Stress macht krank: Psychohygiene und das Immunsystem Teil 1

Psychohygiene und das Immunsystem 1 | Praxis Schleicher & Brückl

Stress macht krank: Psychohygiene und das Immunsystem Teil 1

Viele Menschen fühlen sich gestresst: von Termin zu Termin hetzen, zu hohe Arbeitslast, ständig das Gefühl, dass man das alles gar nicht schaffen kann, dazu vielleicht noch eine negative Umgebung und die seelische Gesundheit leidet. Dieser psychische Stress hat aber nicht nur Auswirkungen auf unsere Stimmung, sondern auch auf das Immunsystem, denn das Immunsystem und die Psyche beeinflussen sich gegenseitig! Das heißt also, dass sich andauernde Stresssituationen und innere Konflikte auch auf unsere körperlichen Erkrankungen auswirken können.

Was passiert bei hoher psychischer Belastung im Körper?

Bei starker psychischer Belastung, beispielsweise bei einem Trauma oder dadurch ausgelöste Bindungsstörungen oder Verlustängste, kommt es zu einer Übersteuerung des Nervensystems und dadurch auch zu einer vermehrte Ausschüttung verschiedener Mediatoren und Stresshormonen. Das fehlregulierte vegetative Nervensystem und die ständige Triggerung durch diese Mediatoren und Hormone führen zur Störung der Immunregulation. Das kann wiederum verschiedene Auswirkungen haben.
Beispielsweise kann das Stresshormon Cortisol die Zahl der Suppressorzellen (Sonderform der T-Zellen) erhöhen und damit die Immunabwehr ausbremsen. Grundsätzliche Fehlregulationen können aber auch zu Autoimmunerkrankungen, Allergien oder chronischen Erkrankungen führen.
Es gibt inzwischen Studien, die belegen, dass Traumata und dadurch bedingte posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) zum Beispiel zu DNA Schäden führen können.

Weitere Belastungen, die das Immunsystem beeinflussen können:
  • Kindheitstraumata
  • Verlusterlebnisse
  • Andauernde Stresssituationen
  • Toxische Beziehungen
  • Gewalterfahrungen
  • Unfälle
  • Naturkatastrophen
  • Hospitalisierung
  • Schwierige Bindungsverhältnisse
  • Mobbing
  • Arbeitsüberlastung
  • Depressive Menschen im engen persönlichen Umfeld

Die psychische Gesundheit steht also in einem engen Zusammenhang mit dem körperlichen Empfinden. Welche Schritte Ihnen dabei helfen können, Ihren psychischen Gesundheitszustand und damit auch Ihr Immunsystem zu verbessen und zu stärken, das erklären wir Ihnen im nächsten Artikel.

Der Immun-Code: Neues Buch von Frau Dr. Schleicher-Brückl im März 2021

Neues Buch: Der Immun-Code | Praxis Schleicher & Brückl

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Frau Dr. Schleicher-Brückl beschreibt anschaulich und verständlich, wie unser Immunsystem aufgebaut ist, aus welchen Bestandteilen es besteht sowie den Zusammenhang mit der psychischen Verfassung.
Unser Immunsystem schützt uns nur dann gut, wenn wir es durch eine entsprechende Ernährung und Lebensweise unterstützen. Im Immun-Code finden Sie Tipps und Ratschläge von Frau Dr. Schleicher-Brückl, wie Sie Ihr Immunsystem vor Infektionen – und damit auch vor dem Coronavirus – effizient unterstützen und auch ihre seelische Gesundheit verbessern können.

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Therapieoptionen bei chronisch entzündlichen Darmkrankheiten

Therapieoptionen bei chronisch entzündlichen Darmkrankheiten | Praxis Schleicher & Brückl

Therapieoptionen bei chronisch entzündlichen Darmkrankheiten

Rund um die Uhr muss unser Körper vor potenziell gefährlichen Erregern geschützt werden. Diese Aufgabe übernimmt das Immunsystem. Aber auch dem besten System passiert manchmal ein Fehler. Wenn zum Beispiel bestimmte Barrierestörungen im Darm vorliegen, können chronisch entzündliche Darmkrankheiten – kurz CED – entstehen.

Welche CEDs gibt es?

Die bekanntesten CEDs sind Colitis ulcerosa und Morbus Chron. Während bei der Colitis ulcerosa typischerweise der Dickdarm entzündet ist, kann die Chron-Krankheit in jedem Abschnitt des Verdauungstraktes auftreten – häufig ist aber das Ende des Dünndarms betroffen.
Diese Krankheiten treten schubweise auf, das heißt, dass die Beschwerden nicht immer gleich stark sind, sondern es auch Phasen gibt, in denen nur leichte oder sogar keine Symptome auftreten.

Was ist das Ziel einer Therapie?

Das Ziel einer CED-Therapie ist immer, die Beschwerden in einem akuten Schub zu lindern und weitere Entzündungen möglichst zu hemmen, damit der Magen-Darm-Trakt keine weiteren Schäden nimmt.

Welche Therapien gibt es?

Die Praxis Schleicher & Brückl hat ein eigenes Therapiekonzept bei CEDs entwickelt: Immuntherapie, Nahrungsmitteltests, Gegensensibilisierung, Eigenbluttherapie, Neuraltherapie, Infusionstherapie und bei schweren Fällen folgt eine Antikörpertherapie gegen TNF Alpha (Remicade Infusion).

Apheresetherapie

Besonders bei schweren Schüben kann eine Apherese helfen. Schon seit ihrer Dissertation beschäftigt sich Frau Dr. Schleicher-Brückl mit diesem Thema und ist mittlerweile Spezialistin auf diesem Gebiet.
Bei chronisch entzündlichen Darmkrankheiten wird eine sogenannte Plasmapherese durchgeführt. Bei der Apherese wird das Blut des Patienten aus einer Armvene entnommen und in eine Apheresemaschine geleitet. Dort wird im Falle des Plasmapherese das Blut zuerst in feste Bestandteile und das Blutplasma aufgetrennt. Das Plasma wird in der Maschine von toxischen Stoffen sowie den krankmachenden Antikörpern gegen den eigenen Verdauungstrakt gereinigt. Dadurch verringert sich die Konzentration dieser Antikörper im Blut und die Entzündung klingt schneller ab.

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Jetzt NEU: Der Immun-Code – das neue Buch von Fr. Dr. Dorothea Schleicher-Brückl

Neues Buch: Der Immun-Code | Praxis Schleicher & Brückl

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Sie interessieren sich für unsere körpereigene Abwehr und wie wir uns natürlich gegen Viren und Bakterien schützen können?
Wollten Sie auch schon mal genau wissen, wie das Immunsystem eigentlich funktioniert?
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Frau Dr. Schleicher-Brückl arbeitet schon seit über 15 Jahren zusammen mit ihrem Vater in der Praxis Schleicher & Brückl, führt ein immunbiologisches Labor und ist in der systemischen Therapie ausgebildet. Ihr ist es immer wichtig, den Patienten als Ganzes zu betrachten und nicht nur Symptome zu bekämpfen.
Anschaulich und verständlich beschreibt sie in ihrem neuen Buch Der Immun-Code, wie unser Immunsystem aufgebaut ist, aus welchen Bestandteilen es besteht sowie die Abwehrsysteme, die zur Immunabwehr gehören.
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Störungen des Immunsystems

Störungen des Immunsystems | Praxis Schleicher & Brückl

Störungen des Immunsystems

Unser Immunsystem ist ein komplexes Netzwerk, das nicht nur in einem bestimmten Organ sitzt, sondern über den ganzen Körper verteilt arbeitet. Es schützt uns Tag und Nacht vor Bakterien, Viren, Pilzen oder anderen Erregern. Doch wie in jedem System, kann das Immunsystem auch von Störungen betroffen sein.

Was passiert bei einer Störung des Immunsystems?

Da das Immunsystem aus verschiedenen Komponenten besteht, wirkt sich schon die Schwäche einzelner Teile davon negativ auf den Schutzstatus aus. Die Abwehr kann nur dann funktionieren, wenn wir unserem Organismus mit einer gesunden Ernährung und Lebensweise unterstützen. Andernfalls kann es sogar zu chronischen Erkrankungen kommen.

Welche Störungen gibt es?

Infektionen

In unserem Alltag sind wir jeden Tag unzähligen Krankheitserregern ausgesetzt. Solange das Immunsystem intakt ist, merken wir gar nichts davon, denn es schützt uns vor dem Krankwerden. Ist das Immunsystem allerdings geschwächt oder der Erreger völlig unbekannt (wie zum Beispiel bei SARS-CoV-2), dann funktioniert die Abwehr nicht mehr richtig und wir werden krank.

Allergien

Allergien sind keine Schwäche des Immunsystems, sondern eine Überreaktion. Im Normalfall kann es sehr gut zwischen krankmachenden und harmlosen Stoffen aus der Umwelt unterscheiden. Bei Allergien allerdings hält das Immunsystems harmlose Substanzen wie Pollen, Tierhaare oder Hausstaub für gefährliche Erreger und gibt eine Immunantwort dagegen.

Autoimmunkrankheiten

Bei Autoimmunkrankheiten reagiert das Immunsystem noch drastischer als bei Allergien: es verwechselt sogar körpereigene Bestandteile mit fremden Antigenen. Das heißt, dass es Antikörper gegen eigene Zellen und Strukturen bildet und den Körper selbst angreift. Diese Störung führt in der Regel zu chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Rheuma, Diabetes mellitus Typ 1, Multiple Sklerose oder Morbus Chron.

Angeborene oder erworbene Immunschwächen

Bestimmte Störungen können sowohl angeboren als auch um Laufe des Lebens erworben werden. Sind die Erkrankungen angeboren, handelt es sich meist um sehr komplexe Krankheiten, die in verschiedene Gruppen eingeteilt werden, zum Beispiel: defekte Fresszellen, Antikörper-Mangel, Defekt der B- und T-Zellen oder ein Komplement-Mangel.

Die bekannteste erworbene Immunschwächeerkrankung ist AIDS. Verantwortlich dafür ist das HI-Virus, das die Zellen des Immunsystems angreift.  Damit können Erreger, die für Gesunde eigentlich harmlose sind, schwere Infektionen hervorrufen.

Das Immunsystem ist also ein sehr komplexes Geflecht, das sich aber prophylaktisch stärken und unterstützen lässt. Lesen Sie dazu gerne unsere Artikel:

Natürlich gibt es noch viele weitere Störungen des Immunsystems. Falls Sie sich für das Thema Immunsystem interessieren, dann ist das neue Buch von Frau Dr. Schleicher-Brückl genau das richtige für Sie: Der Immun-Code.

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Sie interessieren sich für das Thema Immunsystem? Dann ist Der Immun-Code genau das Richtige für Sie.

Frau Dr. Schleicher-Brückl beschreibt anschaulich und verständlich, wie unser Immunsystem aufgebaut ist, aus welchen Bestandteilen es besteht sowie die Abwehrsysteme, die zur Immunabwehr gehören.
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Immunsystem: Was ist das eigentlich? Teil 2

Immunsystem: Was ist das eigentlich? Teil 2 | Praxis Schleicher & Brückl

Immunsystem: Was ist das eigentlich? Teil 2

Im Kampf gegen äußere und innere schädigende Entwicklungen arbeitet unser Immunsystem rund um die Uhr. Es hat verschiedene Abwehrmechanismen zur Verfügung, um den Körper zu schützen. Nur wenn diese im richtigen Verhältnis vorhanden und exakt reguliert sind funktioniert die Abwehr optimal.

Abwehrsysteme

Die wichtigsten Abwehrsysteme und Abwehrparameter für unser Immunsystem sind

  • die zelluläre Abwehr
  • die humorale Abwehr
  • die Leistung phagozytierende Zellen

Die zelluläre Abwehr

Die zelluläre Abwehr kann nur gut funktionieren, wenn folgende Zellen in der richtigen Anzahl und im richtigen Verhältnis vorliegen:

Thymozyten (T-Zellen): Vorläuferzelle eines T-Lymphozyten (erkennen Antigene)

B-Zellen: bilden Plasmazellen, die wiederum Antikörper ausschütten

aktivierte T-Zellen: erkennen Antigene

Helfer-Zellen: leiten nach Erkennung eines Antigens eine entsprechende Immunantwort ein

Natural-Killer-Zellen: töten abnormale Zellen wie Tumorzellen oder virusinfizierte Zellen

Granulozyten: zuständig für unspezifische Bekämpfung von Bakterien, Parasiten und Pilzen

Monozyten-Makrophagen: vielfältige Rollen bei der Erregerabwehr

Suppressor-Killer-Zellen: unterdrücken in bestimmen Situationen die Aktivierung des Immunsystems, damit dessen Selbsttoleranz reguliert wird und Autoimmunkrankheiten und Allergien verhindert werden

Retikulozyten: Vorstadium eines Erythrozyten (= rote Blutkörperchen)

Die humorale Abwehr

Zur humoralen Abwehr zählen löslich im Blut zirkulierende Substanzen. Sie leitet unter anderem die Immunantwort ein: Antigene werden sofort neutralisiert, zusätzlich entstehen Stoffe, die das gesamte Immunsystem in einen aktivierten Zustand versetzen. Dadurch wird die Immunantwort verstärkt und zielgerichtet, bis die Abwehrreaktion erfolgreich beendet ist.
Zur humoralen Abwehr gehören:

  • Plasmazellen (Produktion und Sekretion von Antikörpern)
  • Antikörper
  • Antigen-Antikörper
  • zirkulierende Immunkomplexe (Komplex aus Antigen und Antikörper)
  • Komplementsystem (System von Plasmaproteinen)
  • Mediatoren (Überbegriff für Botenstoffe im Körper)

Phagozytierende Zellen

Bestimmte Zellen wie unter anderem Makrophagen oder Granulozyten sind fähig, eine Phagozytose durchzuführen. Dabei eliminieren sie Bakterien und körpereigene Zellen, die abgestorben sind.

Auch wenn alle Zellen des menschlichen Abwehrsystems in richtiger Form und Anzahl vorliegen, können trotzdem Immundefekte bestehen. Wichtig für die systemische Abwehr von Krankheiten sind Flexibilität und Funktionsfähigkeit der einzelnen Zellen. Werden beispielsweise Beweglichkeit und Orientierungsfähigkeit wichtiger Abwehrzellen wie Granulozyten und Makrophagen gestört, gelingt keine effektive Immunreaktion zur Bekämpfung von Schadstoffen. Einerseits verläuft dann die Immunantwort zu langsam und unzureichend, andererseits ist auch die Informationsübertragung der Zellen gestört.

Das Immunsystem ist also ein sehr komplexes Geflecht, das sich aber prophylaktisch stärken und unterstützen lässt. Lesen Sie dazu gerne unsere Artikel:

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Immunsystem: Was ist das eigentlich? Teil 1

Immunsystem: Was ist das eigentlich? Teil 1 | Praxis Schleicher & Brückl

Immunsystem: Was ist das eigentlich? Teil 1

Egal wo wir sind, egal was wir tun: unser Immunsystem arbeitet rund um die Uhr, 24 Stunden, 7 Tage die Woche. Warum brauchen wir das Immunsystem? Ganz einfach – weil wir genauso oft von Bakterien, Viren, Pilzen, Parasiten, usw. umgeben sind und das Immunsystem uns davor schützt. Es ist der wichtigste Abwehrmechanismus des menschlichen Körpers. Ist die Abwehr intakt, bleiben wir gesund.

Beim Immunsystem handelt es sich nicht um ein auf den ersten Blick sichtbares Organ. Es ist vielmehr ein komplexes Netzwerk, das im gesamten Körper an verschiedenen Stellen aktiv ist. Ein paar davon stellen wir Ihnen heute vor:

Haut

Das größte Organ des menschlichen Körpers ist die Haut. Sie ist oft die erste Barriere, die Erreger durchdringen müssen. Doch schon bei jedem Kontakt oder jeder kleinen Verletzung der Haut wird eine immunologische Abwehrreaktion eingeleitet. Außerdem hemmt eine gesunde Hautflora das Wachstum schädlicher Keime (wie im Darm).

Nasen- und Rachenschleimhaut

Da wird ständig Luft einatmen, gelangen mit der Atemluft auch Keime in den Körper. Doch schon in der Nase und im Rachen treffen diese auf einen Schutzmechanismus: die Schleimhaut. In der Nase ist sie mit Flimmerhärchen bewachsen, die Erreger sofort wieder nach außen transportieren. Außerdem besitzt die Schleimhaut viele Immunzellen, die die Keime zerstören und eine spezifische Immunreaktion auslösen.

Mandeln

Die Wächter des Immunsystems im Mund sind die Mandeln. Gelangen Erregen in den Mund, treffen sie auf die Mandeln, die durch tiefe Furchen ihre Oberfläche vergrößern, sodass sie viel Kontaktfläche zu den Erregern erzielen. Bestimmte weiße Blutkörperchen, die Lymphozyten, setzen sich dort mit den Keimen auseinander. Ihr Aussehen wird im immunologischen Gedächtnis gespeichert.

Lunge

In der Lunge sitzen viele Immunzellen hintereinander angeordnet, sodass eine lokale schnelle Interaktion möglich ist und eine Abwehr spezifisch und sicher gelingt. Um Schädigungen der Lunge zu vermeiden, ist die Immunantwort an einen bestimmten Antikörper gebunden, der sich mit der einen Seite gegen Schadstoffe richtet und sich auf der anderen Seite an die Immunzelle, die diese abwehren soll, koppelt.

Darm

Der Darm gilt als ein Zentrum des Immunsystems. Der gesamte Verdauungstrakt ist mit der Mukosa (Schleimhaut) ausgekleidet, die ein wichtiges immunologisches Organ darstellt. Im Dünndarm finden sich zum Beispiel außerdem viele Lymphknoten, in denen ein großer Teil aller Antikörper gebildet wird.

Milz

Die Milz kann als eine Art Speicherorgan für wichtige Abwehrzellen gesehen werden. Außerdem vermehren sich hier Fresszellen (vernichten eingedrungene Erreger) und Lymphozyten (eine Art der weißen Blutkörperchen).

Urogenitaltrakt

Auch in den Geschlechts- und Harnorganen ist die gesamte Schleimhaut mit hochwirksamen Immunzellen durchsetzt. Unser Abwehrsystem entwickelt hier eine gezielte Immunantwort, wenn schädigende Substanzen das menschliche System bedrohen.

Im nächsten Beitrag geht es gleich weiter mit dem Thema Immunsystem. Dort stellen wir Ihnen einige Abwehrmechanismen vor!

Der Immun-Code: Neues Buch von Frau Dr. Schleicher-Brückl im März 2021

Neues Buch: Der Immun-Code | Praxis Schleicher & Brückl

Sie interessieren sich für das Thema Immunsystem? Dann ist Der Immun-Code genau das Richtige für Sie.

Frau Dr. Schleicher-Brückl beschreibt anschaulich und verständlich, wie unser Immunsystem aufgebaut ist, aus welchen Bestandteilen es besteht sowie die Abwehrsysteme, die zur Immunabwehr gehören.
Unser Immunsystem schützt uns nur dann gut, wenn wir es durch eine entsprechende Ernährung und Lebensweise unterstützen. Im Immun-Code finden Sie Tipps und Ratschläge von Frau Dr. Schleicher-Brückl, wie Sie Ihr Immunsystem effizient unterstützen können.

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Schlecht heilende Wunden: Ursachen und Gegenmaßnahmen

Schlecht heilende Wunden | Praxis Schleicher & Brückl

Schlecht heilende Wunden: Ursachen und Gegenmaßnahmen

Wenn alles normal verläuft, heilen Wunden von ganz allein. Doch manchmal funktioniert dieser Heilungsprozess einfach nicht mehr und die Wunden werden chronisch und schmerzen – eine enorme Belastung für die Betroffenen. Solche Wundheilungsstörungen sollten in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden.
Wir erklären Ihnen heute, welche Ursachen schlecht heilende Wunden haben können und was Sie dagegen tun können.

Ursachen schlecht heilender Wunden

Die Wundheilung ist ein sehr komplexer Prozess und immer wieder auch eine Herausforderung für unseren Körper. Viele verschiedene Stoffwechselfunktionen und Reparaturarbeiten an der beschädigten Zellstruktur sind an diesem Vorgang beteiligt. Da es sich bei der Heilung um einen so komplizierten Ablauf handelt, ist er leider anfällig für mögliche Störfaktoren.
Wenn bestimmte Einflussfaktoren die Reparatur der Zellen behindern, funktioniert die Wundheilung nicht richtig.

Zu den möglichen Ursachen gehört beispielsweise die Fehlernährung. Hierbei kommt es zu einem Mangel verschiedener Nährstoffe wie etwa Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, Spurenelemente usw. Diese sind aber enorm wichtig bei der Heilung, weshalb ein Mangel zu Problemen führt.

Außerdem ist das Alter ein Risikofaktor. Besonders bei älteren Menschen geht die Durchblutung und dadurch auch die Versorgung der Haut mit Nährstoffen zurück. Auch Raucher leiden unter einer schlechteren Durchblutung, weshalb auch sie anfälliger für schlecht heilende Wunden sind.

Zusätzlich beeinträchtigen auch bestimmte Vorerkrankungen die Wundheilung: z.B. Diabetes mellitus, periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), Ödeme, Wassereinlagerungen, venöse Insuffizienz und Anämien.

Was kann ich gegen schlecht heilende Wunden tun?

Wichtig bei allen Wunden ist, dass sie sauber gehalten wird, beispielsweise durch Spülungen mit Salzwasser oder Wundbäder mit lauwarmen Wasser. Mit Desinfektionsmitteln sollte sparsam umgegangen werden, da ein übermäßiger Gebrauch das Gewebe zusätzlich stark reizen kann.

Chronische Wunden sollte außerdem immer von einem Arzt behandelt werden. Es gibt verschiedene Wundarten, die für die Heilung entweder trocken oder feucht gehalten werden müssen. In schweren Fällen wird auch eine Unterdrucktherapie angewandt.

Bestehen Vorerkrankungen, ist es wichtig, dass diese gut eingestellt werden, um eine möglichst optimale Ausgangslage zu kreieren.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne in der Praxis Schleicher & Brückl zur Verfügung. Einfach Termin vereinbaren unter 089 – 41 94 530.

Das Geheimnis um die Erfolge der Ozontherapie ist gelüftet

Wirkung der Ozontherapie | Praxis Schleicher & Brückl

Das Geheimnis um die Erfolge der Ozontherapie ist gelüftet

Das Element Sauerstoff besteht aus zwei Molekülen Sauerstoff (O2), Ozon aus drei (O3). Ozon ist deshalb eine sehr labile und sehr reaktive Zustandsform des Elements Sauerstoff. Beim Zerfall entstehen freie Radikale, die blitzschnell innerhalb weniger Sekunden mit den Molekülen in der Umgebung reagieren.

Anwendungsgebiete

Schon lange kennt man die großen Erfolge der Ozoneigenbluttherapie in der Naturheilkunde. Die Anwendung ist vielfältig:

  1. als große Ozoneigenblutinfusion
  2. als Spritze in den Muskel und oder unter die Haut
  3. als Einlauf in den Darm
  4. zur Begasung z.B. am Bein

Heilerfolge

Jeweils beobachtete man enorme Heilerfolge:

  1. zur allgemeinen Revitalisierung
  2. bei Akutbehandlungen von Infekten besonders bei Viren
  3. zur Steigerung der Durchblutung
  4. zur Behandlung von falschen Darmkeimen und lokalen Entzündung
  5. zur erfolgreichen Behandlung von Beingeschwüren

Wirkung der Ozontherapie

Bisher hielten die Ärzte die erhöhte Sauerstoffzufuhr für den Grund des Erfolgs. Nachdem jedoch auch schwerentzündliche Viruserkrankungen der Leber ausheilten wurden Studien durchgeführt.
Dabei zeigte sich nun beweisend die immunologische Wirkung von Ozon:

  1. Beim Zerfall von Ozon (O3) entsteht ein Sauerstoffradikal. Dieses Radikal aktiviert eine Energiestufe in der Membran von Immunfresszellen. Dabei wird eine Energiewelle frei, die die nächste Zelle aktiviert. So werden in kürzester Zeit alle Zellen in einen aktivierten Zustand versetzt und reinigen den Körper von allen krankmachenden Bakterien, Viren, Pilzen und Entzündungskomplexen. Das Blut wird „sauber“ und fließfähiger. Die Durchblutung und Sauerstoffversorgung wird besser, die Heilung setzt ein.
  2. Ozon aktiviert den ältesten und effektivsten Teil des Immunsystems und zwar sofort (Paraimmunität). Dieses System mit seinen Botenstoffen und z.B. natürlichen Killerzellen startet einen Sofortangriff auf alles, was krank macht. Erst 4 Tage später kann diese Aufgabe das zelluläre Immunsystem übernehmen. So gelingt mit Ozon eine Sofortabwehr durch Stimulierung der Immunantwort. Deswegen ist die Ozontherapie auch ideal als Vorsorge und zum Schutz vor Krankheiten geeignet. Zentren empfehlen deswegen nicht nur die Behandlung bei akuten Erkrankungen sondern raten auch zur Prävention im Herbst, Winter und Frühling. Für die Heilung chronischer Erkrankung wie Beingeschwüre sind 10-20 Behandlungen erfolgreich.

Der positive Effekt dieser sensationellen Erfolge ist nun erklärbar und ist völlig ohne Nebenwirkungen.

Wir führen die Ozontherapie seit Jahrzehnten in unserer Praxis erfolgreich durch. Gerne beraten wir Sie hierzu!

Jetzt anrufen unter 089 – 41 94 530.

Immunsystem stärken in Zeiten von Corona

Immunsystem stärken in Zeiten von Corona | Praxis Schleicher & Brückl

Immunsystem stärken in Zeiten von Corona

COVID 19 beschäftigt uns weiterhin. Es wird viel über Risikofaktoren und das Impfen publiziert, jedoch nur sehr wenig darüber, das Immunsystem zu stärken und Prophylaxe zu betreiben. Viren begleiten uns ununterbrochen und nur ein starkes Immunsystem kann uns vor einer Ansteckung und vor komplizierten oder schweren Verläufen schützen.

Genau darauf sind wir spezialisiert: das Immunsystem zu stärken. Wir analysieren Ihr Immunsystem, decken Schwächen auf, machen Defizite sichtbar und therapieren diese dann gezielt und individuell.

So stärken wir Ihr Immunsystem

Hierfür entnehmen wir dem Patienten Blut, das dann in unserem Immunbiologischen Labor untersucht wird. Die Immunzellen werden in ihrer Anzahl und Funktionen dargestellt und von uns ausgewertet.

Nun wird ein individuelles Therapieprogramm für den Patienten entworfen. In der Regel ist dies eine Immunmodulation. Das heißt, es werden Immunstimulatoren, z.B. subkutan (direkt unter die Haut) für einige Wochen injiziert. Dadurch wird eine Steigerung und Aktivierung der zellulären Abwehr erreicht und das Immunsystem arbeitet auf höchsten Level.

Gezielt gegen Viren

Übrigens ist es möglich, das Immunsystem auch gezielt gegen Viren scharf zu machen. Dies ist natürlich besonders wichtig bei chronischen Erkrankungen oder auch, wenn der Patient unter Vorerkrankungen leidet und jetzt zur Risikogruppe von COIVD 19 gehört.

Die natürliche und starke Abwehr ist darauf ausgerichtet, Eindringlinge wie Viren oder Bakterien schon im Anfangsstadium zu erkennen und anzugreifen. Während diese unspezifische Abwehr gegen alles Fremde sofort anspringt, setzt das Immunsystem dann schon zum Zweitschlag an und produziert spezifische Waffen gegen die Eindringlinge. Außerdem besitzt es die Fähigkeit ein Gedächtnis auszubilden, sodass es bei einer weiteren Ansteckung nicht zu Symptomen kommt, sondern der Eindringling sofort mit den richtigen Waffen bekämpft wird. Ein starkes und gesundes Immunsystem ist die beste Prophylaxe!

Vorerkrankungen gut einstellen

Bei COVID 19 wurde eine erhöhte Mortalität bei Patienten mit Vorerkrankungen (z.B. der Hypertonie) festgestellt. Zu diesem Thema laufen derzeit einige Studien, einige Erkenntnisse wurden schon publiziert. Die Hypertonie (Bluthochdruck) als Risikofaktor für einen schwereren COVID 19-Verlauf kann jedoch naturheilkundlich gut ausgeschalten werden.

Neben Bewegung, Ernährung und einem gesunden Lebensstil, bietet die Naturheilkunde auch alternative Medikamente zur Blutdruckeinstellung. Im Übrigen wurden auch sehr positive Ergebnisse bei der Blutdruckeinstellung festgestellt, wenn man eine regelmäßige milde Aderlaßtherapie durchführt. Wir beraten Sie gerne.

Des Weiteren begleiten wir Sie bei anderen Vorerkrankungen, die z.B. die Lunge betreffen wie Asthma, Bronchitis, Lungenentzündung etc. Ebenso bieten wir natürlich bei allen allergischen Erkrankungen sowie Autoimmunerkrankungen weiterhin die onkologische Begleittherapie an.

Unser Beruf ist unsere Leidenschaft. Wir fühlen uns besonders angesprochen jetzt unseren Beitrag zu leisten und Sie in Krankheit aber auch in Prophylaxe und Nachsorge zu unterstützen und zu begleiten.

Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren! Gerne bieten wir die Beratung auch telefonisch an.

In unserer Praxis halten wir selbstverständlich die höchsten Hygienestandards ein und arbeiten natürlich mit Mundschutz und Abstandseinhaltungen.

Grundlagen der Neuraltherapie

Indikationen Neuraltherapie

Grundlagen der Neuraltherapie

Kopf- oder Gelenksbeschwerden kennen wir wahrscheinlich alle. Es sind lästige Beschwerden, dessen Ursache wir häufig gar nicht hinterfragen, da die Schmerzen so weit in der Gesellschaft verbreitet sind und so oft auftreten. Bleiben die Schmerzen aber bestehen oder verstärken sich sogar mit der Zeit, können sie unseren Alltag massiv beeinflussen und auch psychische Krankheiten mit sich bringen.
Aber nun die gute Nachricht: Sie müssen diese Schmerzen nicht aussitzen, denn es gibt eine sehr gute und absolut schadfreie Therapie – die Neuraltherapie.

Was ist die Neuraltherapie?

Die Neuraltherapie gehört zur Regulationstherapie und nutzt dabei die Selbstheilungskräfte des eigenen Körpers. Die Neuraltherapie gibt es schon seit fast 100 Jahren, denn die Gebrüder Huneke entdeckten sie bereits in den 1920er Jahren. Angeblich war diese großartige Entdeckung der Neuraltherapie sogar ein Zufall! Dr. Ferdinand Huneke injizierte seiner Patienten damals irrtümlich ein Lokalanästhetikum (das u.a. Procain enthielt) in die Vene. Infolge dieser Injektion soll die hartnäckige Migräne der Patientin verschwunden sein.

Auch heute arbeitet die Neuraltherapie noch mit dem Mittel Procain. Es wird mit dünnen Nadeln an verschiedene Orte gespritzt, zum Beispiel an Nervenenden, Nervenknotenpunkte, an Sehnen- und Muskelpunkte, usw. An diesen bestimmten Punkten soll die Injektion die Selbstheilungskräfte des Körpers aktivieren, sodass dieser sich wieder selbst regulieren und heilen kann.

Die Neuraltherapie gehört zur Naturheilkunde und bringt kaum Nebenwirkungen mit sich.

Wann ist eine Neuraltherapie geeignet?

Die Neuraltherapie hat Einfluss auf alle Regelkreise des Organismus, wie beispielsweise das nervale, hormonelle, muskuläre oder lymphatische System. Sogar Verdauungs- und Ausscheidungsorgane werden positiv beeinflusst.

Folgende Beschwerden lassen sich mit der Neuraltherapie sehr gut beeinflussen:

  • allgemeine Schmerzzustände
  • Allergien
  • Kreislauf- und Durchblutungsstörungen
  • degenerative Erkrankungen wie Arthrosen, rheumatische Erkrankungen
  • Funktionsstörungen wie Wetterfühligkeit oder Tinnitus
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Beschwerden der inneren Organe (z.B. Magen, Darm, Leber, Galle)

Gerne beraten wir Sie ausführlich zur Neuraltherapie und ihren Einsatzmöglichkeiten in der Praxis Schleicher & Brückl in München.

Jetzt Termin vereinbaren!