Naturheilkunde

Schmerzfrei ohne Medizin?

Schmerzen begegnen jedem Menschen beinahe täglich. Sie können in vielen verschiedenen Formen auftreten und sind meist Begleiterscheinung von Krankheiten und Verletzungen. Sie haben eine Warn- und Schutzfunktion und sind somit ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Sinneswahrnehmung.

Was sind Schmerzen eigentlich?

Schmerzen sind Ausdruck einer Störung im Nervensystem und werden im Schmerzzentrum des Gehirns geprägt, sodass auch dann noch Schmerzen empfunden werden können, obwohl der Auslöser schon längst entfernt wurde. Dies kann unter Umständen so weit führen, dass Menschen immer noch Schmerzen im Zehenbereich empfinden, obwohl das schmerzauslösende Bein bereits amputiert wurde (sog. Phantomschmerz).

Ursachen für Schmerzen

Schmerzen können sehr viele verschiedene Ursachen haben, wie etwa:

• Entzündungen
• Paraneoplasien (versteckte Tumorentwicklung)
• anatomische Varianten
• Immunreaktionen
• Durchblutungsstörungen

Schmerztherapien – ohne Medizin?

Schritt 1: Auslöser finden

Es gibt verschiedene Ansätze für Schmerzauslöser und daraus resultierend auch zur Schmerztherapie. Der erste entscheidende Schritt zu einer medizinfreien Schmerztherapie ist die genaue Analyse der Schmerzen. Dazu müssen serologische Untersuchungen und auch immunologische Spezialtests durchgeführt werden.
Die Analytik sollte im besten Fall bis ins Detail Aufschluss geben, was der Auslöser der Schmerzen sein kann.
In Frage kommen neben entzündlichen Erkrankungen rheumatoide Auslöser genauso wie Implantate aus Metall, Schwermetalle oder immunologische Reaktionsprodukte, die in der Abwehr von Tumorerkrankungen entstehen (z.B. Immunkomplexe). Gleichzeitig können genauso anatomische Varianten wie Fehlbelastungen Schmerzen verursachen. Zuletzt kommen Immunreaktionen, die falsche Immunkomplexe fördern, die im ganzen Körper wie Entzündungen wirken können. Dazu noch Durchblutungsstörungen, die selbst Schmerzen erzeugen. Nicht zuletzt bleibt eine seltene Form der Schmerzauslösung die Azidose, d.h. die Ansäuerung des Blutes im ganzen Körper durch Fehl- oder Überbelastung oder falscher Ernährung. Die Ursachen für Schmerzen sind schier endlos.

Schritt 2: Therapieplan

Ist die Schmerzanalyse richtig gestellt, wird nun ein umfangreicher Therapieplan zur Schmerztherapie gestellt – zuerst immer medizinfrei. Medizinfrei heißt dann in vielen Fällen Neuraltherapie, Vitamin E und Enzyme. Das Therapeutikum selbst ebnet nämlich nur den Boden für eine erfolgreiche Schmerztherapie.

Schritt 3: medizinfreie Schmerztherapien

Beispiele für medizinfreie Schmerztherapien sind:

  • Neuraltherapie
  • Akkupunktur
  • Chirotherapie
  • Physiotherapie
  • Balneotherapie
  • Diät und Ernährung
  • Vitamin E
  • Enzyme
  • funktionelle Neuprägung des Gehirns
  • Verhaltenstherapie

Die Neuraltherapie benutzt neben der Akkupunktur Procain um den Schmerz zu beheben. Procain ist 20 min nach der Injektion an die entsprechenden Regulationsorgane wieder abgebaut.
Im Rahmen der Diät und einer erfolgreichen Ernährung sollte immer auf eine basische Ernährung geachtet werden.
Vitamin E wirkt als Radikalfänger und nimmt entzündungsauslösende Reaktionen zurück.

Erst wenn alle diese medizinfreien Verfahren nicht ausreichen, können chemische Schmerzmittel Einsatz finden. Sie sollten jedoch nur vorübergehend als zusätzliche Therapie eingesetzt werden, um mit schadfreien Therapien dann das Beschwerdebild zu beheben.