Eigenbluttherapie | Praxis Schleicher & Brückl

Heilung aus dem eigenen Blut

Immer wieder kommt es vor, dass ein gestörtes Immunsystem gegen den eigenen Körper arbeitet. Es folgen Allergien, Neurodermitis, Rheuma, Infektanfälligkeit, autoaggressive Erkrankungen und mehr. Man spricht von sogenannten Immunkomplexerkrankungen, die durch eine falsche Immunantwort entstehen. Diese Beschwerden entwickeln sich leider oft zu chronischen Krankheiten.
Dabei können verschiedene Naturheilverfahren, die auf die Heilung aus dem eigenen Blut setzen, helfen.

Gegensensibilisierung

In den 1950er Jahren entwickelte Dr. med. Theurer die Gegensensibilisierung für die Behandlung von Allergien. Die Grundlage dabei bildet das eigene Blut. Die krankmachenden Immunkomplexe aus dem Eigenblut werden isoliert und behandelt (z.B. mit Kieselsäure), sodass sich ihre Oberfläche leicht verändert. Danach folgt eine homöopathische Verdünnungsreihe. Nimmt man dann das behandelte und verdünnte Eigenblutprodukt wieder ein (2 mal 6 Tropfen täglich), so bildet das Immunsystem gleichzeitig neue Antikörper gegen die ähnlichen, aber krankmachenden Immunkomplexe und neutralisiert sie.
Bei der Gegensensibilisierung muss nicht einmal der Auslöser der Allergie bekannt sein. Schon nach 3-5 Wochen verschwinden Ihre Allergien gegen beispielsweise Tierhaare, Pollen oder Hausstaub. Auch Beschwerden wie Neurodermitis, Rheuma und Asthma lassen sich dadurch behandeln.

Eigenblutinjektionen

Eine noch treffsichere Form der Eigenblutbehandlung sind Injektionen Ihres behandelten Bluts. Diese Injektionen müssen jedoch 20 bis 40 mal durchgeführt werden. Früher wurden die Spritzen nur 10 mal verabreicht, weshalb die Therapie oft erfolglos blieb. Mittlerweile liegen die Erfolgsquoten allerdings bei 90%! 3 mal pro Woche werden 2 ml Eigenblut gespritzt. Die Therapie ist völlig ohne Nebenwirkungen.

Wachstumsfaktoren

Wachstumsfaktoren gibt es für Haut, Sehnen, Muskeln, Knorpel, Knochen, Nerven uvm. Das besondere an ihnen ist, dass sie jedes Gewebe regenerieren können.
Durch spezielle Präparationsverfahren können die Wachstumsfaktoren ganz einfach aus Ihrem Blut in sehr hoher Konzentration gewonnen werden. Diese werden dann an die zu behandelnde Stelle gespritzt, sodass sich die beschädigten Stellen regenerieren können. Auch bei diesem Therapieverfahren wird die eigene Heilkraft des Körpers genutzt, um akute oder sogar chronische Krankheiten zu beenden. Die Injektionen von Wachstumsfaktoren werden zum Beispiel an Gelenke zur Regeneration von Knorpelgewebe und Knochen, unter die Haut zur Verjüngung oder an Beingeschwüre zur besseren Wundheilung gespritzt. Die Anwendungsgebiete sind sehr vielfältig. Wir beraten Sie gerne in unserer Praxis!