Belastungsquelle Arbeit | Praxis Schleicher & Brückl

Belastungsquelle Arbeit: Wie Sie wieder neuen Schwung in den Job bringen

Gerade jetzt im Winter, wo die Tage noch sehr kurz sind und das kalte Wetter uns nicht recht an die frische Luft treibt, sind wir oft frustriert von unserer Arbeit. Sie nimmt bei den meisten Menschen den Hauptteil des Tages ein und wir haben das Gefühl unsere Freizeit nur noch im Dunkeln gestalten zu können. So entsteht Arbeitsfrust, Stress und Ärger. Wir stellen Ihnen heute ein paar Tricks vor, wie Sie wieder Lust am Arbeiten bekommen und auch positive Seiten erkennen können.

Vor allem psychische Erkrankungen machen uns unser Leben oft zur Bewährungsprobe. Schuld an den steigenden Zahlen an psychischen Leiden ist sicher nicht allein die Arbeitswelt, jedoch wird niemand bestreiten, dass der Beruf des Öfteren eine mögliche Quelle für Dauerstress ist – und der macht krank.
Allerdings können Sie sich selbst ein persönliches Anti-Stress-Programm basteln, das auf drei Grundregeln aufgebaut ist: akzeptieren – verändern – oder verlassen. Es gibt immer einen Weg.

Die positiven Seiten der Arbeit erkennen

Versuchen Sie einmal etwas Gutes an Ihrem täglichen Arbeitstag zu finden: er gibt Ihnen Struktur, gibt Ihnen Antrieb für einen schwungvollen Start in den Tag und führt dazu, dass Sie sich aktiv und wertvoll fühlen können. Schließlich hat Ihr Arbeitgeber ja speziell Sie für Ihre Position ausgesucht.

Falls Sie aktuell sehr unzufrieden mit Ihrer Tätigkeit sind, dann ergreifen Sie jetzt die Initiative selbst! Stellen Sie sich im ersten Schritt folgende Fragen: „Was interessiert mich? Was würde mich glücklicher machen? Wie kann ich meine Ziele erreichen?“.
Im nächsten Schritt müssen Sie selbst aktiv werden. Es gibt immer wieder gute Gelegenheiten für ein Gespräch mit dem Chef, denn diesem ist oft gar nicht klar, dass sich seine Mitarbeiter Veränderungen wünschen.

Wertschätzung unter Kollegen

Ein Quelle, aus der Sie vielleicht auch neue Energie schöpfen können, sind Ihre Kollegen. Sagen Sie ihnen doch einfach einmal „Gut gemacht!“ – es gibt kaum eine kräftigere Motivationsspritze und jeder Mensch freut sich über Anerkennung. Wer sich wertschätzen verhält, kann das gesamte Arbeitsklima positiv beeinflussen und es ist auch wahrscheinlicher, dass Ihre Kollegen dann auch für Sie einmal ein Lob aussprechen.

Erhalten Sie von Ihrem Chef selten oder gar keine Anerkennung, sollte das nicht zu sehr an Ihrem Selbstwertgefühl kratzen. Manche Menschen tuen sich einfach sehr schwer mit dem Loben.

Glücklich nur am Feierabend?

Arbeitszeit ist auch Lebenszeit – warum also nicht etwas mehr Leben in die Arbeit einbringen?
Vielleicht können Sie Ihre freundschaftlichen sozialen Kontakte nicht komplett in die Freizeit verschieben und finden auch am Arbeitsplatz liebe Menschen, die Sie mögen. Kurze Plaudereien in der Kaffeepause, eine gemeinsame Mittagspause – das alles kann motivierend wirken.

Wichtig ist, dass Sie sich nicht selbst unter zu großen Druck setzen – denn das kann unter Anderem zum Burn-out-Syndrom führen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie es nicht alleine schaffen, aus Ihrem Stimmungstief zu kommen, dann beraten wir Sie natürlich gerne in unserer Praxis!