Störungen des Immunsystems | Praxis Schleicher & Brückl

Störungen des Immunsystems

Unser Immunsystem ist ein komplexes Netzwerk, das nicht nur in einem bestimmten Organ sitzt, sondern über den ganzen Körper verteilt arbeitet. Es schützt uns Tag und Nacht vor Bakterien, Viren, Pilzen oder anderen Erregern. Doch wie in jedem System, kann das Immunsystem auch von Störungen betroffen sein.

Was passiert bei einer Störung des Immunsystems?

Da das Immunsystem aus verschiedenen Komponenten besteht, wirkt sich schon die Schwäche einzelner Teile davon negativ auf den Schutzstatus aus. Die Abwehr kann nur dann funktionieren, wenn wir unserem Organismus mit einer gesunden Ernährung und Lebensweise unterstützen. Andernfalls kann es sogar zu chronischen Erkrankungen kommen.

Welche Störungen gibt es?

Infektionen

In unserem Alltag sind wir jeden Tag unzähligen Krankheitserregern ausgesetzt. Solange das Immunsystem intakt ist, merken wir gar nichts davon, denn es schützt uns vor dem Krankwerden. Ist das Immunsystem allerdings geschwächt oder der Erreger völlig unbekannt (wie zum Beispiel bei SARS-CoV-2), dann funktioniert die Abwehr nicht mehr richtig und wir werden krank.

Allergien

Allergien sind keine Schwäche des Immunsystems, sondern eine Überreaktion. Im Normalfall kann es sehr gut zwischen krankmachenden und harmlosen Stoffen aus der Umwelt unterscheiden. Bei Allergien allerdings hält das Immunsystems harmlose Substanzen wie Pollen, Tierhaare oder Hausstaub für gefährliche Erreger und gibt eine Immunantwort dagegen.

Autoimmunkrankheiten

Bei Autoimmunkrankheiten reagiert das Immunsystem noch drastischer als bei Allergien: es verwechselt sogar körpereigene Bestandteile mit fremden Antigenen. Das heißt, dass es Antikörper gegen eigene Zellen und Strukturen bildet und den Körper selbst angreift. Diese Störung führt in der Regel zu chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel Rheuma, Diabetes mellitus Typ 1, Multiple Sklerose oder Morbus Chron.

Angeborene oder erworbene Immunschwächen

Bestimmte Störungen können sowohl angeboren als auch um Laufe des Lebens erworben werden. Sind die Erkrankungen angeboren, handelt es sich meist um sehr komplexe Krankheiten, die in verschiedene Gruppen eingeteilt werden, zum Beispiel: defekte Fresszellen, Antikörper-Mangel, Defekt der B- und T-Zellen oder ein Komplement-Mangel.

Die bekannteste erworbene Immunschwächeerkrankung ist AIDS. Verantwortlich dafür ist das HI-Virus, das die Zellen des Immunsystems angreift.  Damit können Erreger, die für Gesunde eigentlich harmlose sind, schwere Infektionen hervorrufen.

Das Immunsystem ist also ein sehr komplexes Geflecht, das sich aber prophylaktisch stärken und unterstützen lässt. Lesen Sie dazu gerne unsere Artikel:

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