Basisregeln des Gesundwerdens | Praxis Schleicher & Brückl

Basisregeln des Gesundwerdens

Husten, Schnupfen, Heiserkeit – in den kalten Wintermonaten kursieren so einige Bakterien und Viren die die typischen Erkältungssymptome provozieren. Wer allerdings seinen Beschwerden rechtzeitig entgegenwirkt und seinem Immunsystem unter die Arme greift, der kann auch schnell wieder gesund werden.
Wir haben für Sie die Basisregeln für eine schnelle Genesung zusammengestellt.

1. Ruhe

Nehmen Sie sich nichts vor und schalten Sie einfach mal so gut es geht ab, denn Stress schwächt Ihre Abwehrkräfte. Legen Sie sich ins Bett oder aufs Sofa, sorgen Sie für eine entspannte Atmosphäre und genießen Sie es einfach mal nichts zu tun.

2. Viel trinken

Versuchen Sie mindestens 3 Liter Flüssigkeit, am besten Wasser oder Tee, aufzunehmen. Ein ausgewogener Flüssigkeitshaushalt ist wichtig, um die Schleimhäute feucht zu halten. Damit können diese sich besser gegen neue Viren und Bakterien wehren. Ob warm oder kalt, ist ganz von Ihren Vorlieben abhängig. Meist tut Wärme gut, in einigen Fällen, wie beispielsweise bei geschwollenen Mandeln, kann auch Kälte angenehm sein.

3. Hühnersuppe

Über viele Jahre schon hat sich ein altes Hausmittel als „Gesundmacher“ bewährt: die Hühnersuppe. Im Hühnerfleisch ist reichlich Zink enthalten, das besonders wichtig für das Immunsystem ist. Beim Kochen des Huhns wird zudem der Eiweißstoff Cystein freigesetzt, der Entzündungen bekämpft und Schleimhäute abschwellen lässt. Außerdem füllen Sie mit der Suppe gleichzeitig noch Ihren Elektrolyt- und Wasserhaushalt auf.

4. Wärme

Halten Sie Ihren Körper warm. Eine Wärmflasche in Kombination mit Omas selbstgestrickten Wollsocken oder ein Fußbad wirken manchmal wahre Wunder, wenn der Kopf zu ist und die Nase verstopft. Vielen Menschen tut auch ein Erkältungsbad gut. Danach aber bitte zum Nachschwitzen gleich ins Bett und ausruhen.

5. Frische Luft

Sorgen Sie dafür, dass die alte abgestandene Luft durch frischen Sauerstoff im Krankenzimmer ersetzt wird. Einfach mehrmals am Tag kurz Stoßlüften. Damit kein Zug entsteht, gehen Sie am besten kurz aus dem Zimmer oder Sie kuscheln sich bis zur Nasenspitze unter die Decke.

6. Fieber

Fieber ist eine natürliche Heilreaktion des Körpers, das man zulassen sollte. Es reinigt den Körper und aktiviert alle notwendigen Immunreaktionen. Das Fieber darf auch eine kurze Zeit lang hoch sein – wichtig ist, wie es dem Patienten dabei geht. Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und Schwäche sind normal. Achten Sie vor allem darauf, genug zu trinken, wenn Sie Fieber haben.
Wer dennoch das Gefühl hat, das Fieber sei zu hoch, kann auf die altbewährten Methoden wie Wadenwickel, Essigsocken usw. zurückgreifen.

7. Geduld

Unser Immunsystem macht das schon. Geben Sie sich und Ihrem Körper die Zeit und das Vertrauen gesund zu werden. Manchmal dauert das eben ein paar Tage. Genießen Sie einfach die Tage der Ruhe ganz ohne Stress und Alltagshektik.

Falls sich Ihr Zustand jedoch stark verschlechtert oder Sie das Gefühl haben, Hilfe beim Gesundwerden zu brauchen, dann sprechen Sie mit Ihrem Arzt des Vertrauens. Auch wenn Ihr Fieber länger als drei oder vier Tage anhält, sollten Sie in unserer Praxis vorbeikommen.