Was hilft bei Sonnenbrand und Sonnenstich? – Teil 1 | Praxis Schleicher & Brückl

Was hilft bei Sonnenbrand und Sonnenstich? – Teil 1

Sonnentage erhellen nicht nur das Gemüt, sie sich auch lebenswichtig! Die Sonne regt nämlich die Bildung von Vitamin D an, das für die Struktur der Knochen, der Zähne, der Haar, der Haut usw. sehr wichtig ist.
Die Sonneneinstrahlung regt entscheidend bestimmte Drüsen an und kann dabei erhebliche Elektrolytverschiebungen auslösen. Oft ist dies der Grund, warum es gehäuft im Frühjahr und Herbst zu immunologischen Krisen und Müdigkeit kommt.

Doch die Sonne bringt leider nicht nur positiven Seiten mit sich: für unsere Haut kann sie extrem gefährlich werden! Vor allem Kinder, deren Haut dünner ist, sollten keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.

Aber auch im Schatten kann ein Sonnenbrand entstehen. Ausgelöst wird er durch UV-Strahlen, die auch im Schatten wirksam sind. Verstärkt wird die UV-Intensität durch Wasser, Sand, Gebäude und auch Schnee, da hier die Strahlen reflektiert und gebündelt einwirken!

Wir erklären, wie Sie sich schnell wieder besser fühlen.

Was tun bei…

Sonnenbrand

Meist bemerkt man gar nicht, dass gerade ein Sonnenbrand entsteht. Er entwickelt sich langsam, die Haut rötet sich, schmerzt, sogar die Oberhaut kann sich ablösen.

Am besten kühlen Sie den betroffenen Bereich mit feuchten Umschlägen und tragen antiallergische Gele gegen die Rötung und das Brennen auf. Gele wirken zusätzlich kühlend, weshalb sie besser geeignet sind als Salben.

Achten Sie darauf, dass Sie genug trinken! Der Sonnenbrand lässt die Haut austrocknen. Sie braucht danach viel Flüssigkeit, um sich wieder zu erholen.
Auch Quarkpackungen, Joghurt-Wickel, Gurkenscheiben oder der Saft von Kartoffeln wirken kühlend und geben der Haut Feuchtigkeit zurück.
Nach der akuten Phase können Sie feuchtigkeitsspendende Hautlotionen mit Arganöl und Schwarzkümmelöl verwenden.

Tipp: Pures Arganöl hat wegen seiner besonderen Inhaltsstoffe eine Sofortwirkung bei jeder Art von Sonnenbrand und kann direkt auf die Haut aufgetragen werden. Es verhindert auch Schäden an der Haut.

Achtung: Da Sonnenbrand grundsätzlich eine Verbrennung der Haut ist, müssen Sie bei starken Verbrennungen II. Grades (Blasenbildung, starke Schmerzen) einen Arzt aufsuchen! Auch wenn Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, hohes Fieber, Erbrechen und Schüttelfrost auftreten, müssen Sie sich in ärztlich Behandlung begeben!