Spurenelemente und Vitamine in der Immunologie | Praxis Schleicher & Brückl

Spurenelemente und Vitamine in der Immunologie

In der Immunologie geht man davon aus, dass bestimmte Spurenelemente und Vitamine Einfluss auf das humorale und zelluläre Abwehrsystem haben. Als Humorale Immunantwort wird der Teil der Immunantwort des Körpers bezeichnet, der durch die nicht-zellulären Bestandteile von Körperflüssigkeiten vermittelt wird. Zusammen mit der zellulären Immunantwort bilden sie das Immunsystem des Menschen.
Auch Metalle spielen eine entscheidende Rolle bei der Regulation genetischer Prozesse. Ihre wichtigste Aufgabe besteht unter anderem in der genetischen Informationsübertragung.

Auf welche Spurenelemente und Vitamine Sie beim Thema Immunsystem besonders achten sollten, haben wir für Sie zusammengestellt:

Zink

Unser Immunsystem verfügt über Wirkmechanismen mit sehr hoher Enzymaktivität. Diese Enzyme enthalten alle überdurchschnittlich viel Zink. Deshalb hat Zink eine enorme Bedeutung bei der Aufrechterhaltung der Immunhomöostase. Die Immunhomöostase sorgt für das Gleichgewicht zwischen einer kontrollierten und nützlichen als auch einer unkontrollierten und schädigenden Immunreaktion.

Magnesium

Magnesium spielt eine große Rolle bei der Erzeugung von DNA und steuert die Proteinsynthese im Zellkern. Außerdem aktiviert es rund 300 Enzyme im Kohlenhydrat-, Fett und Eiweißstoffwechsel.

Selen

Selen hat wichtige Wirkungen auf die humorale und zelluläre Abwehr:

  • Schutz von Zellmembranen
  • antimutagene Wirkung
  • Schutz vor Chromosomenschäden
  • Entgiftung von Schwermetallen
  • Stimulierung der Immunabwehr
  • Schutz vor Strahlenwirkungen
  • Leberschutz

Eisen

Über die Wirkung des Eisens auf das Immunsystem ist leider noch sehr wenig bekannt. In der Onkologie kann man jedoch beobachten, dass Patienten mit extrem schlechtem zellulären Abwehrstatus Eisenmangelanämien zeigen.
Sicher ist, dass Eisen zum Aufbau von Zellen notwendig ist, weshalb man von einer zentralen Bedeutung in der gesamten Homöostase ausgehen kann.

Vitamin C

Vitamin C hat umfangreiche zellbiochemische Aufgaben. Zum Beispiel hat es eine hohe Bedeutung in der Organisation des Bindegewebes, der Collagenproduktion und der Entgiftung bei Stoffen wie Zyanid, Formaldehyd, Kohlenmonoxid und Nitrosaminen.
Vitamin C-Mangel ist verbunden mit größerer Anfälligkeit gegenüber Infektionskrankheiten.

 

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