Schlecht heilende Wunden | Praxis Schleicher & Brückl

Schlecht heilende Wunden: Ursachen und Gegenmaßnahmen

Wenn alles normal verläuft, heilen Wunden von ganz allein. Doch manchmal funktioniert dieser Heilungsprozess einfach nicht mehr und die Wunden werden chronisch und schmerzen – eine enorme Belastung für die Betroffenen. Solche Wundheilungsstörungen sollten in jedem Fall ärztlich abgeklärt werden.
Wir erklären Ihnen heute, welche Ursachen schlecht heilende Wunden haben können und was Sie dagegen tun können.

Ursachen schlecht heilender Wunden

Die Wundheilung ist ein sehr komplexer Prozess und immer wieder auch eine Herausforderung für unseren Körper. Viele verschiedene Stoffwechselfunktionen und Reparaturarbeiten an der beschädigten Zellstruktur sind an diesem Vorgang beteiligt. Da es sich bei der Heilung um einen so komplizierten Ablauf handelt, ist er leider anfällig für mögliche Störfaktoren.
Wenn bestimmte Einflussfaktoren die Reparatur der Zellen behindern, funktioniert die Wundheilung nicht richtig.

Zu den möglichen Ursachen gehört beispielsweise die Fehlernährung. Hierbei kommt es zu einem Mangel verschiedener Nährstoffe wie etwa Vitamine, Mineralstoffe, Proteine, Spurenelemente usw. Diese sind aber enorm wichtig bei der Heilung, weshalb ein Mangel zu Problemen führt.

Außerdem ist das Alter ein Risikofaktor. Besonders bei älteren Menschen geht die Durchblutung und dadurch auch die Versorgung der Haut mit Nährstoffen zurück. Auch Raucher leiden unter einer schlechteren Durchblutung, weshalb auch sie anfälliger für schlecht heilende Wunden sind.

Zusätzlich beeinträchtigen auch bestimmte Vorerkrankungen die Wundheilung: z.B. Diabetes mellitus, periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), Ödeme, Wassereinlagerungen, venöse Insuffizienz und Anämien.

Was kann ich gegen schlecht heilende Wunden tun?

Wichtig bei allen Wunden ist, dass sie sauber gehalten wird, beispielsweise durch Spülungen mit Salzwasser oder Wundbäder mit lauwarmen Wasser. Mit Desinfektionsmitteln sollte sparsam umgegangen werden, da ein übermäßiger Gebrauch das Gewebe zusätzlich stark reizen kann.

Chronische Wunden sollte außerdem immer von einem Arzt behandelt werden. Es gibt verschiedene Wundarten, die für die Heilung entweder trocken oder feucht gehalten werden müssen. In schweren Fällen wird auch eine Unterdrucktherapie angewandt.

Bestehen Vorerkrankungen, ist es wichtig, dass diese gut eingestellt werden, um eine möglichst optimale Ausgangslage zu kreieren.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne in der Praxis Schleicher & Brückl zur Verfügung. Einfach Termin vereinbaren unter 089 – 41 94 530.