Was hilft bei Sonnenbrand und Sonnenstich? – Teil 2 | Praxis Schleicher & Brückl

Was hilft bei Sonnenbrand und Sonnenstich? – Teil 2

Nicht nur der Sonnenbrand ist gefährlich, auch der Sonnenstich ist eine extreme Belastung für den Körper.
Wir erklären, wie Sie sich schnell wieder besser fühlen.

Was tun bei…

Sonnenstich

Treten nach einem Sonnenbad Symptome wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindel, Nackensteifheit, Bewusstseinsschwund oder innere Unruhe auf, dann haben Sie mit großer Wahrscheinlichkeit einen Sonnenstich.
Durch lange oder intensive Sonneneinstrahlung auf den Kopf werden die Hirnhäute gereizt und die Lymphe gestaut.

Kinder sind dabei besonders gefährdet, denn weniger Kopfhaare bilden ein höheres Risiko! Weitere Risiken sind, wenn Sie zu wenig trinken, viel schwitzen oder falsch gekleidet sind. Auch exzessive Sportbetätigung in der heißen Sonne kann einen Sonnenstich bewirken.

Anzeichen eines Sonnenstichs:

  • Bewusstseinsschwund
  • Erbrechen
  • Hohes Fieber
  • Hochroter Kopf
  • Heiße, trockene Haut
  • Stumpfer Gesichtsausdruck
  • Taumelnder Gang
  • Erhöhter Puls

Im Zweifelsfall sollten Sie bei einem Sonnenstich immer den Arzt aufsuchen. Bei akuten Beschwerden legen Sie sich hin, aber lagern Sie den Kopf hoch, damit das Lymphödem abfließen kann. Legen Sie feuchte Tücher auf Stirn und Nacken, trinken Sie Basenbrühe oder Flüssigkeiten mit viel Calcium.

Basenbrühe-Tipp: Da der Körper bei jeder Sonneneinstrahlung angesäuert wird, führt die Basenbrühe zur vermehrten Ausscheidung von Flüssigkeit und damit zur Prävention eines Lymphödems. Denken Sie jedoch an ausreichend Flüssigkeitszufuhr mit magnesium- und calciumreichen Mineralwässern.
Basenbrühe kann leicht selbst hergestellt werden: ¼ Knollensellerie, 3 Karotten und 2 Kartoffeln werden 20min im Schnellkochtopf ausgekocht. Die Brühe kann dann warm oder kalt getrunken werden.

Achtung: Sonnenstich kann auch ohne Sonnenbrand auftreten! Vor allem bei Kindern sollten Sie bei den oben genannten Symptomen sofort handeln und einen Arzt aufsuchen. Die Anzeichen können immer auch lebensbedrohliche Zustände für das Kind darstellen.

 

Lesen Sie auch unseren ersten Teil: Was hilft bei Sonnenbrand und Sonnenstich? – Teil 1