Gähnende Frau mit FRühjahrsmüdigkeit

Woher kommt die Frühjahrsmüdigkeit?

Endlich werden die Tage jetzt im März wieder länger, die Sonne bekommt wieder mehr Kraft und die ersten Pflanzen blühen – bald ist Frühling! Aber nicht für alle Menschen ist das ein Grund zur Freude, denn die Wetterumstellung kann auch dazu führen, dass wir vom Winterschlaf direkt in die Frühjahrmüdigkeit übergehen. Warum das so ist und woher die Frühjahrsmüdigkeit kommt, erklären wir Ihnen hier.

Welche Symptome sind typisch für die Frühjahrsmüdigkeit?

Viele Menschen verspüren gegen Anfang des Frühlings eine intensive Schläfrigkeit oder Mattheit. Obwohl sie genügend Schlaf bekommen, sind sie tagsüber müde. Zusätzlich können sogar Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme oder Konzentrationsschwierigkeiten auftreten.

Und woher kommt jetzt die Frühjahrsmüdigkeit?

Vollständig sind die medizinischen Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit noch nicht geklärt, aber es gibt zwei gute Erklärungsansätze.

Einerseits muss sich der Körper erst wieder an die wärmeren Temperaturen gewöhnen. Blutgefäße verengen sich bei Kälte und weiten sich mit den steigenden Außentemperaturen wieder geringfügig. Dadurch sinkt der Blutdruck etwas ab, was bei manchen Menschen zu Schwindel und Müdigkeit führen kann.

Andererseits können auch Hormone schuld an der Abgeschlagenheit sein. Das „Schlafhormon“ Melatonin und das „Glückshormon“ Serotonin stehen quasi in einer Art Konkurrenzkampf zu Beginn des Frühlings.
Im Winter ist es viel länger dunkel, was dazu führt, dass vermehrt Melatonin produziert wird, da dieser Botenstoff nur bei Dunkelheit ausgeschüttet wird. Es ist für einen erholsamen Schlaf verantwortlich. Wenn nun im Frühling die Tage wieder länger werden und mit steigender Helligkeit wieder mehr Serotonin produziert wird, hemmt dies gleichzeitig die Ausschüttung von Melatonin. Dieser Prozess dauert allerdings ein paar Wochen, bis sich der Hormonhaushalt wieder vollständig auf ein Gleichgewicht eingependelt hat.

Und in unserem nächsten Artikel erklären wir Ihnen, wie Sie der Frühjahrsmüdigkeit entgegenwirken können!