Allergien: Was kann ich dagegen tun? | Praxis Schleicher & Brückl

Allergien: Was kann ich dagegen tun?

Eine Allergie ist sehr belastend. Aus diesem Grund sollten Sie die nervenden Symptome nicht einfach hinnehmen, sondern aktiv gegen die Allergie vorgehen.

1. Gegen was bin ich allergisch?

Als erstes erfolgt eine saubere Diagnostik, die auch den Immunstatus und verschiedene Allergietests miteinbezieht.

2. Meidung des Allergens

Danach ist das erste Ziel der Behandlung aller Allergien die Vermeidung des Allergieauslösers (Allergen). Das ist natürlich insbesondere bei einer Pollen-Allergie nicht gänzlich möglich, da sich Pollen überall in der Luft befinden.

3. Ausleitende Therapie

Deshalb empfehlen wir zusätzlich anfangs eine ausleitende Therapie, die alle entzündlichen Stoffe und Schlackenablagerungen aus dem Körper entfernen soll.
Während dieser Entschlackungsphase muss viel Flüssigkeit aufgenommen werden: am besten magnesiumhaltiges Mineralwasser, spezielle Tees oder Basenbrühe.

Rezept für Basenbrühe:

1 l Wasser
3 mittelgroße Kartoffeln
1 Karotte
1 großes Stück Sellerie

Gemüse klein schneiden um im Dampfkochtopf 20 min kochen. Kein Salz verwenden! Gemüsebrühe abgießen und ungesalzen trinken. Täglich frisch zubereiten!

4. Gegensensibilisierung

Jetzt ist der Körper bereit für die Gegensensibilisierung. Hierbei lernt der Körper, dass seine Überreaktion gegen die harmlosen Stoffe unbegründet ist und er diese Substanzen nicht mehr angreifen muss.

  • Blind-Desensibilisierung: Eine kleine Menge Blut wird entnommen und mit speziellen Stoffen angereichert, um daraus aktive Immuntropfen herzustellen. Diese werden dann mind. 1 Jahr lang eingenommen, sodass das Immunsystem gezielt Antikörper gegen die darin enthaltenen Allergieauslöser bildet und sie somit unschädlich macht. Ein großer Vorteil dieser Therapie: es ist völlig unwichtig, was das krankmachende Allergen ist, denn die Antikörper im Blut bilden selbst den immunologischen Reiz.
  • Schwarzkümmelbehandlung: Schwarzkümmelöl enthält essentielle Fettsäuren, die in den Fettstoffwechsel eingreifen und die Bildung von Arachidonsäure bewirkt. Diese führt zu einer Immunausgleichsreaktion. Bei dieser Therapie soll das Schwarzkümmelöl 3 Mal täglich eingenommen werden (entsprechend 3 g täglich).

5. Verhalten während und nach der Therapie

Alles, was die natürlichen Selbstheilungskräfte beeinträchtigen könnte, sollte während und kurz nach der Behandlung vermieden werden.
Das bedeutet insbesondere

  • geregelter Lebensrhythmus
  • ausreichend Schlaf
  • keine intensive Sonnenbestrahlung
  • Vermeidung von physischen und psychischen Überanstrengungen
  • viel frische Luft, Bewegung und Freizeit
  • keine heißen Bäder Thermalanwendungen oder Überhitzungsprozeduren
  • gesunde und ausgewogene Ernährung: vitaminreiche Kost (Obst, Gemüse, Fruchtsäfte, Milch, Joghurt, pflanzliche Öle), regelmäßige Mahlzeiten, Vermeidung: tierische Eiweiße, grobe Kohlarten, blähende Speisen, chemisch konservierte Nahrungsmittel, Kaffee, Alkohol, Nikotin

Als Allergologen in München sind wir schon seit vielen Jahren für unsere Patienten da. Unser Ziel ist es dabei immer, eine für den Einzelnen individuelle Therapielösung zu finden.
Sie haben Fragen zum Thema Allergie oder möchten uns im Rahmen einer Beratung und Behandlung zurate ziehen? Dann kontaktieren Sie uns und vereinbaren Sie einen Termin.