Was mache ich gegen die Frühjahrsmüdigkeit?

Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen | Praxis Schleicher & Brückl

Was mache ich gegen die Frühjahrsmüdigkeit?

Teil 1: Woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit?

Die Bäume schlagen aus und wir schlafen ein – die Frühjahrsmüdigkeit ist bei vielen Menschen ein Thema. Müdigkeit, Mattheit, Kopfweh, Schwindel – die Symptome sind vielfältig.
Doch Sie können der Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirken! Wir erklären Ihnen wie.

Was kann ich gegen die Schläfrigkeit tun?

Geben Sie sich nicht der Müdigkeit hin! Widerstehen Sie dem Sofa und versuchen Sie wieder munter zu werden. Denn legen Sie sich beispielsweise mittags kurz hin, wird wieder Melatonin gebildet und Serotonin verbracht. Und genau das wollen wir vermeiden!

Am besten gehen Sie an die Sonne, sodass der Körper sich an das Licht wieder besser und schneller gewöhnt. Außerdem hilft Bewegung an der frischen Luft, da der Kreislauf dadurch wieder in Schwung gebracht wird. Schon ein 20-minütiger Spaziergang in der Sonne wirkt wahre Wunder! Verzichten Sie dabei vor allem auf die Sonnenbrille. Am besten nimmt unser Körper das Licht für die Serotonin-Produktion nämlich über die Netzhaut der Augen auf.

Auch Wechselduschen und Saunabesuche trainieren die Blutgefäße und können Sie wieder fit machen. Frisches Obst und Gemüse unterstützen die Stoffwechselprozesse zusätzlich.

Ganz wichtig: auch ihre Einstellung zur Frühjahrsmüdigkeit spielt eine Rolle. Versuchen Sie positiv ins Frühjahr zu gehen und freuen Sie sich auf neue Herausforderungen und Aktivitäten.

Muss ich wegen der Müdigkeit zum Arzt?

Sollte die Müdigkeit nach zwei bis vier Wochen nicht nachlassen oder auch außerhalb des Frühlings auftreten, sollten Sie die Ursache vom Arzt untersuchen lassen. Möglicherweise hat die Müdigkeit andere Ursachen wie eine Schilddrüsenfunktionsstörung oder Eisenmangel.

Woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit?

Gähnende Frau mit FRühjahrsmüdigkeit

Woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit?

Endlich werden die Tage jetzt im März wieder länger, die Sonne bekommt wieder mehr Kraft und die ersten Pflanzen blühen – bald ist Frühling! Aber nicht für alle Menschen ist das ein Grund zur Freude, denn die Wetterumstellung kann auch dazu führen, dass wir vom Winterschlaf direkt in die Frühjahrmüdigkeit übergehen. Warum das so ist und woher die Frühjahrsmüdigkeit kommt, erklären wir Ihnen hier.

Welche Symptome sind typisch für die Frühjahrsmüdigkeit?

Viele Menschen verspüren gegen Anfang des Frühlings eine intensive Schläfrigkeit oder Mattheit. Obwohl sie genügend Schlaf bekommen, sind sie tagsüber müde. Zusätzlich können sogar Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme oder Konzentrationsschwierigkeiten auftreten.

Und woher kommt jetzt die Frühjahrsmüdigkeit?

Vollständig sind die medizinischen Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit noch nicht geklärt, aber es gibt zwei gute Erklärungsansätze.

Einerseits muss sich der Körper erst wieder an die wärmeren Temperaturen gewöhnen. Blutgefäße verengen sich bei Kälte und weiten sich mit den steigenden Außentemperaturen wieder geringfügig. Dadurch sinkt der Blutdruck etwas ab, was bei manchen Menschen zu Schwindel und Müdigkeit führen kann.

Andererseits können auch Hormone schuld an der Abgeschlagenheit sein. Das „Schlafhormon“ Melatonin und das „Glückshormon“ Serotonin stehen quasi in einer Art Konkurrenzkampf zu Beginn des Frühlings.
Im Winter ist es viel länger dunkel, was dazu führt, dass vermehrt Melatonin produziert wird, da dieser Botenstoff nur bei Dunkelheit ausgeschüttet wird. Es ist für einen erholsamen Schlaf verantwortlich. Wenn nun im Frühling die Tage wieder länger werden und mit steigender Helligkeit wieder mehr Serotonin produziert wird, hemmt dies gleichzeitig die Ausschüttung von Melatonin. Dieser Prozess dauert allerdings ein paar Wochen, bis sich der Hormonhaushalt wieder vollständig auf ein Gleichgewicht eingependelt hat.

Und in unserem nächsten Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie der Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirken können!

Alternative Medikamente aus der Naturheilkunde

Roter Sonnenhut

Alternative Medikamente aus der Naturheilkunde

Krankheiten wie Bluthochdruck, Gicht, Rheuma, Depression, Diabetes oder ein erhöhter Cholesterinwert sind weit verbreitet. Die meisten Menschen nehmen dafür klassische Medikamente der Schulmedizin. Viele dieser Medikamente haben jedoch zahlreiche Nebenwirkungen, für die oftmals weitere Medikamente eingenommen werden, die wiederum andere Nebenwirkungen mit sich bringen und so weiter und so fort. Sie befinden sich in einem Teufelskreis.

Schadfreie Medikamente

Um so wichtiger ist es, diese nebenwirkungsreichen Medikamente durch nebenwirkungsarme oder am besten nebenwirkungsfreie Medikation zu ersetzen.
Wir in der Gemeinschaftspraxis Schleicher & Brückl legen äußert großen Wert darauf, die schwere Medikation durch schadfreie Medikamente zu ersetzen – und dies gelingt uns auch fast immer.
Viel mehr hat schon bei vielen chronisch Kranken alleine das Absetzen der schweren nebenwirkungsreichen Medikation zur Ausheilung der Grundleiden geführt. Wichtig ist außerdem, dass verschiedene Medikamente gar nicht gleichzeitig eingenommen werden dürfen, da sie sonst wirkungslos werden.

Alternativen zur nebenwirkungsreichen Medikation

Die Naturheilkunde bietet vielfältige Möglichkeiten für schonende Behandlungen mit nur sehr wenig oder gar keinen Nebenwirkungen.

Diabetes: Schwarzkümmelöl kann den Blutzucker stark regulieren. Dabei sollten 3 g pro Tag eingenommen werden. Nach neuesten Studien hat auch Zimt mit ebenfalls 3 g pro Tag eine regulierende Wirkung.
Wichtig ist in jedem Fall, die Menge des Insulins zu senken, denn es ist der Hauptverursacher für Gefäßschäden. Große Blutzuckerschwankungen sollten demnach ausgeglichen werden.

Cholesterin: Fermentierter Reis (aus China erhältlich) senkt signifikant das Cholesterin. Bei nahezu allen Patienten, die wir umgesetzt haben auf dieses naturheilkundliche Produkt, haben wir sehr zufriedenstellende Ergebnisse erzielt.

Bluthochdruck: Herkömmliche Blutdruckmittel werden meist in Kombination eingenommen und haben immer Nebenwirkungen. In der alten ayurvedischen Medizin gibt es ein Produkt, dessen Hauptwirksubstanz Rauwolfia ist. In weit über 90 % reicht Rauwolfia alleine aus, um eine maximale Blutdrucksenkung zu erreichen.

Gicht: Für die erhöhte Harnsäure, die für die Gicht verantwortlich ist, gibt es eine optimale Mischung, die wir als Gicht-Tee bezeichnen. Seine Wirkung beruht auf Pflanzen, die die Harnsäure senken, sie zur Ausscheidung bringen, die Leber, Nieren, Pankreas und andere wichtige Organe entgiften und so zu einer Entschlackung führen. In Kombination mit einer leichten Diät ist es ausreichend und man braucht keine dieser lebergiftigen Harnsäuresenker.

Husten: Bei ganz bestimmten Typen von Husten wie Keuchhusten oder Krupp hilft eine homöopathische Konstellation, bei der einige Atemmittel eine Rolle spielen. Dadurch können sich Krupp und Keuchhusten schnell bessern.

Übersäuerung: Bei permanenter Übersäuerung empfehlen wir die hochwirksame Basenbrühe. Dabei kocht man in einem Topf ein Stück Knollensellerie neben zwei Kartoffeln und 3 Karotten 20 min in einem guten Liter Wasser aus und trinkt dann die Brühe. Schon bei so manchen Patienten konnten sich die Nierenwerte so wieder regulieren.

Polypen: Auch für Polypen gibt es ein naturheilkundliches Mittel, das aus vielen einzelnen pflanzlichen Substanzen gemischt ist.

Es gibt noch eine Vielzahl weiterer naturheilkundlicher Stoffe, die genauso gut oder besser wirksam sind als chemische Medikamente und keine Nebenwirkungen mit sich bringen. Meist kommt es zu einer langsamen Regeneration, Entgiftung und zum Wiedergewinn des Urgefühls von Gesundheit und Vitalität.

Gerne beraten wir Sie zu alternativen naturheilkundlichen Medikamenten in der Praxis Schleicher & Brückl in München.

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Schmerzfrei ohne Medizin?

Naturheilkunde

Schmerzfrei ohne Medizin?

Schmerzen begegnen jedem Menschen beinahe täglich. Sie können in vielen verschiedenen Formen auftreten und sind meist Begleiterscheinung von Krankheiten und Verletzungen. Sie haben eine Warn- und Schutzfunktion und sind somit ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Sinneswahrnehmung.

Was sind Schmerzen eigentlich?

Schmerzen sind Ausdruck einer Störung im Nervensystem und werden im Schmerzzentrum des Gehirns geprägt, sodass auch dann noch Schmerzen empfunden werden können, obwohl der Auslöser schon längst entfernt wurde. Dies kann unter Umständen so weit führen, dass Menschen immer noch Schmerzen im Zehenbereich empfinden, obwohl das schmerzauslösende Bein bereits amputiert wurde (sog. Phantomschmerz).

Ursachen für Schmerzen

Schmerzen können sehr viele verschiedene Ursachen haben, wie etwa:

• Entzündungen
• Paraneoplasien (versteckte Tumorentwicklung)
• anatomische Varianten
• Immunreaktionen
• Durchblutungsstörungen

Schmerztherapien – ohne Medizin?

Schritt 1: Auslöser finden

Es gibt verschiedene Ansätze für Schmerzauslöser und daraus resultierend auch zur Schmerztherapie. Der erste entscheidende Schritt zu einer medizinfreien Schmerztherapie ist die genaue Analyse der Schmerzen. Dazu müssen serologische Untersuchungen und auch immunologische Spezialtests durchgeführt werden.
Die Analytik sollte im besten Fall bis ins Detail Aufschluss geben, was der Auslöser der Schmerzen sein kann.
In Frage kommen neben entzündlichen Erkrankungen rheumatoide Auslöser genauso wie Implantate aus Metall, Schwermetalle oder immunologische Reaktionsprodukte, die in der Abwehr von Tumorerkrankungen entstehen (z.B. Immunkomplexe). Gleichzeitig können genauso anatomische Varianten wie Fehlbelastungen Schmerzen verursachen. Zuletzt kommen Immunreaktionen, die falsche Immunkomplexe fördern, die im ganzen Körper wie Entzündungen wirken können. Dazu noch Durchblutungsstörungen, die selbst Schmerzen erzeugen. Nicht zuletzt bleibt eine seltene Form der Schmerzauslösung die Azidose, d.h. die Ansäuerung des Blutes im ganzen Körper durch Fehl- oder Überbelastung oder falscher Ernährung. Die Ursachen für Schmerzen sind schier endlos.

Schritt 2: Therapieplan

Ist die Schmerzanalyse richtig gestellt, wird nun ein umfangreicher Therapieplan zur Schmerztherapie gestellt – zuerst immer medizinfrei. Medizinfrei heißt dann in vielen Fällen Neuraltherapie, Vitamin E und Enzyme. Das Therapeutikum selbst ebnet nämlich nur den Boden für eine erfolgreiche Schmerztherapie.

Schritt 3: medizinfreie Schmerztherapien

Beispiele für medizinfreie Schmerztherapien sind:

  • Neuraltherapie
  • Akkupunktur
  • Chirotherapie
  • Physiotherapie
  • Balneotherapie
  • Diät und Ernährung
  • Vitamin E
  • Enzyme
  • funktionelle Neuprägung des Gehirns
  • Verhaltenstherapie

Die Neuraltherapie benutzt neben der Akkupunktur Procain um den Schmerz zu beheben. Procain ist 20 min nach der Injektion an die entsprechenden Regulationsorgane wieder abgebaut.
Im Rahmen der Diät und einer erfolgreichen Ernährung sollte immer auf eine basische Ernährung geachtet werden.
Vitamin E wirkt als Radikalfänger und nimmt entzündungsauslösende Reaktionen zurück.

Erst wenn alle diese medizinfreien Verfahren nicht ausreichen, können chemische Schmerzmittel Einsatz finden. Sie sollten jedoch nur vorübergehend als zusätzliche Therapie eingesetzt werden, um mit schadfreien Therapien dann das Beschwerdebild zu beheben.

Unsere aktuellen CDs

Unsere aktuellen CDs

Haben Sie schon von unseren Hörbüchern gehört? Frau Dr. Schleicher-Brückl und Abbas Schirmohammadi haben zusammen schon drei CDs zu verschiedenen Themen wie unter anderem Kinderwunsch und Alkohol-Abstinenz herausgebracht.

Kinderwunsch: Entspannt zum Babyglück

Kinder sind unsere Zukunft. Es gibt nichts Schöneres für ein Paar, als eine Familie zu gründen, Nachwuchs zu bekommen und eines oder mehrere eigene Kinder großzuziehen. Doch leider ist das Schwanger werden nicht immer gegeben. Viele Paare versuchen vergeblich – oft viele Jahre lang – ein Kind zu zeugen.
Die Antwort auf das Problem ist eine natürliche Kinderwunschtherapie! Entspannt zum Babyglück – das ist das Motto der renommierten Münchener Ärztin und Kinderwunschtherapeutin Dr. med. Dorothea Brückl, die gemeinsam mit Abbas Schirmohammadi, Heilpraktiker für Psychotherapie und einem der führenden Entspannungstherapeuten und Mentaltrainern Deutschlands, diese CD kreiert hat.

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Mein Weg in ein glückliches Leben: Positive Affirmations-Hörprogramme für Babys

Unterstützen Sie Ihr geliebtes Baby in seinen ersten 12 Lebensmonaten beim Start in ein glückliches, gesundes, erfolgreiches Leben. Sie fragen sich jetzt sicher: Wie sollen diese Affirmations-Hörprogramme wirken, wenn doch das Baby noch kein Wort davon bewusst versteht?
Die Antwort lautet: Über das Unterbewusstsein.
All unsere Affirmationen sind wissenschaftlich und suggestopädisch auf dem neuesten Stand und gezielt so formuliert, dass sie Ihrem Baby ein stabiles Fundament schaffen können für ein gutes, erfolgreiches, gesundes und glückliches Leben.

Leichter zur Alkohol-Abstinenz

Beim chronischen Alkoholkonsum handelt es sich um eine Sucht, die Ihre Gesundheit sehr stark gefährdet.
Mit unserem Hörbuch unterstützen wir Sie dabei, dauerhaft mit dem Trinken aufzuhören. Sie werden realisieren, wie zerstörerisch der Alkohol Ihr Leben beeinflussen kann.

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Alle CDs sind bei uns in der Praxis Schleicher & Brückl in München und online auf Amazon erhältlich.

Alles fürs Herz – Wir klären gängige Irrtümer auf (2)

Alles fürs Herz – Wir klären gängige Irrtümer
auf (2)

Teil 1: Alles fürs Herz – Wir klären gängige Irrtümer auf (1)

Weiter geht’s mit Teil 2 und weiteren Irrtümern rund um Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Irrtum 3: Kleie ist der beste Cholesterinkiller

Haferkleie besteht aus einem Keimling und den Randschichten des Haferkorns. Sie enthält jede Menge gesunder Ballaststoffe, unter anderem Beta-Glucan. Dieses Beta-Glucan kann den Cholesterinspiegel senken. Besser aber helfen Vollkornprodukte. Damit bekommen Sie neben der Cholesterinsenkung auch noch wertvolle Vitamin-Spurenelemente.

Wichtig sind auch pektinhaltige Produkte, wie Äpfel, Karotten, Bananen, Mispeln und Citrusfrüchte.

Richtig gut hilft außerdem fermentierter Reis.

Irrtum 4: Salz macht hohen Blutdruck

Wenn Sie gerne salzig essen und gesund sind: keine Sorge – kein gesunder Mensch, isst er auch noch so viel Salz, ist je am Salz in der Suppe krank geworden.

Fest steht nur: wer schon einen krankhaften Blutdruck hat, sollte mit Kochsalz eher sparsam umgehen! 1 Teelöffel am Tag genügt in diesem Fall.

Das meiste Salz nehmen wir ohnehin aus den Industrienahrungsmittelprodukten zu uns, die weitgehend versalzen sind. Einen weiteren Teil erhalten wir aus natürlichen Mineralwässern.

Natürliche Mineralsalze hingegen senken den Blutdruck sogar!
Weitere Blutdrucksenker sind Gurken, Kürbis, Melonen, Gerste, Brokkoli, Kohlsorten, Citrusfrüchte, Ananas, Erdbeeren, Himbeeren, und das Allicin, das aus Knoblauch entsteht.

Weitere Schutzstoffe gegen Arteriosklerose sind Vitamin A, Betacarotin, Vitamin B-Komplex (v.a. Niacin, Cholin, Folsäure), Vitamin C, Vitamin E, Bioflavone, Pektine, Calcium, Kalium, Kobald, Magnesium, Eisen, Kupfer, Iod, Selen und Zink. Sie erhalten alle diese Stoffe bei einer gesunden Vollwerternährung.

Bedenken Sie bei all den empfohlenen Regeln, dass es sehr wohl darauf ankmmt, wie Sie die Nahrung zubereiten.

Ein paar Tipps:

  • lieber dämpfen statt braten
  • wenig Fett in die Pfanne
  • möglichst nichts Frittiertes
  • viel Rohkost
  • alle Salate, Rohkostplatten und Früchte so frisch wie möglich
  • mäßiger Weingenuss erhöht die Lebenserwartung und erniedrigt das Infarktrisiko (Respheratol aus den Trauben wirkt besonders schützend)

Alles fürs Herz – Wir klären gängige Irrtümer auf (1)

Alles fürs Herz – Wir klären gängige Irrtümer
auf (1)

Das Herz-Kreislauf-System verbindet alle Organe des Körpers miteinander. Es versorgt sie einerseits mit Nährstoffen und Sauerstoff und andererseits transportiert es anfallende Abfallstoffe und giftige Substanzen aus den Zellen ab.
Das Herz-Kreislauf-System ist also absolut lebensnotwendig! Leider sind Erkrankungen daran die häufigste Todesursache in Deutschland. Über die Ursachen dafür sind sich selbst Experten nicht immer einig, weshalb auch viele Irrtümer über die Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems zirkulieren.

Wir stellen Ihnen einige belegte Irrtümer vor:

Irrtum 1: Cholesterin ist der Todfeind des Herzens

Ganz im Gegenteil ist Cholesterin eine sehr wichtige und unentbehrliche Substanz für unsere Gesundheit. Mit der Nahrung nehmen wir höchstens 450-500mg Cholesterin auf. Das Zehnfache stellt sich der Körper selbst her.
Cholesterin ist Bestandteil der meisten Zellen und Gewebearten und kommt vor allem im Gehirn, im Nervensystem, in der Leber, im Blut und in den Geschlechtsorganen vor. Es wird zur Herstellung von Sexualhormonen und Stresshormonen gebraucht. Ohne Cholesterin gibt es kein Vitamin D, keine Gallenflüssigkeit und Fette könnten nicht verdaut werden. Höheres Cholesterin hilft sogar gegen Tumorerkrankungen!

Darum gilt: Cholesterin ist lebenswichtig! Sie sollten also Ihren Cholesterinspiegel wissen.
Entscheidend für das Gesamtcholesterin ist die Verteilung des guten HDL- und LDL-Cholesterins. Wer das Gesamtcholesterin zu drastisch reduziert, bei dem sinkt auch das gute HDL!

Bei älteren Menschen gilt die Faustregel: Alter + 200, wenn HDL hoch ist und keine zusätzlichen Risikofaktoren bestehen. Liegt das Verhältnis von LDL zu HDL bei 3/1, muss nicht therapiert werden.

Lassen Sie sich aber von der Cholesterinzahl nicht zu sehr beeindrucken. Wenn Sie gesund leben, nicht rauchen, es mit dem Alkohol nicht übertreiben und überwiegend gute Fette aus tierischen Produkten zu sich nehmen, hilft das Ihrem Körper viel mehr als Cholesterinsenker, die auch oft schwere Nebenwirkungen haben. Diätische Maßnahme reichen in den meisten Fällen aus, um das Cholesterin gesundheitsförderlich zu machen.

Irrtum 2: Arteriosklerose kommt nur vom Fett im Essen

Mittlerweise ist widerlegt, dass Arteriosklerose nur vom Fett im Essen kommt, da auch erbliche Anlagen, hohes Übergewicht, Bewegungsmangel, Bluthochdruck, Rauchen, übermäßiger Alkoholgenuss und Fastfood mitverantwortlich sind an der Entstehung der Krankheit.

Außerdem weiß man heute, dass hauptsächlich entzündliche Vorgänge durch ein falsch gesteuertes Immunsystem die Schäden an der Gefäßwand ausmachen. Diese Vorgänge werden durch negativen Stress und Dauerstress unterstützt.

Bedenken Sie eher, dass ein hohe Zuckerkonsum, raffinierte Kohlenhydrate und Alkohol die wichtigeren Faktoren bei der Entstehung von Arteriosklerose sind.

In guten kaltgepressten ungesättigten Ölen ist sogar meist Linolsäure enthalten, die wie ein Schutzfaktor gegen Arteriosklerose wirkt.

In unserem nächsten Beitrag geht es weiter mit gängigen Irrtümern rund ums Herz!

Teil 2: Alles fürs Herz – Wir klären gängige Irrtümer auf (2)

Was hilft bei Sonnenbrand und Sonnenstich? – Teil 2

Was hilft bei Sonnenbrand und Sonnenstich? – Teil 2 | Praxis Schleicher & Brückl

Was hilft bei Sonnenbrand und Sonnenstich? – Teil 2

Nicht nur der Sonnenbrand ist gefährlich, auch der Sonnenstich ist eine extreme Belastung für den Körper.
Wir erklären, wie Sie sich schnell wieder besser fühlen.

Was tun bei…

Sonnenstich

Treten nach einem Sonnenbad Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Nackensteifheit, Bewusstseinsschwund oder innere Unruhe auf, dann haben Sie mit großer Wahrscheinlichkeit einen Sonnenstich.
Durch lange oder intensive Sonneneinstrahlung auf den Kopf werden die Hirnhäute gereizt und die Lymphe gestaut.

Kinder sind dabei besonders gefährdet, denn weniger Kopfhaare bilden ein höheres Risiko! Weitere Risiken sind, wenn Sie zu wenig trinken, viel schwitzen oder falsch gekleidet sind. Auch exzessive Sportbetätigung in der heißen Sonne kann einen Sonnenstich bewirken.

Anzeichen eines Sonnenstichs:

  • Bewusstseinsschwund
  • Erbrechen
  • Hohes Fieber
  • Hochroter Kopf
  • Heiße, trockene Haut
  • Stumpfer Gesichtsausdruck
  • Taumelnder Gang
  • Erhöhter Puls

Im Zweifelsfall sollten Sie bei einem Sonnenstich immer den Arzt aufsuchen. Bei akuten Beschwerden legen Sie sich hin, aber lagern Sie den Kopf hoch, damit das Lymphödem abfließen kann. Legen Sie feuchte Tücher auf Stirn und Nacken, trinken Sie Basenbrühe oder Flüssigkeiten mit viel Calcium.

Basenbrühe-Tipp: Da der Körper bei jeder Sonneneinstrahlung angesäuert wird, führt die Basenbrühe zur vermehrten Ausscheidung von Flüssigkeit und damit zur Prävention eines Lymphödems. Denken Sie jedoch an ausreichend Flüssigkeitszufuhr mit magnesium- und calciumreichen Mineralwässern.
Basenbrühe kann leicht selbst hergestellt werden: ¼ Knollensellerie, 3 Karotten und 2 Kartoffeln werden 20min im Schnellkochtopf ausgekocht. Die Brühe kann dann warm oder kalt getrunken werden.

Achtung: Sonnenstich kann auch ohne Sonnenbrand auftreten! Vor allem bei Kindern sollten Sie bei den oben genannten Symptomen sofort handeln und einen Arzt aufsuchen. Die Anzeichen können immer auch lebensbedrohliche Zustände für das Kind darstellen.

 

Lesen Sie auch unseren ersten Teil: Was hilft bei Sonnenbrand und Sonnenstich? – Teil 1

Was hilft bei Sonnenbrand und Sonnenstich? – Teil 1

Was hilft bei Sonnenbrand und Sonnenstich? – Teil 1 | Praxis Schleicher & Brückl

Was hilft bei Sonnenbrand und Sonnenstich? – Teil 1

Sonnentage erhellen nicht nur das Gemüt, sie sich auch lebenswichtig! Die Sonne regt nämlich die Bildung von Vitamin D an, das für die Struktur der Knochen, der Zähne, der Haar, der Haut usw. sehr wichtig ist.
Die Sonneneinstrahlung regt entscheidend bestimmte Drüsen an und kann dabei erhebliche Elektrolytverschiebungen auslösen. Oft ist dies der Grund, warum es gehäuft im Frühjahr und Herbst zu immunologischen Krisen und Müdigkeit kommt.

Doch die Sonne bringt leider nicht nur positiven Seiten mit sich: für unsere Haut kann sie extrem gefährlich werden! Vor allem Kinder, deren Haut dünner ist, sollten keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.

Aber auch im Schatten kann ein Sonnenbrand entstehen. Ausgelöst wird er durch UV-Strahlen, die auch im Schatten wirksam sind. Verstärkt wird die UV-Intensität durch Wasser, Sand, Gebäude und auch Schnee, da hier die Strahlen reflektiert und gebündelt einwirken!

Wir erklären, wie Sie sich schnell wieder besser fühlen.

Was tun bei…

Sonnenbrand

Meist bemerkt man gar nicht, dass gerade ein Sonnenbrand entsteht. Er entwickelt sich langsam, die Haut rötet sich, schmerzt, sogar die Oberhaut kann sich ablösen.

Am besten kühlen Sie den betroffenen Bereich mit feuchten Umschlägen und tragen antiallergische Gele gegen die Rötung und das Brennen auf. Gele wirken zusätzlich kühlend, weshalb sie besser geeignet sind als Salben.

Achten Sie darauf, dass Sie genug trinken! Der Sonnenbrand lässt die Haut austrocknen. Sie braucht danach viel Flüssigkeit, um sich wieder zu erholen.
Auch Quarkpackungen, Joghurt-Wickel, Gurkenscheiben oder der Saft von Kartoffeln wirken kühlend und geben der Haut Feuchtigkeit zurück.
Nach der akuten Phase können Sie feuchtigkeitsspendende Hautlotionen mit Arganöl und Schwarzkümmelöl verwenden.

Tipp: Pures Arganöl hat wegen seiner besonderen Inhaltsstoffe eine Sofortwirkung bei jeder Art von Sonnenbrand und kann direkt auf die Haut aufgetragen werden. Es verhindert auch Schäden an der Haut.

Achtung: Da Sonnenbrand grundsätzlich eine Verbrennung der Haut ist, müssen Sie bei starken Verbrennungen II. Grades (Blasenbildung, starke Schmerzen) einen Arzt aufsuchen! Auch wenn Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, hohes Fieber, Erbrechen und Schüttelfrost auftreten, müssen Sie sich in ärztlich Behandlung begeben!

Teil 2: Was hilft bei Sonnenbrand und Sonnenstich? – Teil 2

Driving-Menu: So bleiben Sie bei langen Autofahrten fit

Driving-Menu | Praxis Schleicher & Brückl

Driving-Menu: So bleiben Sie bei langen Autofahrten fit

Die Ferienzeit hat begonnen und viele von uns nutzen die schönste Zeit des Jahres, um in den Urlaub zu fahren. Wer sich dabei für eine Reise mit dem Auto entscheidet, muss jedoch auch bedenken, dass durch falsche Ernährung das Unfallrisiko beim Autofahren signifikant erhöht werden kann.

Viele Urlauber beginnen ihre Fahrt mitten in der Nacht oder sehr früh morgens. Schnell noch ein gefrühstückt und los geht’s.
Aber Achtung: bei falscher Ernährung treten oftmals etwa 2 Stunden nach dem Frühstück Konzentrationsschwächen und Sehstörungen auf!

Dabei wäre es so einfach, wenn man sich an die Grundregeln der richtigen Ernährung halten würde. Die beste Essenszeit ist zwischen 6:00 und 9:00 Uhr morgens.
Hauptsächlich sollte die erste Mahlzeit aus Eiweiß bestehen, dazu ausgewogene Kohlehydrate und bestimmte Fette. Ein Frühstücks-Menü könnte beispielsweise aus folgenden Zutaten bestehen:
Käse, Quark, Eier, Joghurt, Schinken, Fisch, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Corned beef, kalter Braten, Pilze.
Dadurch kann nicht nur die Leistungsfähigkeit gesteigert werden, auch ein paar unnötige Pfunde verschwinden!

Als Getränk empfiehlt sich Frühs frische Milch oder reine Obstsäfte. Vor allem Frauen sollten außerdem auf eisenreiche Säfte zurückgreifen, da sie oft von Eisenmangel betroffen sind. Dieser führt zu Erschöpfung, Konzentrationsmangel und die Leistungsfähigkeit wird gesenkt.

Wer diese eiweißreiche Ernährung einhält, kann sich für 4 bis zu 6 Stunden sehr gut konzentrieren und lange Autofahrten gut durchstehen.
Trotzdem sollten Sie alle 2-3 Stunden eine Pause einlegen, bei der Sie sich ausreichend bewegen. Sie können in den 10-15 Minuten zum Beispiel Kniebeugen oder kurze Jogginganläufe machen. Das erhöht die Atemfrequenz und bringt mehr Sauerstoff in den Körper, der wiederum wach macht.

Beispiele für ein ideales Driving-Menu:

  • 100g Quark, 1 Ei, Vollkornbrot mit frischem Oliven- oder Arganöl (10g Fett); dazu ein frischgepresster Saft mit viel Vitamin C (um Eisen und Calcium besser aufnehmen zu können)
  • Vollkornbrot kräftig belegt mit Käse, Schinken oder anderen oben aufgeführten Nahrungsmitteln, dazu Trockenfrüchte (z.B. Datteln) und Mandeln, die man immer wieder als Zwischenmahlzeit essen kann