, Kerbel, Meerrettich, Zwiebeln und Radieschen.
Eine kalziumreiche Ernährung verwandelt Ihre Abwehrzellen in wahre Killerzellen. Viel Munition liefern Johannisbeeren, Frischkäse und Ziegenjoghurt.
Auch Fleisch sollten Sie regelmäßig genießen. Das in Geflügel, Wild, Ziege und Lamm enthaltene Carnitin entschlackt und liefert zusätzlich wertvolle Energie.
Versuchen Sie außerdem Ihre letzte Mahlzeit vor 19 Uhr zu essen, da das Immunsystem für die Nachtruhe sonst zu sehr mit der Verdauung beschäftigt ist.

Sonnenschein

In den Wintermonaten werden die Tage immer kürzer und unserem Körper fehlt das Tageslicht. Denn je weniger Licht wir abbekommen, desto höher ist der Melatonin-Spiegel im Körper und unser Tag-Nacht-Rhythmus kommt durcheinander. Müdigkeit, Depressionen und Schlafstörungen sind die Folge.
Deshalb: Kosten Sie jeden verfügbaren Sonnenstrahl aus!

In der Öffentlichkeit

In öffentlichen Verkehrsmitteln oder in Menschenmassen ist die Ansteckungsgefahr besonders hoch. Ein temporärer Mundschutz aus einem Schal kann helfen.
Versuchen Sie außerdem kurze Strecken zu Fuß zu gehen. So vermeiden Sie nicht nur Menschenmengen, sondern regen durch die Bewegung Ihren Körper zur Produktion neuer Immunzellen an.

Sollte Sie die Erkältung am Schluss doch erwischen, dann sind wir natürlich gerne für Sie da.
Kommen Sie gut durch die Erkältungszeit!

Burn-out-Syndrom: Therapiekonzepte

Burn-out-Syndrom: Therapiekonzepte | Praxis Schleicher & Brückl

Burn-out-Syndrom: Therapiekonzepte

Beim Burn-out-Syndrom gibt es keine Standard-Therapie. Die Behandlung muss individuell zum Patienten und zu seiner aktuellen Lebenssituation passen.
Manchmal helfen aber auch schon kleine Umstellungen im Alltag, um den Betroffenen das Leben zu erleichtern. Wir verraten Ihnen einige Tipps, was Sie selbst gegen das Burn-out-Syndrom tun können und wie Ihnen der Arzt helfen kann.

1. Ernährung umstellen

Versuchen Sie Ihren Körper basisch zu ernähren, indem Sie säurebildende Lebensmittel vermeiden. Dadurch verhindern Sie eine Übersäuerung des Organismus, die für sehr viele chronische Leiden verantwortlich gemacht werden kann. Ziel der basischen Ernährung ist ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt.
Versuchen Sie außerdem viele essentiellen Fettsäuren, wie hochwertige Rapsöle oder Olivenöle, zu sich zu nehmen. Dazu viel Obst und Gemüse, frische Fruchtsäfte und Hülsenfrüchte. Auf gehärtete Fette wie Butter oder Sahne sollten Sie wenn möglich verzichten. Essen Sie reichlich Fisch und wenn Sie nicht ohne Fleisch leben können, dann greifen Sie eher zu Geflügel, Kaninchen, Lamm und Ziege.

2. Bewegung

Für den Anfang starten Sie am besten mit einem langsamen Aufbautraining. Walken sie zügig, bis Sie leicht zu schwitzen beginnen. Später können Sie versuchen täglich mindestens 20 Minuten zu laufen und kleine Übungen für die Beweglichkeit zu machen.

3. Schlaf

Schlaf ist ein natürlicher Teil unseres Lebens und neben gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung eine der wichtigsten Voraussetzungen für unser körperliches und geistiges Wohlbefinden.
Versuchen Sie feste zu-Bett-geh-Zeiten zu etablieren. Gehen Sie beispielsweise spätestens um 22 Uhr ins Bett und schlafen Sie mindestens 8 Stunden.

4. Pausen

Viele Menschen fühlen sich ausgebrannt, weil Sie keine Ruhe finden und ständig unter Strom stehen. Planen Sie regelmäßige Erholungspausen ein, kann sich Ihr Körper und Geist kurz regenerieren und Sie finden wieder neue Kraft für den restlichen Tag. Entspannungstechniken wie autogenes Training, Yoga oder progressive Muskelrelaxation können Ihnen dabei helfen.

5. Nein-sagen

Lernen Sie auch mal Nein zu sagen und geben Sie ein paar Ihrer Aufgaben ab, wenn Sie das Gefühl haben, in Arbeit zu ersticken.
Auch übertriebene Hilfsbereitschaft oder Perfektionismus üben zusätzlichen Druck auf Sie aus – erlauben Sie sich Fehler, wir sind alle nur Menschen.

6. Isolation vermeiden

Oft wollen Sie wahrscheinlich das Bett nicht verlassen und müssen sich dazu zwingen, unter Menschen zu gehen. Auch wenn die Überwindung bestimmt groß ist – es wird sich lohnen. Sie müssen nicht alles allein schaffen. Nehmen Sie die Hilfe Ihrer Freunde und Familie an, sie sind für Sie da. Auch wenn Sie nicht über Ihre Ängste und Probleme sprechen wollen, oder auch nicht können, kann Ihnen Gesellschaft gut tun. Dadurch vergessen Sie vielleicht für kurze Zeit Ihre Sorgen, können sich ablenken und vertreiben das Gefühl der Einsamkeit.

7. Hilfe durch den Arzt

Bei Verdacht auf Burn-out-Syndrom wird der Arzt zuerst überprüfen, ob für Ihre Symptome keine körperlichen Ursachen wie z.B. Stoffwechselerkrankungen, Schilddrüsenüber- oder -unterfunktion oder andere hormonelle Störungen vorliegen. Außerdem müssen permanente Auslöser wie Bakterien, Viren, Pilze, und Magenkeime ausgeschlossen werden. Danach wird Ihr Immunsystem genauer betrachtet und auf Allergien getestet.
Jetzt kann beispielsweise eine Neuraltherapie oder eine medikamentöse Therapie folgen, die die Aktivierung körpereigener Kräfte anregt.
Außerdem sollte der Patient auf Schwermetalle untersucht werden. Falls eine Belastung vorliegt, steht an erste Stelle der Therapie eine Entgiftung, die Sie leistungsstark macht und Ihnen das Urgefühl der Gesundheit wieder zurück gibt.

Erfahrungsgemäß lässt sich das Burn-out-Syndrom relativ gut behandeln. Bei weiteren Fragen, beraten wir Sie sehr gerne in unserer Praxis!

Leichter zur Alkohol-Abstinenz: Neue CD von Dorothea Brückl und Abbas Schirmohammadi

Die neue CD von Frau Dr. Brückl ist da: Leichter zur Alkohol-Abstinenz | Praxis Schleicher & Brückl

Leichter zur Alkohol-Abstinenz: Neue CD von Dorothea Brückl und Abbas Schirmohammadi

Haben Sie gewusst, dass Menschen, die viel Alkohol konsumieren, im Schnitt 15-20 Jahre früher sterben als Abstinenzler? Schön, dass Sie sich dafür entschieden haben, das Trinken aufzugeben – für Ihr Leben und Ihre Gesundheit.

Beim chronischen Alkoholkonsum handelt es sich um eine Sucht, die Ihre Gesundheit sehr stark gefährdet. Sie sollten sich so früh wie möglich in fachtherapeutische Hände begeben und ein ganzheitlichen Entzugsprogramm starten.

Mit unserem Hörbuch unterstützen wir Sie dabei, dauerhaft mit dem Trinken aufzuhören. Sie werden realisieren, wie zerstörerisch der Alkohol Ihr Leben beeinflussen kann. Hören Sie sich die CD in einem Zuge an, arbeiten Sie mit und glauben Sie an sich, Ihre Stärke und den Erfolg unserer Zusammenarbeit. Gerne können Sie diese CD auch mehrmals hören oder einzelne Übungen, sodass sich das alkoholfreie Programm in Ihnen festigen kann.

Wir wünschen Ihnen das beste für Ihre Gesundheit und viel Erfolg auf dem Weg in Ihr alkoholfreies Leben!

Ihre

Dr. med. Dorothea Brückl und Abbas Schirmohammadi

 

Weitere Informationen finden Sie HIER!

Burn-out-Syndrom: Was ist das eigentlich?

Burn-out-Syndrom: Was ist das eigentlich? | Praxis Schleicher & Brückl

Burn-out-Syndrom: Was ist das eigentlich?

Immer wieder gibt es Schlagzeilen von Prominenten, die wegen eines akuten Zusammenbruchs stationär behandelt werden müssen. Aber auch in anderen sehr leistungsfordernden Berufsgruppen oder nach schlimmen Unfällen werden Menschen aufgrund psychischer Problemen oft über längere Zeit hin behandelt.
Die Patienten wirken ausgebrannt, fühlen einen Zustand der inneren Leere und verlieren mehr und mehr an Lebensenergie. Auch äußerlich sind diese Personen oft gezeichnet, sehen schlapp und müde aus oder nehmen häufig viel Gewicht ab. Die Betroffenen leiden unter Schlafstörungen, Kopfschmerzen, schmerzhaften Muskelverspannungen im Nacken und Rücken, haben Verdauungsproblemen, häufig Infekte oder plötzliche Kreislaufstörungen. Schuld daran ist eine fehlerhafte Ausschüttung von Cortisol, die langfristig zu einer schlechteren Immunreaktion führt. Der Körper wird allgemein anfälliger für Infekte und Herz-Kreislauf-Probleme. Es ist ein Zustand von dauerhafter Belastung ohne Aussicht auf Besserung. Diese körperlichen Beschwerden können so massiv werden, dass sie den Alltag bestimmen und die Gefühlslage der Patienten noch mehr belasten. Der Patient rutscht in eine Art Stressspirale, aus der er sich alleine nicht mehr befreien kann – es folgt auf kurz oder lang der Zusammenbruch.

Dieses Krankheitsbild kündigt sich langsam und über lange Zeit hinweg an und heißt Burn-out-Syndrom. Die Ursachen dafür sind extrem vielfältig und müssen für jeden Betroffenen individuell erarbeitet werden. Mag der eine Künstler vielleicht ein zu sensibles Nervenkostüm haben und so in eine pathogene Stress-Situation geraten, so hat der Andere seine Leistungsziele zu hoch gesteckt und scheitert an der zwanghaften Verfolgung seiner eigenen Ansprüche. Außerdem ist meist nicht nur eine Ursache für die Erkrankung ausschlaggebend.

Auf immunologischer Ebene weiß man heute, was in diesen Phasen mit dem Menschen passiert. Aufgrund unterschiedlicher Reize werden Impulse auf die Stresshormone im Körper freigesetzt, die das Immunsystem ins Wanken bringen. Bestimmte Zellen, die das Abwehrorgan ausbremsen, steigen an und die Lebensenergie schwindet langsam. Die Betroffenen werden immer kraftloser und nach und nach schlafen alle Vitalfunktionen ein. Dabei ist nicht wichtig, welche Ursache das Burn-out-Syndrom hat, denn Stress ist die Antwort des Organismus auf jede Beanspruchung. Durch die permanente Ausschüttung von Stresshormonen quellen die Stressorgane, wie die Nebenniere, an, welche dann zu viel Cortisol produzieren. Die Folge sind psychosomatische Krankheiten aller Art.

Aus diesem Kreislauf und dem eigenen Erschöpfungszustand auszubrechen, ist für die Patienten sehr schwierig. Meist dauert es lange, bis sie begreifen, dass die Symptome Teil einer psychischen Erkrankung sind und kein Ausdruck der eigenen Unzulänglichkeit. Schon die Suche nach Hilfe ist ein erster sehr wichtiger Schritt im Heilungsprozess des Burn-out-Syndroms. Gerne beraten wir Sie dahingehend auch in unserer Praxis!

Wie giftig sind Schwermetalle im Körper?

Wie giftig sind Schwermetalle im Körper? | Praxis Schleicher & Brückl

Wie giftig sind Schwermetalle im Körper?

Der menschliche Körper ist es gewohnt mit Metallen umzugehen. Einige davon, wie zum Beispiel Eisen, Zink oder Kupfer sind für unseren Stoffwechsel sogar unabdingbar. In der Regel hält unser Körper durch spezielle Entgiftungsmöglichkeiten die Metallmengen auf einem gesunden Niveau. Werden dem Organismus jedoch zu viele Metalle zugeführt, oder die Entgiftungsfähigkeit ist geschwächt, dann kommt es zu chronischen Vergiftungen und Gesundheitsschäden.

Wie kommen die Schwermetalle in den Organismus?

Vor allem durch aktives und passives Rauchen, durch Abgase, durch Amalgam-Zahnfüllungen oder durch belastete Nahrungsmittel wie Fisch gelangen die Schwermetalle in unseren Körper.

Welche Wirkung haben die Substanzen?

Blei
  • schädigt das Immunsystem,
  • schädigt die Enzyme,
  • schädigt die Erbsubstanz und die Keimdrüsenfunktion,
  • verändert das Blutbild und fördert Blutarmut.
Quecksilber
  • wirkt hemmend auf das Knochenmark,
  • ist giftig für die Zellmembranen,
  • fördert allergische Reaktionen,
  • stört Rezeptoren an Zelloberflächen,
  • verringert die Zahl wichtiger Zellen des Immunsystems.
Platin
  • wirkt toxisch,
  • erhöht das Lungenkrebsrisiko,
  • führt zu Ekzemen,
  • fördert die Entwicklung zu Leukämien,
  • führt zu krankheitserregenden Immunreaktionen (Bindehautentzündung, Schnupfen, Husten, Asthma).
Cadmium
  • stört die Funktion der Enzyme,
  • fördert die Infektanfälligkeit,
  • begünstig die Tumorentstehung.

Wie kann ich meinen Körper bei der Entgiftung unterstützen?

Mit Hilfe der Chelattherapie können die Gifte aus dem Organismus ausgeleitet werden. Dabei wird dem Patienten eine Infusionslösung mit sogenannten Chelatbildnern verabreicht. Chelatbildner sind Substanzen, die in der Lage sind, Metalle zu binden, um sie wasserlöslich zu machen. Die gebundenen giftigen Metalle werden dann über den Urin ausgeschieden.

Natürlich ist es auch wichtig, herauszufinden, warum der Körper zu viele Schwermetalle in sich trägt. Wir beraten Sie dazu gerne in unserer Praxis!

Frühkindliche Entwicklung und Förderung – Artikel im Naturheilkunde Journal 08/2018

Frühkindliche Entwicklung und Förderung - Artikel Naturheilkunde Journal | Praxis Schleicher & Brückl

Frühkindliche Entwicklung und Förderung – Artikel im Naturheilkunde Journal 08/2018

Wesentliche Elemente einer Persönlichkeit wie Vertrauen, Selbstwert oder Beziehungsfähigkeit werden bereits in den ersten Wochen und Monaten eines Neugeborenen im Unterbewusstsein geprägt.  Über das Unterbewusstsein können wir unsere Babys aber schon von Anfang an positiv beeinflussen.

Lesen Sie hier den neuen Artikel von Frau Dr. med. Dorothea Brückl und Abbas Schirmohammadi, wie frühkindliche Entwicklung und Förderung bestmöglich gelingen kann.

Der Weg in ein glückliches Leben – Artikel Naturheilkunde Journal 08.2018

Hämochromatose: Was mache ich dagegen?

Hämochromatose: Was mache ich dagegen? | Praxis Schleicher & Brückl

Hämochromatose: Was mache ich dagegen?

Die Folgeschäden der Eisenspeicherkrankheit führen unbehandelt zu schwerwiegenden Erkrankungen im Körper. Bei rechtzeitiger Therapie können jedoch alle Schäden verhindert werden.

Klassischer Aderlass

Das bekannteste Behandlungsverfahren ist die Aderlasstherapie. Dem Patienten wird regelmäßig Blut entnommen, sodass die überfüllten Eisenspeicher geleert werden. Diese Aderlässe müssen lebenslang fortgesetzt und je nach Ausprägung der Krankheit 4 bis 12 mal pro Jahr durchgeführt werden. Die Therapie wird von den meisten Betroffenen gut toleriert, führt aber dennoch aufgrund des chronischen Blutverlustes zu einer Schwächung des Körpers. Außerdem gehen mit jeder Blutentnahme auch wichtige Blutbestandteile wie Eiweiße, Blutplättchen und weiße Blutkörperchen, die besonders für das Immunsystem wichtig sind, verloren. Bei Patienten mit Blutarmut oder ausgeprägter Herzmuskelschwäche sind Aderlässe allgemein zu gefährlich.

Medikamentöse Therapie

Bei der medikamentösen Therapie werden dem Patienten sogenannte Chelatbildner wie Deferoxamin oder Deferasirox verabreicht. Sie binden das Eisen an sich und scheiden es dann über die Niere aus. Allerdings werden die Medikamente oft nicht gut vertragen und haben viele Nebenwirkungen wie Seh- und Hörstörungen.

Erythrozytapharese: der optimierte Aderlass

Genau wie beim klassischen Aderlass wird dem Patienten bei der Erythrozytapharese Blut abgenommen. Allerdings fließt dieses sofort in ein geschlossenes System, wo es in seine Einzelteile aufgetrennt wird. Danach entfernt man gezielt nur die roten, eisenhaltigen Blutkörperchen aus dem Blut. Im Vergleich zum Aderlass lassen sich so pro Behandlung sehr viel mehr rote Blutkörperchen entfernen. Auch die Behandlungszeit ist viel kürzer.
Um die Therapie weiterhin zu verbessern und extrem hohe Eisenwerte möglichst schnell in die Norm zurückzubringen, wird vor der Erythrozytapharese die Blutbildung mit Erythropoetin angeregt. Erythropoetin ist ein Wachstumsfaktor für rote Blutkörperchen, der diese vermehrt bilden lässt. Sie verbrauchen Eisen, welches sie aus dem Gewebe, in dem es vermehrt eingelagert ist, herausholen und in sich selbst einbauen. Eine anschließende Erythrozytapharese ist somit noch effizienter. Meist fallen die Eisenwerte schon nach 2 bis 3 Behandlungen ab. Außerdem sind nur alle 1 bis 3 Jahre eine bis drei Behandlungen notwendig. Der Patient kann als gesund betrachtet werden.

Selbsthilfe: Ernährung umstellen

Die Ernährung spielt bei der Therapie der Hämochromatose zwar nur eine untergeordnete Rolle, jedoch können diätische Maßnahmen die Heilung unterstützen.

  • Schwarzer Tee zum Essen vermindert die Aufnahme von Eisen.
  • Verzichten Sie auf Vitamin C-haltige Getränke (z.B. Orangensaft) 2 Stunden vor und nach dem Essen, da diese die Eisenaufnahme begünstigen.
  • Trinken Sie keinen Alkohol, da er die Aufnahme von Eisen steigert und Gift für die Leber ist.
  • Versuchen Sie auf stark eisenhaltige Nahrungsmittel zu verzichten: z.B. Blutwurst (30mg/100g), Schweineleber (18mg/100g), Weizenkleie (15mg/100g), Kürbiskerne (11,2mg/100g), Rinderschinken (10mg/100g), getrocknete Sojabohnen (9,7mg/100g), Pinienkerne (9,2mg/100g), Austern (5,8mg/100g).

Hämochromatose: Wie stelle ich sie fest?

Hämochromatose: Wie stelle ich sie fest? | Praxis Schleicher & Brückl

Hämochromatose: Wie stelle ich sie fest?

Die Hämochromatose ist eine erblich bedingte Eisenspeicherkrankheit, die aufgrund eines Gendefekts (c282y-Mutation) auftritt.
Durch unsere Nahrung nehmen wir Eisen in den Körper auf, welches im oberen Dünndarmabschnitt dann ins Blut aufgenommen wird. Bei der Hämochromatose gelangt zu viel Eisen ins Blut, was eine erhöhte Blut-Eisen-Konzentration zur Folge hat. Dieses überschüssige Eisen wird dann in verschiedenen Organen abgelagert, was auf Dauert dort schwere Schäden verursachen kann. Typische „Eisenablageorte“ sind vor allem Leber, Bauchspeicheldrüse, Gelenke und Herz.

Obwohl die Hämochromatose aktuell zu den häufigsten Stoffwechselstörungen zählt, wird sie immer noch selten diagnostiziert. Dies liegt an den sehr unspezifischen Symptomen, die in Folge der Krankheit auftreten. Viele Betroffene wurden erst richtig diagnostiziert, weil ein findiger Arzt die Krankheit nach zu hohen Eisenwerten feststellen konnte. Deshalb ist es wichtig auf Frühsymptome zu achten.

Anfangs zeigen sich nur sehr unspezifische Symptome, wie zum Beispiel allgemeine Erschöpfung, Müdigkeit, unklare Gelenkbeschwerden, Gewichtsabnahme, diffuse Oberbauchschmerzen oder depressiven Verstimmungen.

Später treten aufgrund der zu hohen Eisenmenge im Körper schwere Organschäden auf:

  • Die Leber als zentrales Stoffwechselorgan wird am meisten belastet. Das überschüssige Eisen wird vorrangig dort gelagert und wirkt wie ein Zellgift. Ohne rechtzeitige Therapie folgt eine Leberzirrhose mit der Gefahr von Leberkrebs.
  • In der Bauchspeicheldrüse führen die Eisenablagerungen unter anderem zur Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus).
  • Zellschäden im Herzmuskel können Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen auslösen.
  • Lagert sich Eisen in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) ab, folgen ein Testosteronmangel mit verminderter Libido bei Männern und verfrühten Wechseljahren bei Frauen.

Äußert sich der Verdacht einer Hämochromatose, ist der nächste Schritt eine Blutabnahme mit Bestimmung von Ferritin (das Eisenspeicherprotein) sowie der Sättigung des Transferrins (Eisentransportprotein). Leider gehören diese Werte normalerweise nicht zur Routinediagnostik, weshalb erhöhte Werte oft lange nicht bemerkt werden.
Um die Diagnose zu sichern, besteht die Möglichkeit einen speziellen Gentest durchzuführen, mit dem die Hämochromatose zweifelsfrei erfasst werden kann.

Eine möglichst frühzeitige Diagnose und Therapie ist sehr wichtig, um Organschäden zu vermeiden und die Krankheit aufzuhalten. Lesen Sie demnächst, welche Therapiemöglichkeiten es für die Hämochromatose gibt.