Warum werde ich nicht schwanger?

Etwa jedes siebte Paar in Deutschland ist ungewollt kinderlos. Viele dieser Paare haben erfolglose Odyseen durch gynäkologische Arztpraxen und endokrinologische Labore hinter sich, die nicht nur psychisch, sondern auch körperlich belastend sind.

Unfruchtbarkeit hängt jedoch nicht nur davon ab, wie aktiv die männlichen Spermien sind oder wie der Hormonstatus der Frau beschaffen ist. Häufig spielen toxische Belastungen, aber auch Immunreaktionen eine entscheidende Rolle, da sie zu latenten Entzündungen im Körper führen. Hinzu kommen die psychische Belastung durch die vielen Untersuchungen und Hormontherapien, die den Organismus anstrengen und letztlich das Krebsrisiko erhöhen. Auch die Zahl der männlichen Samenzellen pro Ejakulation hat sich seit Mitte des vergangenen Jahrhunderts mehr als halbiert, während sich die ungewollte Kinderlosigkeit auf 15-20% verdoppelt hat.
Auch wenn sich beide Partner gesund fühlen, können die verschiedensten Faktoren hemmend auf die Fruchtbarkeit wirken.

Immunologische Ursachen

Spermienantikörper

In einigen Fällen kann es vorkommen, dass die Frau Antikörper gegen die Spermien des Mannes bildet. So neutralisiert das Immunsystem der Frau die Spermien, bevor sie überhaupt zur Befruchtung der Eizelle fähig sind. Es entstehen zudem Immunkomplexe, die im Organismus kursieren und autoaggressive Reaktion auslösen.
Auch das Immunsystem des Mannes kann Antikörper gegen die eigenen Samenzellen bilden. Werden diese sogenannten MAR-Antikörper nicht behandelt, liegt eine hundertprozentige Unfruchtbarkeit oder Zeugungsunfähigkeit vor.

Erhöhte Killerzellen

Als Killerzellen werden Zellen des Immunsystems bezeichnet, die fremde oder veränderte Zellen (von Krankheitserregern befallene Zellen oder Krebszellen) erkennen und sie bekämpfen.
Wird bei der Frau eine erhöhte Killerzellenanzahl im Blut festgestellt, so sind diese in der Regel auch in der Gebärmutter vermehrt vorhanden. Killerzellen greifen sämtliche Zellen an, die als körperfremd eingestuft werden, weshalb manchmal auch das befruchtete Ei als fremd angesehen und abgewehrt wird. Grundsätzlich lässt sich dieses Problem mit einer Lipidinfusionen therapieren, allerdings sollte der ursprüngliche Grund für die erhöhte Zahl der Killerzellen gefunden werden. Mit Hilfe einer Immuntherapie können Defizite des Immunsystems behoben werden und die Zahl der Killerzellen normalisiert sich.

Selbstverständlich gehören exakte diagnostische Maßnahmen an den Anfang einer jeden Behandlung. Oft sind dann technisierte Verfahren wie die künstliche Befruchtung oder die Kryokonservierung nicht nötig. Es geht auch auf natürlichem Wege.

Lesen Sie demnächst unsere verschiedenen Therapieansätze für ein biologisch schadfreies Fertilitätsprogramm.