Therapieoptionen bei chronisch entzündlichen Darmkrankheiten | Praxis Schleicher & Brückl

Therapieoptionen bei chronisch entzündlichen Darmkrankheiten

Rund um die Uhr muss unser Körper vor potenziell gefährlichen Erregern geschützt werden. Diese Aufgabe übernimmt das Immunsystem. Aber auch dem besten System passiert manchmal ein Fehler. Wenn zum Beispiel bestimmte Barrierestörungen im Darm vorliegen, können chronisch entzündliche Darmkrankheiten – kurz CED – entstehen.

Welche CEDs gibt es?

Die bekanntesten CEDs sind Colitis ulcerosa und Morbus Chron. Während bei der Colitis ulcerosa typischerweise der Dickdarm entzündet ist, kann die Chron-Krankheit in jedem Abschnitt des Verdauungstraktes auftreten – häufig ist aber das Ende des Dünndarms betroffen.
Diese Krankheiten treten schubweise auf, das heißt, dass die Beschwerden nicht immer gleich stark sind, sondern es auch Phasen gibt, in denen nur leichte oder sogar keine Symptome auftreten.

Was ist das Ziel einer Therapie?

Das Ziel einer CED-Therapie ist immer, die Beschwerden in einem akuten Schub zu lindern und weitere Entzündungen möglichst zu hemmen, damit der Magen-Darm-Trakt keine weiteren Schäden nimmt.

Welche Therapien gibt es?

Die Praxis Schleicher & Brückl hat ein eigenes Therapiekonzept bei CEDs entwickelt: Immuntherapie, Nahrungsmitteltests, Gegensensibilisierung, Eigenbluttherapie, Neuraltherapie, Infusionstherapie und bei schweren Fällen folgt eine Antikörpertherapie gegen TNF Alpha (Remicade Infusion).

Apheresetherapie

Besonders bei schweren Schüben kann eine Apherese helfen. Schon seit ihrer Dissertation beschäftigt sich Frau Dr. Schleicher-Brückl mit diesem Thema und ist mittlerweile Spezialistin auf diesem Gebiet.
Bei chronisch entzündlichen Darmkrankheiten wird eine sogenannte Plasmapherese durchgeführt. Bei der Apherese wird das Blut des Patienten aus einer Armvene entnommen und in eine Apheresemaschine geleitet. Dort wird im Falle des Plasmapherese das Blut zuerst in feste Bestandteile und das Blutplasma aufgetrennt. Das Plasma wird in der Maschine von toxischen Stoffen sowie den krankmachenden Antikörpern gegen den eigenen Verdauungstrakt gereinigt. Dadurch verringert sich die Konzentration dieser Antikörper im Blut und die Entzündung klingt schneller ab.

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