Stress macht krank: Psychohygiene und das Immunsystem Teil 2

Psychohygiene und das Immunsystem 2 | Praxis Schleicher & Brückl

Stress macht krank: Psychohygiene und das Immunsystem Teil 2

Sie kennen bestimmt folgende Redewendung: „Das schlägt mir auf den Magen“. Diese Aussage kommt nicht von ungefähr, denn das Magengeschwür ist ein typischer Effekt von anhaltendem Dauerstress. Wenn unser Körper ständig unter Stress steht, kann das vielfältige Symptome nach sich ziehen, denn die psychische Gesundheit wirkt sich auf das Immunsystem aus und andersherum. Wir stellen Ihnen einige Schritte vor, was Sie für sich selbst tun können, um Ihre seelische Gesundheit zu unterstützen.

Verstehen und anerkennen

Zuerst dürfen Sie wohlwollend anerkennen,  dass Sie unter hohen psychischen Belastungen stehen. Manchmal merkt man nämlich vor lauter Stress gar nicht mehr, was man eigentlich alles leistet. Auch bei traumatischen Erfahrungen darf die Situation erst einmal als solche anerkannt werden, bevor Heilung stattfinden kann. Einen Schritt zurück treten und einmal betrachten wie eine dritte Person betrachten, was sich für ein Bildnis zeigt, eröffnet den Weg zur Veränderung.

Hintergründe verstehen

Es hilft, wenn man versucht zu verstehen, wie es zur aktuellen Belastungssituation gekommen ist. Hintergründe und Dynamiken zu verstehen, kann die ein oder andere Lampe für uns anknipsen. Wenn wir zum Beispiel verstehen, wie Bindungsstörungen in der Kindheit entstehen können, fällt es leichter zum Beispiel aktuelle Beziehungsproblematiken anzugehen und zu klären. Die Zusammenarbeit mit einem Psychotherapeuten erleichtert diesen Schritt.

Wertschätzung

Die liebevolle Wertschätzung für sich selbst ist ein wo wunderbarer Schritt auf dem Heilungsweg, Sie dürfen stolz sein auf alles, was Sie bis jetzt geschafft haben. Alle Reaktionen, die aus schwierigen Situationen heraus entstanden sind, haben Sie wertvolle Überlebensstrategien gelehrt.

Innere Anteile heilen

Diese Überlebensstrategien zehren sehr häufig an unserer Energie und oft sind sie nicht mehr dienlich oder sogar störend. Hier kann die Arbeit mit inneren Anteilen hilfreich unterstützen und den Weg zur Heilung frei machen. Um das Seelenheil zu fördern helfen Psychotherapien, systemische Therapien, Traumatherapien und alle anderen Arten von Körpertherapie. Auch Coaching oder ein enger Austausch mit guten Freunden kann Ihnen helfen, wieder Energie zu tanken.

Eigene Wahrnehmung schärfen

Versuchen Sie mehr auf sich selbst, Ihren Körper und Ihre Bedürfnisse zu hören. Meist gibt Ihnen Ihr Körper Zeichen. Wir dürfen dem Körper lauschen und sehen, was er gerade braucht. Dafür brauchen wir Zeit und Raum und vor allem Stille. Achtsamkeitstraining kann hier helfen, den Fokus zu ändern.

Dankbarkeit

Überlegen Sie sich, was Sie schon alles geschafft haben und seien Sie dankbar dafür. Halten Sie positive Momente oder Ereignisse fest, vielleicht wollen Sie ja sogar ein kleines Dankbarkeits-Journal anlegen. Darin können Sie zum Beispiel jeden Abend 3 oder mehr Dinge notieren, für die Sie an diesem Tag dankbar waren. Indem Sie Ihre Gedanken auf positive Erlebnisse lenken, fühlen Sie sich automatisch gelassener.

Immunsystem stärken

Wichtig bei der Psychohygiene ist aber auch, dass nicht nur seelische Belastungen den Körper beeinflussen können, sondern, dass das System auch anders herum funktioniert! Der Mensch muss aus medizinischer Sicht immer als Ganzes gesehen werden. Das heißt, dass uns auch z.B. Immuntherapien stärken können, da ein starkes Immunsystem auch Stress leichter verarbeitet.
Es ist also möglich immer von beiden Seiten zu arbeiten. Die Arbeit an der Psyche stärkt das Immunsystem und Immuntherapie stärkt die Psyche.

Die Praxis Schleicher & Brückl hilft Ihnen gerne dabei, das Urgefühl von Gesundheit wieder herzustellen. Mit Hilft von Individualtherapie, Immunmodulation, Psychohygiene und weiteren aufbauenden Maßnahmen, gelingt es, den Patienten aus dem Tief herauszuführen.

Der Immun-Code: Neues Buch von Frau Dr. Schleicher-Brückl

Neues Buch: Der Immun-Code | Praxis Schleicher & Brückl

Sie interessieren sich für das Thema Immunsystem? Dann ist Der Immun-Code genau das Richtige für Sie.

Frau Dr. Schleicher-Brückl beschreibt anschaulich und verständlich, wie unser Immunsystem aufgebaut ist, aus welchen Bestandteilen es besteht sowie die Abwehrsysteme, die zur Immunabwehr gehören.
Unser Immunsystem schützt uns nur dann gut, wenn wir es durch eine entsprechende Ernährung und Lebensweise unterstützen. Im Immun-Code finden Sie Tipps und Ratschläge von Frau Dr. Schleicher-Brückl, wie Sie Ihr Immunsystem effizient unterstützen können.

Der Immun-Code erscheint im April 2021 und ist natürlich auch als eBook erhältlich.

Erkältungssymptome? Das können Sie jetzt tun!

Erkältungssymptome | Praxis Schleicher & Brückl

Erkältungssymptome? Das können Sie jetzt tun!

Husten, Schnupfen, Heiserkeit, Erschöpfung, Gliederschmerzen, Kopfschmerzen. Momentan ist es nicht leicht, eine Erkältung, die Grippe oder Covid-19 zu unterscheiden. Wenn Sie sich vielleicht angesteckt haben oder einfach nur erkältet sind, dann heißt es: sich Zeit nehmen, um wieder gesund zu werden.
Über die kommenden Feiertage ist es nicht immer möglich, sofort einen Arzt aufsuchen zu können. Deshalb haben wir für Sie zusammengestellt, was Sie trotzdem zuhause tun können, um Ihren Körper beim Gesundwerden zu unterstützen.

Die Basisregeln des Gesundwerdens

1. Ruhe

Ruhe heißt wirklich Ruhe geben. Ins Bett oder auf das Sofa legen und schlafen (immer noch die beste Medizin), lesen, fernsehen, Tee trinken, nichts tun. Wichtig ist, dass Sie nicht sofort beim ersten Besserungszeichen wieder 100 % geben! Lassen Sie es auch noch einige Tage nach der Gesundung ruhig angehen.

2. Trinken

Viel trinken. Wenn Sie Fieber haben, verlieren Sie sehr viel Flüssigkeit. Mit viel Trinken sind mind. 3 Liter Wasser, Kräutertee oder Saft gemeint. Ob warm oder kalt ist ganz individuell. Meist tut etwas Warmes gut, in einigen Fällen hat man aber sehr viel Durst auf kalte Getränke. Dem Verlangen darf man dann nachgehen. Zwickt es im Hals, sind die Mandeln geschwollen und tut Kaltes gut, dann kann sogar das Lutschen eines Eiswürfels sehr hilfreich und angenehm sein.

3. Hühnersuppe

Bitten Sie Ihre Liebsten oder Ihre Nachbarn um eine kräftige, selbstgemachte Hühnerbrühe. Diese kann auch kontaktlos vor die Tür gestellt werden. In der Hühnersuppe sind antientzündliche Stoffe enthalten und sie regt das Immunsystem an. Außerdem wird der Elektrolyt- und Wasserhaushalt aufgefüllt.

4. Wärme

Sorgen Sie für warme Füße mit Hilfe einer Wärmflasche in Kombination mit Omas selbstgestrickten Wollsocken. Auch ein warmes Fußbad wärmt auf. Wenn der Kopf zu ist und die Nase wegen Schnupfen verstopft, dann wirkt ein ansteigendes Fußbad manchmal wahre Wunder!
Vielen Menschen tut auch ein Erkältungsbad sehr gut. Danach dann bitte gleich ins Bett zumnachschwitzen und ruhen.

5. Frische Luft

Ganz wichtig ist das Stoßlüften! Die alte abgestandene Luft muss raus und frischer Sauerstoff ins Krankenzimmer. Hier kurz richtig kräftig lüften!
Damit kein Zug entsteht, aus dem Zimmer gehen für die Zeit oder bis zur Nasenspitze unter die Decke kuscheln.

6. Fieber

Fieber zulassen. Fieber ist eine natürliche Heilreaktion des Körpers und man sollte sich freuen, wenn man bei einem Infekt Fieber hat. Es reinigt den Körper und aktiviert hervorragend alle notwendigen Immunreaktionen. Fieber darf auch hoch sein. Entscheidend ist der klinische Zustand des Patienten – also wie es dem Patienten dabei geht. Gliederschmerzen, Kopfschmerzen und Schwäche sind in diesem Zustand normal aufgrund der erhöhten Interleukine.
Wenn Sie dennoch das Gefühl haben, das Fieber senken zu müssen, dann vorerst mit den altbewährten Methoden wie Wadenwickel, Essigsocken etc.
Das wichtigste im Fieber ist viel zu trinken. Unterstützend können hier die homöopathischen Mittel Belladonna oder Aconitum wirken. Kontaktiere Sie am besten Ihren Arzt oder Heilpraktiker, um sich beraten zu lassen. Sie können sich auch jederzeit telefonisch an mich wenden.

7. Cystus

Cystus ist ein Heilkraut, das unser Immunsystem bei der Virenabwehr unterstützt. Sie können davon Tabletten lutschen oder das Kraut direkt als Tee oder Sud zur Inhalationen verwenden. Den Tee können Sie natürlich  trinken.

8. Lungenwickel

Haben Sie schon einmal die wohltuende Erfahrung eines Lungenwickels gemacht? Probieren Sie es doch einfach mal aus! Einfach eine Wärmflasche machen und auf die Brust einen Wickel mit Olivenöl und optional einigen Tropfen ätherischem Lavendelöl geben. Darauf ein Tuch und darüber dann die Wärmflasche. Nochmal dick unter die Bettdecke packen und ruhen. Befreit und beruhigt die Atemwege.

9. Schwarzkümmelöl

Die regelmäßige Einnahme von Schwarzkümmelöl reinigt und stärkt die Lunge. 3 x einen Teelöffel oder 3 x 2 Kapseln.

10. Warme Milch mit Honig

Da nicht jeder Milch verträgt, kann alternativerweise auch Mandelmilch verwendet werden. Auf jeden Fall erwärmen und mit einem großen Teelöffel Honig (Manuka Honig unterstützt ebenfalls die Abwehr gegen Viren und Bakterien) trinken. Kann schleimlösend wirken und beruhigend wirken.

11. Morokarottensuppe

Sie kennen die Morosche Karottensuppe (auch Moro-Suppe genannt) nicht? Vor allem wenn Ihr Darm in Mitleidenschaft gezogen ist, ist die Moro Karottensuppe eine hervorragende Methode, um dem Darm zu helfen, sich zu regulieren. Aber auch während einer Virusgrippe ist es eine gute und darmentlastende Mahlzeit.
Einfach ein halbes Kilo geschälte Karotten in einem Liter Wasser über einen längeren Zeitraum (mind. 90 min) kochen lassen, dann pürieren und mit abgekochtem Wasser wieder auf 1 Liter auffüllen, etwas salzen – fertig!

12. Vitamin C

Haben Sie den Verdacht, dass Sie etwas ausbrüten? Dann gleich hochdosiert Vitamin C einnehmen! Auch während eines Infektes kann es Sie gut unterstützen.

13. Calcium

Calcium wird oft vergessen. Es ist jedoch ein ganz wichtiger Stoff, um die Immunvorgänge zu aktivieren. Aber auch für das Herz, den Kreislauf und natürlich für die Knochen ist es wichtig.
Während einer Grippe kann es Ihnen helfen und Ihre Kraft kommt schneller zurück. Zum Beispiel etwa 500 mg Calciumbrausetabletten in Wasser lösen.

14. Ätherische Öle

Im Diffuser oder auf die Haut aufgetragen können ätherische Öle eine sehr große Kraft entfalten. Ich arbeite in meiner Praxis sehr häufig mit ätherischen Ölen und diese haben mich persönlich schon oft prophylaktisch, aber auch während einer Krankheit schnell wieder aufgebaut. Viele Öle haben aufgrund ihrer Inhaltsstoffe eine unterstützende Wirkung gegen Pilze und Bakterien. In einer Studie konnte sogar nachgewiesen werden, dass das Verdampfen der Öle in einer Klinik die Keimlast auf den Oberflächen stark reduzieren konnte.
Meine Hauptöle in der Erkältungszeit sind: Zitrone, Orange, Eucalyptus, Pfefferminz, Nelke, Rosmarin, Lavendel… um nur einige zu nennen. Für eine individuelle Beratung bitte gerne einen Telefontermin bei mir vereinbaren.
Lesen Sie auch gerne unsere Artikel zu ätherischen Ölen:
Ätherische Öle: Bedeutende Öle der Aromatherapie
Aromatherapie: Wirkung von ätherischen Ölen

15. Geduld und Vertrauen

Unser Immunsystem macht das schon. Geben Sie sich und Ihrem Körper die Zeit und das Vertrauen, gesund zu werden. Das dauert auch ein paar Tage. Ihr Körper vollbringt gerade Hochleistungen! Einfach die Basisregeln beachten, denn damit helfen Sie Ihrem Körper am besten.

Wenn Sie sich unsicher sind, Ihr Zustand sich stark verschlechtert oder Sie das Gefühl haben, Hilfe beim Gesundwerden zu brauchen, dann sprechen Sie mit Ihrem Arzt des Vertrauens. Übrigens auch wenn das Fieber länger als drei oder vier Tage anhält, sollten Sie Ihren Arzt anrufen!

Falls Sie den Verdacht haben, sich vielleicht mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, ist in unserer Praxis auch eine telefonische Beratung möglich!
Telefon: 089 – 41 94 530

So beugen Sie einen Sonnenbrand vor!

So beugen Sie einen Sonnenbrand vor | Praxis Schleicher & Brückl

So beugen Sie einen Sonnenbrand vor

Sommer, Sonne, Sonnenbrand? Jeder von uns hatte wahrscheinlich schon einmal einen Sonnenbrand und weiß, das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch richtig schmerzhaft und gefährlich für die Haut werden.
Wir verraten Ihnen heute einige Tipps, wie Sie einen Sonnenbrand vorbeugen können.

10 Tipps um Sonnenbrand vorzubeugen

1. Sonnencreme

Ganz klar, wer sich längere Zeit in der Sonne aufhält, sollte Sonnencreme benutzen. Sie verlängert die Eigenschutzzeit der Haut und verhindert für eine gewisse Zeit, dass Sonnenstrahlen in die Haut eindringen können.
Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt dabei an, um welchen Fakor die Eigenschutzzeit verlängert wird.
Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor = erzielte Schutzzeit
Die Eigenschutzzeit hängt von Ihrem Hauttyp ab.

2. Sonnenschutz verlängern

Ja, auch der zweite Tipp widmet sich nochmal der Sonnencreme, da sie wirklich essenziell ist. Das Auftragen der Sonnencreme sollte nämlich regelmäßig wiederholt werden, denn die erzielte Schutzzeit hält nicht den ganzen Tag an.
Besonders nach dem Baden sollten Sie den Sonnenschutz erneuern.

3. Kopfbedeckungen

Wenn auch Kopfbedeckungen für manche Menschen modisch nicht ansprechend sind, sollten Sie an Ihre Gesundheit denken. Die Haare allein bieten leider keinen Schutz gegen die Sonne.

4. UV-dichte Kleidung

Auch Kleidung kann UV-Strahlen abhalten. Anders als der LSF bei der Sonnencreme wird hier der UPF (ultraviolet protection factor) angegeben. Auch normale Kleidung bietet Schutz vor UV-Strahlen, diese spezielle Kleidung kann den Schutz jedoch nochmal erhöhen (besonders im Hochgebirge, am Strand und im Urlaub sinnvoll).

5. Gewisse Körperstellen besonders schützen

Bestimmte Körperstellen gelten als sogenannte Sonnenterrassen, da sie direkt von oben von den Sonnenstrahlen getroffen werden. Dazu gehören Schultern, Nase, Ohren, Dekolleté und Wangen. Benutzen Sie an diesen Stellen am besten LSF 50.

6. Vitaminreiche Ernährung

Ja, auch die Ernährung kann dabei helfen, Ihre Haut fit für den Sommer zu machen. Gewöhnen Sie Ihre Haut am besten langsam an die Sonne und gönnen Sie ihr auch mal Schattenpausen. Viele Vitamine (Vitamin A, E und C) sind besonders wichtig für eine gesunde Haut, die durch Obst und Gemüse aufgenommen werden können.

7. Langes Baden vermeiden

Klar, an heißen Tagen sind Erfrischungen im kühlen Nass besonders angenehm. Achten Sie jedoch darauf, dass der Aufenthalt im Wasser nicht zu lange dauert, da das Wasser die UV-Strahlung reflektiert und es so zu einer Mehrbelastung der Haut kommt.
Das kann übrigens auch passieren, wenn Sie sich auf einem Boot nahe am Wasser aufhalten!

8. UV-Index beachten

Der UV-Index (UVI) gibt die aktuelle Intensität der Sonnenstrahlung an und damit auch, wie hoch die Sonnenbrandgefahr ist. Je höher der UVI, desto höher also auch das Sonnenbrandrisiko. Die Skala reicht von 1 bis 11+. Ab einem UVI von höher als 6 (hohe Strahlung) sollten Sie sich besser im Schatten aufhalten.
Den aktuellen UV-Index für Ihren Aufenthaltsort erfahren Sie beim Deutschen Wetterdienst oder auf anderen Wetter-Seiten.

9. Achtung bei Einnahme von Medikamenten

Bei bestimmten Medikamenten kommt es zu einer erhöhten Lichtempfindlichkeit der Haut. Dazu gehören zum Beispiel manche Antibiotika, Schmerzmittel sowie Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Epilepsie oder Malaria. Informieren Sie sich am besten im Vorfeld bei Ihrem Arzt oder Apotheker.

10. Auch im Schatten schützen

Die Meinung, dass man im Schatten keinen Sonnenbrand bekommen kann ist weit verbreitet – aber falsch. Sonnenschirme oder Wolken halt die UV-Strahlung nicht vollständig ab und auch Sand, Wasser oder Gebäude reflektieren die Strahlen. Deshalb bitte auch im Schatten eincremen und schützen!
Die gute Nachricht: Man kann im Schatten auch braun werden! Das dauert zwar länger als in der direkten Sonne, ist dafür aber viel schonender und gleichmäßiger.

Offenes Bein: Diagnose und Behandlung

Offenes Bein: Diagnose und Behandlung | Praxis Schleicher & Brückl

Offenes Bein: Diagnose und Behandlung

Teil 1: Offenes Bein: Ursachen und Symptome

Wenn Wunden nicht heilen, ist dies sehr belastend. Das offene Bein entwickelt sich in vielen Fällen zu einem chronischen Leiden, da hinter den nicht-heilenden Unterschenkelgeschwüren verschiedene Ursachen stecken können. Diese müssen vom Arzt diagnostiziert werden, da sie oft unterschiedlich behandelt werden müssen.

Diagnostik

Zuerst erfolgt eine genaue Anamnese und eine körperliche Untersuchung. Auch zusätzlich bekannte Erkrankungen wir Diabetes oder eine Herzschwäche sollten Sie dem Arzt mitteilen, da diese schlecht heilende Wunden begünstigen können,
Das offene Bein wird genau dokumentiert (Form, Größe, Beschreibung), sodass später Veränderungen überprüft werden können. Arterielle Fußpulse und der Beinumfang werden gemessen.

Das wichtigste Verfahren bei der Diagnose ist ein Ultraschall der Blutgefäße. Dadurch kann die Struktur der Gefäße und der Blutfluss darin beurteilt werden.
Mit Hilfe der sogenannten Dopplersonographie wird der Blutfluss in den Gefäßen farbig dargestellt.

Behandlung des offenen Beins

Nach der Diagnostik müssen die verschiedenen Typen des offenen Beins richtig behandelt werden:

  • Venöser Ulcus: Hierbei handelt es sich um eine Blutstauung, die schnell mit Hilfe von wundrandkomprimierender Verbandstechnik, Wachstumsfaktoren aus dem eigenen Blut und Ozonbegasung geheilt werden kann.
  • Arterielle Durchblutungsstörungen: durchblutungssteigernde Maßnahmen wie Ozontherapie, Ozonbegasung oder Gefäßoperation
  • immunologische Störungen: Gegensensibilisierung mit Ozonbegasung, Wachstumsfaktoren und Stammzelltherapie, enzymatische Therapie, tibetanische Kräutermischung gegen Entzündungskomplexe und Immunglobine als Infusion
  • schlecht heilende Wunden: saubere Wundsanierung, Ozonbegasung, spezielle Verbandstechnik, Beschleunigung der Heilung durch Wachstumsfaktoren aus dem eigenen Blut
    Der Einsatz von Wachstumsfaktoren, die aus dem eigenen Blut gewonnen werden, bietet sich in jedem Fall an, da sie das allgemein die Wundheilung fördern. Sie werden bei jeder Art des Beingeschwüres erfolgreich eingesetzt.
    In seltenen schwierigen Fällen kann ihr Effekt noch zusätzlich durch Schallwellenbehandlung verstärkt werden.

Die Praxis Schleicher & Brückl berät Sie natürlich auch gerne persönlich rund um das Thema offenes Bein.

Offenes Bein: Ursachen und Symptome

Offenes Bein: Ursachen und Symptome | Praxis Schleicher & Brückl

Offenes Bein: Ursachen und Symptome

Umgangssprachlich wird als offenes Bein ein Geschwür meist an der Innenseite des Unterschenkels (Ulcus cruris) bezeichnet. Dabei handelt es sich um schlecht oder gar nicht heilende sowie oft nässende Wunden.

Welche Ursachen hat das offene Bein?

Eine sehr häufige Ursache ist eine Venenschwäche, bei der die Venenklappen gestört sind. Es gibt jedoch verschiedene Typen von Beingeschwüren, die oft auch unterschiedlich behandelt werden müssen:

  • Venöser Ulcus: ausgelöst durch Krampfadern, die eine Blutstauung erzeugen und chronische Geschwüre auslösen
  • Arterielle Durchblutungsstörungen: ausgelöst durch Gefäßverschlüsse an Ober- und/oder Unterschenkel (oft Nebenwirkung bei fortgeschrittenen Diabetes)
  • seltene immunologische Störungen: lösen aggressiv gegen den Körper gerichtete Entzündungen aus und erzeugen schwer behandelbare Geschwüre
  • schlecht heilende Wunden nach Verletzungen (z.B. am Nagelbett bei zugrundeliegenden Stoffwechselerkrankungen)

Symptome und Anzeichen

Das offene Bein entwickelt sich meist erst nach einer Reihe von Symptomen, die sich über mehrere Jahre hin entwickeln.

Erste Anzeichen bei einer Venenschwäche sind schwere, „müde“ Beine, die jucken können sowie Schwellungen im Fuß und Unterschenkel. Mit der Zeit werden dann sogenannte Besenreiser sichtbar, die sich mit dann zu einem Krampfaderleiden entwickeln.
Später entstehen Ödeme, also sicht- und tastbare Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe. Außerdem kann sich eine verstärke Pigmentierung bilden, also braune Flecken in den betroffenen Bereichen.

Was kann ich vorbeugend dagegen tun?

Die beste Vorbeugung ist, dass Sie die ersten Anzeichen von veränderten Venen in den Beinen ernst nehmen und so schnell wie möglich einen Arzt aufsuchen.
Venenerkrankungen können auch erblich bedingt sein, sodass Sie besonders auf erste Anzeichen achten sollten, wenn weitere Familienmitglieder betroffen sind.
Diabetes und Rauchen begünstigen die Entstehung des offenen Beins. Außerdem steigt ab dem 80. Lebensjahr die Häufigkeit an. Achten Sie auf ausreichend Bewegung, sodass die Wadenmuskelpumpe genügend zum Einsatz kommt und das Blut nicht in den Beinen versackt.

In unserem nächsten Artikel erklären wir Ihnen, wie die verschiedenen Typen von Beingeschwüren diagnostiziert und behandelt werden können.

Teil 2: Offenes Bein: Diagnose und Behandlung

Das Geheimnis um die Erfolge der Ozontherapie ist gelüftet

Wirkung der Ozontherapie | Praxis Schleicher & Brückl

Das Geheimnis um die Erfolge der Ozontherapie ist gelüftet

Das Element Sauerstoff besteht aus zwei Molekülen Sauerstoff (O2), Ozon aus drei (O3). Ozon ist deshalb eine sehr labile und sehr reaktive Zustandsform des Elements Sauerstoff. Beim Zerfall entstehen freie Radikale, die blitzschnell innerhalb weniger Sekunden mit den Molekülen in der Umgebung reagieren.

Anwendungsgebiete

Schon lange kennt man die großen Erfolge der Ozoneigenbluttherapie in der Naturheilkunde. Die Anwendung ist vielfältig:

  1. als große Ozoneigenblutinfusion
  2. als Spritze in den Muskel und oder unter die Haut
  3. als Einlauf in den Darm
  4. zur Begasung z.B. am Bein

Heilerfolge

Jeweils beobachtete man enorme Heilerfolge:

  1. zur allgemeinen Revitalisierung
  2. bei Akutbehandlungen von Infekten besonders bei Viren
  3. zur Steigerung der Durchblutung
  4. zur Behandlung von falschen Darmkeimen und lokalen Entzündung
  5. zur erfolgreichen Behandlung von Beingeschwüren

Wirkung der Ozontherapie

Bisher hielten die Ärzte die erhöhte Sauerstoffzufuhr für den Grund des Erfolgs. Nachdem jedoch auch schwerentzündliche Viruserkrankungen der Leber ausheilten wurden Studien durchgeführt.
Dabei zeigte sich nun beweisend die immunologische Wirkung von Ozon:

  1. Beim Zerfall von Ozon (O3) entsteht ein Sauerstoffradikal. Dieses Radikal aktiviert eine Energiestufe in der Membran von Immunfresszellen. Dabei wird eine Energiewelle frei, die die nächste Zelle aktiviert. So werden in kürzester Zeit alle Zellen in einen aktivierten Zustand versetzt und reinigen den Körper von allen krankmachenden Bakterien, Viren, Pilzen und Entzündungskomplexen. Das Blut wird „sauber“ und fließfähiger. Die Durchblutung und Sauerstoffversorgung wird besser, die Heilung setzt ein.
  2. Ozon aktiviert den ältesten und effektivsten Teil des Immunsystems und zwar sofort (Paraimmunität). Dieses System mit seinen Botenstoffen und z.B. natürlichen Killerzellen startet einen Sofortangriff auf alles, was krank macht. Erst 4 Tage später kann diese Aufgabe das zelluläre Immunsystem übernehmen. So gelingt mit Ozon eine Sofortabwehr durch Stimulierung der Immunantwort. Deswegen ist die Ozontherapie auch ideal als Vorsorge und zum Schutz vor Krankheiten geeignet. Zentren empfehlen deswegen nicht nur die Behandlung bei akuten Erkrankungen sondern raten auch zur Prävention im Herbst, Winter und Frühling. Für die Heilung chronischer Erkrankung wie Beingeschwüre sind 10-20 Behandlungen erfolgreich.

Der positive Effekt dieser sensationellen Erfolge ist nun erklärbar und ist völlig ohne Nebenwirkungen.

Wir führen die Ozontherapie seit Jahrzehnten in unserer Praxis erfolgreich durch. Gerne beraten wir Sie hierzu!

Jetzt anrufen unter 089 – 41 94 530.

Was mache ich gegen die Frühjahrsmüdigkeit?

Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen | Praxis Schleicher & Brückl

Was mache ich gegen die Frühjahrsmüdigkeit?

Teil 1: Woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit?

Die Bäume schlagen aus und wir schlafen ein – die Frühjahrsmüdigkeit ist bei vielen Menschen ein Thema. Müdigkeit, Mattheit, Kopfweh, Schwindel – die Symptome sind vielfältig.
Doch Sie können der Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirken! Wir erklären Ihnen wie.

Was kann ich gegen die Schläfrigkeit tun?

Geben Sie sich nicht der Müdigkeit hin! Widerstehen Sie dem Sofa und versuchen Sie wieder munter zu werden. Denn legen Sie sich beispielsweise mittags kurz hin, wird wieder Melatonin gebildet und Serotonin verbracht. Und genau das wollen wir vermeiden!

Am besten gehen Sie an die Sonne, sodass der Körper sich an das Licht wieder besser und schneller gewöhnt. Außerdem hilft Bewegung an der frischen Luft, da der Kreislauf dadurch wieder in Schwung gebracht wird. Schon ein 20-minütiger Spaziergang in der Sonne wirkt wahre Wunder! Verzichten Sie dabei vor allem auf die Sonnenbrille. Am besten nimmt unser Körper das Licht für die Serotonin-Produktion nämlich über die Netzhaut der Augen auf.

Auch Wechselduschen und Saunabesuche trainieren die Blutgefäße und können Sie wieder fit machen. Frisches Obst und Gemüse unterstützen die Stoffwechselprozesse zusätzlich.

Ganz wichtig: auch ihre Einstellung zur Frühjahrsmüdigkeit spielt eine Rolle. Versuchen Sie positiv ins Frühjahr zu gehen und freuen Sie sich auf neue Herausforderungen und Aktivitäten.

Muss ich wegen der Müdigkeit zum Arzt?

Sollte die Müdigkeit nach zwei bis vier Wochen nicht nachlassen oder auch außerhalb des Frühlings auftreten, sollten Sie die Ursache vom Arzt untersuchen lassen. Möglicherweise hat die Müdigkeit andere Ursachen wie eine Schilddrüsenfunktionsstörung oder Eisenmangel.

Woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit?

Gähnende Frau mit FRühjahrsmüdigkeit

Woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit?

Endlich werden die Tage jetzt im März wieder länger, die Sonne bekommt wieder mehr Kraft und die ersten Pflanzen blühen – bald ist Frühling! Aber nicht für alle Menschen ist das ein Grund zur Freude, denn die Wetterumstellung kann auch dazu führen, dass wir vom Winterschlaf direkt in die Frühjahrmüdigkeit übergehen. Warum das so ist und woher die Frühjahrsmüdigkeit kommt, erklären wir Ihnen hier.

Welche Symptome sind typisch für die Frühjahrsmüdigkeit?

Viele Menschen verspüren gegen Anfang des Frühlings eine intensive Schläfrigkeit oder Mattheit. Obwohl sie genügend Schlaf bekommen, sind sie tagsüber müde. Zusätzlich können sogar Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme oder Konzentrationsschwierigkeiten auftreten.

Und woher kommt jetzt die Frühjahrsmüdigkeit?

Vollständig sind die medizinischen Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit noch nicht geklärt, aber es gibt zwei gute Erklärungsansätze.

Einerseits muss sich der Körper erst wieder an die wärmeren Temperaturen gewöhnen. Blutgefäße verengen sich bei Kälte und weiten sich mit den steigenden Außentemperaturen wieder geringfügig. Dadurch sinkt der Blutdruck etwas ab, was bei manchen Menschen zu Schwindel und Müdigkeit führen kann.

Andererseits können auch Hormone schuld an der Abgeschlagenheit sein. Das „Schlafhormon“ Melatonin und das „Glückshormon“ Serotonin stehen quasi in einer Art Konkurrenzkampf zu Beginn des Frühlings.
Im Winter ist es viel länger dunkel, was dazu führt, dass vermehrt Melatonin produziert wird, da dieser Botenstoff nur bei Dunkelheit ausgeschüttet wird. Es ist für einen erholsamen Schlaf verantwortlich. Wenn nun im Frühling die Tage wieder länger werden und mit steigender Helligkeit wieder mehr Serotonin produziert wird, hemmt dies gleichzeitig die Ausschüttung von Melatonin. Dieser Prozess dauert allerdings ein paar Wochen, bis sich der Hormonhaushalt wieder vollständig auf ein Gleichgewicht eingependelt hat.

Und in unserem nächsten Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie der Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirken können!
Teil 2: Was mache ich gegen die Frühjahrsmüdigkeit?

Alternative Medikamente aus der Naturheilkunde

Roter Sonnenhut

Alternative Medikamente aus der Naturheilkunde

Krankheiten wie Bluthochdruck, Gicht, Rheuma, Depression, Diabetes oder ein erhöhter Cholesterinwert sind weit verbreitet. Die meisten Menschen nehmen dafür klassische Medikamente der Schulmedizin. Viele dieser Medikamente haben jedoch zahlreiche Nebenwirkungen, für die oftmals weitere Medikamente eingenommen werden, die wiederum andere Nebenwirkungen mit sich bringen und so weiter und so fort. Sie befinden sich in einem Teufelskreis.

Schadfreie Medikamente

Um so wichtiger ist es, diese nebenwirkungsreichen Medikamente durch nebenwirkungsarme oder am besten nebenwirkungsfreie Medikation zu ersetzen.
Wir in der Gemeinschaftspraxis Schleicher & Brückl legen äußert großen Wert darauf, die schwere Medikation durch schadfreie Medikamente zu ersetzen – und dies gelingt uns auch fast immer.
Viel mehr hat schon bei vielen chronisch Kranken alleine das Absetzen der schweren nebenwirkungsreichen Medikation zur Ausheilung der Grundleiden geführt. Wichtig ist außerdem, dass verschiedene Medikamente gar nicht gleichzeitig eingenommen werden dürfen, da sie sonst wirkungslos werden.

Alternativen zur nebenwirkungsreichen Medikation

Die Naturheilkunde bietet vielfältige Möglichkeiten für schonende Behandlungen mit nur sehr wenig oder gar keinen Nebenwirkungen.

Diabetes: Schwarzkümmelöl kann den Blutzucker stark regulieren. Dabei sollten 3 g pro Tag eingenommen werden. Nach neuesten Studien hat auch Zimt mit ebenfalls 3 g pro Tag eine regulierende Wirkung.
Wichtig ist in jedem Fall, die Menge des Insulins zu senken, denn es ist der Hauptverursacher für Gefäßschäden. Große Blutzuckerschwankungen sollten demnach ausgeglichen werden.

Cholesterin: Fermentierter Reis (aus China erhältlich) senkt signifikant das Cholesterin. Bei nahezu allen Patienten, die wir umgesetzt haben auf dieses naturheilkundliche Produkt, haben wir sehr zufriedenstellende Ergebnisse erzielt.

Bluthochdruck: Herkömmliche Blutdruckmittel werden meist in Kombination eingenommen und haben immer Nebenwirkungen. In der alten ayurvedischen Medizin gibt es ein Produkt, dessen Hauptwirksubstanz Rauwolfia ist. In weit über 90 % reicht Rauwolfia alleine aus, um eine maximale Blutdrucksenkung zu erreichen.

Gicht: Für die erhöhte Harnsäure, die für die Gicht verantwortlich ist, gibt es eine optimale Mischung, die wir als Gicht-Tee bezeichnen. Seine Wirkung beruht auf Pflanzen, die die Harnsäure senken, sie zur Ausscheidung bringen, die Leber, Nieren, Pankreas und andere wichtige Organe entgiften und so zu einer Entschlackung führen. In Kombination mit einer leichten Diät ist es ausreichend und man braucht keine dieser lebergiftigen Harnsäuresenker.

Husten: Bei ganz bestimmten Typen von Husten wie Keuchhusten oder Krupp hilft eine homöopathische Konstellation, bei der einige Atemmittel eine Rolle spielen. Dadurch können sich Krupp und Keuchhusten schnell bessern.

Übersäuerung: Bei permanenter Übersäuerung empfehlen wir die hochwirksame Basenbrühe. Dabei kocht man in einem Topf ein Stück Knollensellerie neben zwei Kartoffeln und 3 Karotten 20 min in einem guten Liter Wasser aus und trinkt dann die Brühe. Schon bei so manchen Patienten konnten sich die Nierenwerte so wieder regulieren.

Polypen: Auch für Polypen gibt es ein naturheilkundliches Mittel, das aus vielen einzelnen pflanzlichen Substanzen gemischt ist.

Es gibt noch eine Vielzahl weiterer naturheilkundlicher Stoffe, die genauso gut oder besser wirksam sind als chemische Medikamente und keine Nebenwirkungen mit sich bringen. Meist kommt es zu einer langsamen Regeneration, Entgiftung und zum Wiedergewinn des Urgefühls von Gesundheit und Vitalität.

Gerne beraten wir Sie zu alternativen naturheilkundlichen Medikamenten in der Praxis Schleicher & Brückl in München.

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Schmerzfrei ohne Medizin?

Naturheilkunde

Schmerzfrei ohne Medizin?

Schmerzen begegnen jedem Menschen beinahe täglich. Sie können in vielen verschiedenen Formen auftreten und sind meist Begleiterscheinung von Krankheiten und Verletzungen. Sie haben eine Warn- und Schutzfunktion und sind somit ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Sinneswahrnehmung.

Was sind Schmerzen eigentlich?

Schmerzen sind Ausdruck einer Störung im Nervensystem und werden im Schmerzzentrum des Gehirns geprägt, sodass auch dann noch Schmerzen empfunden werden können, obwohl der Auslöser schon längst entfernt wurde. Dies kann unter Umständen so weit führen, dass Menschen immer noch Schmerzen im Zehenbereich empfinden, obwohl das schmerzauslösende Bein bereits amputiert wurde (sog. Phantomschmerz).

Ursachen für Schmerzen

Schmerzen können sehr viele verschiedene Ursachen haben, wie etwa:

• Entzündungen
• Paraneoplasien (versteckte Tumorentwicklung)
• anatomische Varianten
• Immunreaktionen
• Durchblutungsstörungen

Schmerztherapien – ohne Medizin?

Schritt 1: Auslöser finden

Es gibt verschiedene Ansätze für Schmerzauslöser und daraus resultierend auch zur Schmerztherapie. Der erste entscheidende Schritt zu einer medizinfreien Schmerztherapie ist die genaue Analyse der Schmerzen. Dazu müssen serologische Untersuchungen und auch immunologische Spezialtests durchgeführt werden.
Die Analytik sollte im besten Fall bis ins Detail Aufschluss geben, was der Auslöser der Schmerzen sein kann.
In Frage kommen neben entzündlichen Erkrankungen rheumatoide Auslöser genauso wie Implantate aus Metall, Schwermetalle oder immunologische Reaktionsprodukte, die in der Abwehr von Tumorerkrankungen entstehen (z.B. Immunkomplexe). Gleichzeitig können genauso anatomische Varianten wie Fehlbelastungen Schmerzen verursachen. Zuletzt kommen Immunreaktionen, die falsche Immunkomplexe fördern, die im ganzen Körper wie Entzündungen wirken können. Dazu noch Durchblutungsstörungen, die selbst Schmerzen erzeugen. Nicht zuletzt bleibt eine seltene Form der Schmerzauslösung die Azidose, d.h. die Ansäuerung des Blutes im ganzen Körper durch Fehl- oder Überbelastung oder falscher Ernährung. Die Ursachen für Schmerzen sind schier endlos.

Schritt 2: Therapieplan

Ist die Schmerzanalyse richtig gestellt, wird nun ein umfangreicher Therapieplan zur Schmerztherapie gestellt – zuerst immer medizinfrei. Medizinfrei heißt dann in vielen Fällen Neuraltherapie, Vitamin E und Enzyme. Das Therapeutikum selbst ebnet nämlich nur den Boden für eine erfolgreiche Schmerztherapie.

Schritt 3: medizinfreie Schmerztherapien

Beispiele für medizinfreie Schmerztherapien sind:

  • Neuraltherapie
  • Akkupunktur
  • Chirotherapie
  • Physiotherapie
  • Balneotherapie
  • Diät und Ernährung
  • Vitamin E
  • Enzyme
  • funktionelle Neuprägung des Gehirns
  • Verhaltenstherapie

Die Neuraltherapie benutzt neben der Akkupunktur Procain um den Schmerz zu beheben. Procain ist 20 min nach der Injektion an die entsprechenden Regulationsorgane wieder abgebaut.
Im Rahmen der Diät und einer erfolgreichen Ernährung sollte immer auf eine basische Ernährung geachtet werden.
Vitamin E wirkt als Radikalfänger und nimmt entzündungsauslösende Reaktionen zurück.

Erst wenn alle diese medizinfreien Verfahren nicht ausreichen, können chemische Schmerzmittel Einsatz finden. Sie sollten jedoch nur vorübergehend als zusätzliche Therapie eingesetzt werden, um mit schadfreien Therapien dann das Beschwerdebild zu beheben.